Auto Club Revolution - Vorschau, Rennspiel, PC - 4Players.de

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Auto Club Revolution (Rennspiel) von Eutechnyx
Auto Club Revolution
Ein Free to Play-Titel? Und dann auch noch ein Rennspiel? Bei diesem Gedanken stellen sich mir erst mal alle Haare zu Berge, weckt es doch sofort Erinnerungen an EAs grausiges Need for Speed World. AutoClub Revolution soll der nächste große „Freifahrtschein“ für PC-Raser werden und dabei die Autofreaks auch noch in einem sozialen Netzwerk vereinen. Hat Eutechnyx das Zeug, tatsächlich für eine kleine Revolution zu sorgen?

Einfacher Zugang

Video
Die BMW Experience ist der perfekte Einstieg in Auto Club Revolution.
Der Zugang zu AutoClub Revolution ist fast so einfach wie das Umdrehen des Zündschlüssels: Man registriert sich einfach über die offizielle Webseite (www.autoclubrevolution.com) und kann von dort aus das Hauptprogramm laden, das derzeit in einer offenen Beta allen Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Gleichzeitig fungiert der Browser als Hub, denn über die Webseite bekommt man nicht nur Zugriff auf sein individuelles Profil, Freundeslisten, den Autosalon und die (Tuning-)Werkstatt, sondern auch das Fahrerlager, von dem aus Einzel- und Mehrspielerrennen aufsetzt werden können. Alternativ nimmt man an bestehenden Sessions teil, über die man in einem Bereich des Fahrerlagers oder den integrierten Chat informiert wird.

(Fast) leere Garage

Der Browser fungiert als Rennzentrale.
Der Browser fungiert als Rennzentrale.
Zum Start findet man einen Opel Corsa OPC in seiner Garage - immerhin besser als nichts. Weitere Boliden bekommt man entweder beim Erreichen bestimmter Ränge oder Promo-Aktionen geschenkt. Oder man muss beim Besuch des Autosalons ins Portemonnaie greifen. Und das muss man wörtlich verstehen: Während man die meisten Upgrades wie Felgen, Chip-Tuning, Antriebswellen oder gar einen Kat-Ausbau alternativ mit den virtuell verdienten Preisgeldern anschaffen kann, sind Wagenkäufe nur mit so genannten E-Coins möglich, die in Paketen zum Kauf angeboten werden. Für 1,99 Euro bekommt man z.B. 250 E-Coins. Für 4,99 Euro dagegen 550 E-Coins, einen Ford Focus ST, 3 Lacke und ein Aufkleberpaket. Schaut man sich beim Autohändler um, muss man schnell feststellen, dass die Preise ganz schön happig ausfallen: Zwar bekommt man einen VW Beetle schon für 105 E-Coints, doch selbst für einen BMW M5 muss man schon 395 Coins bezahlen. Will man gar einen flotten Sportwagen wie den Bugatti Veyron sein Eigen nennen, sind gar 1995 E-Coins fällig - das sind über 15(!) Euro für ein einziges Fahrzeug! Okay, dabei handelt es sich um das teuerste Modell, doch selbst für einen Nissan GT-R werden schon knapp vier Euro verlangt. Vielleicht könnte ich mich mit der übertriebenen Preisstruktur noch anfreunden, wenn ich die Boliden alternativ mit der virtuellen Währung - und damit kostenlos - anschaffen dürfte, auch wenn ich dafür länger spielen müsste, um sie mir leisten zu können. Aber eine solche Option wird erst gar nicht angeboten - und genau das halte ich für einen riesigen Fehler seitens Eutechnyx! Zudem bekommt man keine Möglichkeit, vor dem Kauf eine Probefahrt zu machen - in der wirklichen Welt wäre das undenkbar! Immerhin planen die Entwickler für die Zukunft eine Autovermietung anzubieten - hoffentlich kann man zumindest dort mit den im Spiel verdienten Credits zahlen.

Die BMW Experience

Im Autosalon finden sich bereits einige Modelle diverser Hersteller.
Im Autosalon finden sich bereits einige Modelle diverser Hersteller.
Da lobe ich mir doch Promo-Aktionen wie die von BMW: In der BMW Experience bekommen Spieler die Chance, das brandneue 1er M Coupé über den Hafenkurs in Hongkong zu jagen. Anschließend finden sie die flotte Kiste kostenlos in ihrer Autoclub-Garage und können auch auf lizenzierten Kursen wie Spa Francorchamps, Silverstone, Infineon Raceway sowie drei Varianten der legendären Piste in Indianapolis sowie Fantasiestrecken um den LA River an den Start gehen.

Dabei wird auch deutlich, dass es innerhalb des Fuhrparks eine Zweiklassen-Gesellschaft gibt - ähnlich wie bei Gran Turismo 5. Während ein Großteil der Boliden eher durchschnittlich modelliert und mit einer einfacheren Physik ausgestattet werden, fährt das 1er Coupé mit einer zusätzlichen Cockpitansicht, kernigen Motorenklängen und dem anspruchsvollen Fahrverhalten eindeutig in einer anderen Klasse. Es wird klar, dass der bayerische Wagenbauer die Entwickler besser unterstützt und dafür im Gegenzug ein gewisses Maß an Authentizität erwartet hat. Bei diesem Fahrzeug gibt es kein generisches Heulen, das mehr an einen Staubsauger erinnert als an einen starken Dreiliter-Turbo. Nein, hier hört man förmlich die Kraft, wenn man das Gaspedal berührt und der Motor aus den Boxen schreit oder Fehlzündungen aus dem Auspuff knallen - natürlich stilecht mit kleinen Flammen. Und auch beim Fahrmodell nähert man sich eindrucksvoll den Qualitäten von Gran Turismo & Co an: Ohne Hilfen ist die Heckschleuder eine echte Herausforderung und verlangt viel Gefühl am 360-Controller oder einem Lenkrad - die Tastatur ist als Alternative unter diesen Bedingungen nicht zu empfehlen. Erst mit aktiver Unterstützung wie Traktions- und Stabilitätskontrolle sowie einer automatischen Bremse lässt sich das Kraftpaket auch auf diese Weise auf der Straße halten. Allerdings fällt mit zunehmenden Hilfen die Siegprämie kleiner aus - gleiches gilt bei Kollisionen, automatischer Schaltung und kurzen Renndistanzen.

Freude am Fahren

Zur kostenlosen BMW Experience gelangt man hier.
Kein Wunder, dass sich das Fahren so real anfühlt, schickte BMW den Entwicklern doch ein echtes Modell als Leihgabe nach England, damit die Fahreigenschaften möglichst akkurat eingefangen und ins Spiel übertragen werden konnten. Zudem erhält man auch Zugriff auf die Original-Lackierungen und Felgen, so dass man sich sein „Traum-Coupé“ aus Bayern zusammenstellen kann. Nur eines stört auch hier: Wie schon bei Ferrari Challenge - ebenfalls von Eutechnyx - greift auch hier trotz abgeschalteter Fahrhilfen eine leichte Lenkunterstützung, was man in der Cockpitansicht an den automatischen Korrekturen und einem Gegensteuern am Lenkrad sieht.

Kommentare

Aryko schrieb am
Hab mich registriert und eine Stunde gespielt.... das hat mir dann auch gereicht .Das Beste war noch der
BMW , den man nach einer Runde Testen bekommen hat . Die Fahrphysik ist ned das Gelbe vom Ei und als ich bei 2 Multiplayer - Rennen von rempelnden Raudis , die in Autos so schnell wie Raketen saßen , öfter gegen die Leitplanken gedrückt wurde , hatte ich genug von dem Schrott .
Ganz zu schweigen , daß die für jeden Sch... , sogar für popelige Aufkleber , bare Münze sehen wollen .
Wer für so einen Mist Geld ausgibt , ist es selber schuld .
StolleJay schrieb am
Da bin ich ja Froh das nicht nur ich so Denke.
ACR war Anfangs (in der Closed beta) ganz Ok wo man sich Alles oder so gut wie Alles noch für InGame Geld (Kostenlose Währung) Kaufen konnte. Aber so wie die Open beta begann wurde Alles aber auch Alles selbst ein kleiner Pixel Aufkleber für E-Bucks oder wie der Misst da heißt verscheuert.
Ich war einen Halben Tag dabei seit dem aber auch nicht mehr. Da gibt es weit aus bessere Free2Play Rennspiele wo schon alleine das Fahrverhalten 10 mal so Gut ist wie dort und man für Reale Fahrzeuge kein Echt-Geld Ausgeben muss "man kann" da brauche ich so ein Extremes Abzocker Game nicht.
Nur leider gibt es viel zu viel Idioten die diesen Schrott Unterstützen sonst würde es dieses Spiel in dieser Form schon nicht mehr geben.
Schade das das Potential dieses Spieles so in den Dreck gefahren wird!
Flashmage schrieb am
Setschmo hat geschrieben:so langsam schiessen diese F2P Titel aus dem Boden. Ich sehe schwarz für die Zukunft. Man bekommt alles nur noch digital und zahlt auch noch mehr (jaja ich weiss ich muss es ja nicht kaufen) Also wenn das die Zukunft der Spieleindustrie wird ist mit zocken schluss :) Denn ich will für alle den gleichen Standart und keine Titel wo ich mir den Sieg quasi erkaufen kann. Die Idee ist an sich ja ok. Nur wie im Artikel geschrieben übertreiben die Entwickler mit den Preisen. Hier entscheiden die Kunden. Wenn der größere Prozentsatz es kauft wird der Preis auch hoch bleiben. brrrrr
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich finde es okay, dass es viele F2P Spiele gibt, aber man sollte sich nur äußere Details kaufen können, die nicht direkt einen Spielvorteil einbringen. Das lächerlichste ist sowieso Battlefield 3 geworden, da hat jetzt fast jeder Premium, dass heißt, normale Spieler können ihren Account gleich löschen, weil sie nicht so blöd sind um sich einen Premiumaccount zu kaufen. Warrock ist ein sehr gutes Spiel, leider zu viele Hacker und Premiumhacker. Das kann man nur mit ein paar Kollegen im Internet zocken, sonst kommt wieder irgendein Vollidiot der 39875 Granaten vom Himmel wirft.
Naja, ich bin mal gespannt, was uns in den nächsten 3 Jahren so erwartet. Das Niveau des Spielers sinkt ja immer mehr, deshalb braucht sich der Entwickler auch keine Mühe mehr geben.
Setschmo schrieb am
so langsam schiessen diese F2P Titel aus dem Boden. Ich sehe schwarz für die Zukunft. Man bekommt alles nur noch digital und zahlt auch noch mehr (jaja ich weiss ich muss es ja nicht kaufen) Also wenn das die Zukunft der Spieleindustrie wird ist mit zocken schluss :) Denn ich will für alle den gleichen Standart und keine Titel wo ich mir den Sieg quasi erkaufen kann. Die Idee ist an sich ja ok. Nur wie im Artikel geschrieben übertreiben die Entwickler mit den Preisen. Hier entscheiden die Kunden. Wenn der größere Prozentsatz es kauft wird der Preis auch hoch bleiben. brrrrr
Satus schrieb am
Nein Danke ohne mich. Da bleibe ich doch lieber bei Forza oder GT...
schrieb am

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