Vorschau: Live for Speed

So testet 4Players
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Autor:
Michael Krosta

Auf dem PC gibt es mittlerweile eine große Community, die Modifikationen (so genannte MODs) erstellen, die auf den Engines kommerzieller Spiele basieren. Ein kleines Entwicklerteam namens Live For Speed hat es sich dagegen zur Aufgabe gemacht, mit einer ausgefeilten und anspruchsvollen Fahrphysik eines der realistischsten Rennspiele auf dem Markt zu schaffen. Wir konnten uns anhand der kürzlich veröffentlichten S2 Alpha-Fassung einen Eindruck von dem ambitionierten Projekt verschaffen…

Bei LFS finden sich auch Formel-Flitzer im Fuhrpark.
Auf Realismus getrimmt

Tatsächlich merkt man Live For Speed schon nach den ersten Metern hinter dem Steuer deutlich an, dass es sich um einen reinrassigen Fahrsimulator handelt, der auch nichts anderes sein will. Einen leicht zugänglichen Arcademodus werdet ihr in den Spielmenüs genau so wenig entdecken wie irgendwelche fakultativen Fahrhilfen. Spätestens, wenn ihr hinter dem Steuer eines PS-starken Boliden mit Heckantrieb oder im Monocoque eines F1-Flitzers sitzt, werdet ihr merken, dass hier selbst echte Racing-Profis noch gefordert werden. Einsteigern stehen im Trainings-Modus etwa 90 Fahrprüfungen zur Verfügung, mit der sie behutsam in die Welt des Motorsports eingeführt werden. Daneben könnt ihr euch auch in Einzelrennen mit bis zu zehn KI-Fahrern messen oder neue Bestzeiten aufstellen. Das Herz der Simulation ist jedoch der gelungene Multiplayer-Modus, in dem ihr euch online mit Spielern aus aller Welt messen könnt.

Lenkrad ist Pflicht

Klar, dass sich gerade die leistungsstärkeren Wagenmodelle mit der Tastatur nicht mehr bändigen lassen. Von daher ist ein Lenkrad eigentlich Pflicht, wenn man sich ernsthaft der fahrerischen Herausforderung stellen will. Gerade mit Logitechs MOMO Force Feedback-Lenkrad versprüht das Spiel Realismus. Dabei ist der Feedback-Effekt

Mit dem ausgesprochen realistischen und damit anspruchsvollen Fahrverhalten werden vor allem Profis sngesprochen.
äußerst fein ausgefallen, so dass ihr es regelrecht spüren könnt, wenn die Reifen an Grip verlieren. Kommt es zur Kollisionen, werdet ihr schnell das Schadensmodell bemerken, das bis zur Fahruntauglichkeit eures Wracks reicht.

Einstellungssache

Zwar verfügt man über keine offizielle Lizenz, doch wurden die insgesamt 18 Fahrzeuge nach realen Vorbildern von Mini bis Porsche modelliert. Auch wenn es keine Tuningmöglichkeiten gibt, dürft ihr dennoch fleißig an den Karren herumschrauben und massig Einstellungen an Bremsen, Fahrwerk, Lenkung und Getriebe vornehmen, um das Fahrzeug optimal an die Streckenbedingungen anzupassen. Auch taktische Entscheidungen sind möglich, wenn es etwa um die mitgeführte Benzinmenge, Boxenstopps oder die Reifenwahl geht.
 

   
 

Ausblick

Wow! Wenn man sich Live For Speed so ansieht, kann man kaum glauben, dass dieses Spiel von nur drei Programmierern entwickelt wurde. Das realistische Fahrverhalten ist schon jetzt traumhaft – wenn auch äußerst anspruchsvoll. Für Solospieler zwar weniger interessant, dafür im Multiplayer ein echter Kracher. Daumen hoch, das wird was!

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