Sonic & All-Stars Racing: Transformed
USK: 6
Rennspiel (Arcade-Racer)

Vorschau: Sonic & All-Stars Racing: Transformed

So testet 4Players
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Autor:
Michael Krosta

Lasst die Waffen sprechen

Liegt man weit zurück, finden sich in den "Zufalls-Extras" gerne Beschleuniger.
Liegt man weit zurück, finden sich in den "Zufalls-Extras" gerne Turbos.
Nicht zu vergessen die Waffensysteme, mit denen man die bis zu sieben Widersacher aufs Korn nehmen oder sich gegen deren Attacken zur Wehr setzen kann. Von der zielsuchenden Rakete über Minen bis hin zu Frostschüssen, Turbo und Giftblasen ist so ziemlich alles dabei, was man braucht. Nur ein Äquivalent zum blauen Panzer aus Mario Kart sucht man hier erneut vergeblich. Das Gute: Damit werden die Rennen hier weniger zu einem Glücksspiel, doch auf der anderen Seite kann sich der Führende auch besser vom restlichen Feld absetzen. So richtig vom Hocker haut mich das gebotene Arsenal derzeit allerdings noch nicht - ich hoffe, da kommen noch mehr abgedrehte und etwas kreativere Elemente. Die Star Moves, die in der gezeigten Fassung noch nicht integriert waren, könnten auf jeden Fall noch für eine Überraschung sorgen und auch das Balancing durcheinander wirbeln. Erhielt man den mächtigen Spezialangriff im Vorgänger eher per Zufall (bzw. wenn man weit zurück lag), kann man seinem Glück durch das Einsammeln von Stern-Icons jetzt aktiv unter die Arme greifen. Auch das Ausführen von Fassrollen in der Luft sorgt für einen kurzen Geschwindigkeitsschub, den man gut gebrauchen kann. An der Steuerung wurde kaum etwas verändert - zum Driften gibt es allerdings keinen separaten Knopf mehr, sondern man muss einfach Gas und Bremse zusammen gedrückt halten.

Stärken und Schwächen

Die malerischen Kulissen lassen sofort Erinnerungen an die Vorlagen wach werden.
Die malerischen Kulissen lassen sofort Erinnerungen an die Vorlagen wach werden.
Bisher fühlen sich die Vehikel alle recht ähnlich an - es macht also keinen großen Unterschied, ob man mit Beat auf seinem Quad durch die Gegend heizt oder mit Knuckles auf seinem motorisierten Dreirad ins Rennen geht. Im fertigen Spiel soll das anders sein: Jedes Luft-, Land- und Wasservehikel soll eigene Stärken und Schwächen in Bereichen wie Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Robustheit oder Handling haben. Zudem wird es vier Geschwindigkeitsklassen geben, die quasi dem Schwierigkeitsgrad entsprechen. Im Gegensatz zu Mario Kart verzichtet Sega allerdings erneut auf einen Windschatten - schade, denn es würde die Rennen noch etwas spannender und dynamischer machen. So kann es dagegen etwas frustrierend sein, wenn man ständig hinter dem Vordermann festhängt und sich nicht näher an ihn heran saugen kann.

Mehrspieler im Fokus

Neben einer Kampagne, über die Sega derzeit noch nicht zu viel verraten will, steht vor allem der Mehrspielerspaß im Fokus: Bis zu acht Fahrer dürfen online oder im LAN gegeneinander antreten, während lokal an einer Konsole bis zu vier Leute im geteilten Bildschirm die Sache unter sich ausmachen. Eine Verbindung aus Splitscreen und Onlinemodus ist ebenfalls möglich - sehr gut!

Ein Rennen zwischen PS3 und Vita wird es leider nicht geben, obwohl es sich anbieten würde. Die Zeit und Ressourcen will man bei Sumo Digital lieber in spezielle Elemente für Sonys Handheld investieren - dazu gehören z.B. Anpassungen für den Touchscreen oder sogar exklusive Waffen.
 

Ausblick

Abgesehen von der (noch) grausigen Bildrate hinterlässt Sonic & Sega All-Stars Racing: Transformed bereits einen spaßigen Eindruck: Die Idee, dass sich die Vehikel je nach Streckenabschnitt in Wasser-, Land- oder Luftgefährte verwandeln, wurde zwar schon ansatzweise im letzten Mario Kart aufgegriffen, doch scheint sie Sumo Digital konsequent weiterzuentwickeln. Hier wird man dank alternativer Routen oft genug die Wahl haben, ob man sich in die Lüfte schwingt, den Wasserweg nimmt oder doch lieber weiter festen Boden unter den Reifen der liebevoll designten Vehikel hat. Zumindest die beiden gezeigten Strecken stehen dem in nichts nach und wecken dank altbekannten und dennoch aufgepeppten Schauplätzen sofort Erinnerungen an die jeweilige Sega-Vorlage. Der Verzicht auf Windschatten und das unspektakuläre Waffenarsenal dämpfen allerdings meine Vorfreude, doch können die Star Moves sicher noch einiges rausreißen. Doch von ihnen gab es bisher genauso wenig zu sehen wie von den unterschiedlichen Leistungswerten der „Transform-Boliden“. Es stehen also noch einige große Fragezeichen über dem zweiten Racing-Auftritt der Sega-Truppe - vor allem, was das finale Balancing angeht, das gerade bei einem Titel wie diesem enorm wichtig ist. In den teils spannenden Mehrspieler-Partien blitzte Potenzial auf, zumindest den Vorgänger zu toppen. Ob man aber näher an Mario Kart heran rast, schwimmt oder fliegt, wird erst eine fortgeschrittene Version zeigen, in denen die meisten der versprochenen Elemente enthalten sind.

Eindruck: gut

Kommentare

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  • ruffygx schrieb:
    Zitat:
    Ein großes Plus sind die alternativen Routen - später soll man sogar die Wahl haben, ob man sich an einer Abzweigung lieber in die Lüfte schwingt oder den Wasserweg nimmt.
    Ernsthaft? So dreist von Mario Kart 7 abgekupfert? Schämt
     [...]
    ruffygx schrieb:
    Zitat:
    Ein großes Plus sind die alternativen Routen - später soll man sogar die Wahl haben, ob man sich an einer Abzweigung lieber in die Lüfte schwingt oder den Wasserweg nimmt.
    Ernsthaft? So dreist von Mario Kart 7 abgekupfert? Schämt euch -_-
    Und Mario Mart hat das von Diddy Kong Racing geklaut, welches für mich selbst heute noch der beste Funracer ist. Ist nun mal so, dass alles irgendwo seinen Ursprung hat. Tablets gab es auch schon vor dem ipad
  • Wird gekauft! Teil 1 war schon super und ist ein super Ersatz für uns PS3 User , die nach einen spaßigen MarioKart Klon suchen!
  • der erste teil war endlos genial. hab ich gesuchtet bis zum umfallen