Knights of Honor - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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Sunflowers und EA wollen euch am 30. September die Führung eines mittelalterlichen Reiches anvertrauen. Als europäischer König könnt ihr euch in Knights of Honor wirtschaftlich, diplomatisch und militärisch im ritterlichen Europa beweisen. Wir haben uns Kettenhemd, Krone und Zepter geschnappt und eine Beta-Fassung angespielt!

Guter Start

Mit dem schön gerenderten Intro machen die Black Sea Studios zunächst Lust auf`s Mittelalter: Gebannt verfolgt man eine Burgerstürmung mit allem, was vor knapp tausend Jahren technisch en vogue war - Triboks, Streitrosse, Pfeilspitzen & Co. Auch das anschließende Tutorial entzückt nicht nur mit seiner professionellen Sprachausgabe, die in unserem Fall noch auf Englisch mit altem Akzent ertönte, sondern auch mit einer guten Struktur, die schnell in alle Spielmechanismen einführt. Kurzum: Der Einstieg weckt die Vorfreude!

Dieser Spion hat lange genug geschnüffelt...
Brettspiel im Mittelalter

Knights of Honor (KoH) ist ein Echtzeit-Strategiespiel, das ähnlich aufgebaut ist wie Lords of the Realm 3 (LotR3). Wie in einem Brettspiel betrachtet ihr eine Karte mit verschiedenen Provinzen, auf der ihr eure Ritter bewegen oder Städte ausbauen könnt. In der europäischen Kampagne könnt ihr zunächst aus 40 Reichen wählen: Die Palette reicht von Norwegen, Ulster, Wessex und der Bretagne bis hin zu Böhmen, Sizilien und Armenien. Schade ist, dass man hier nicht sofort die spielerischen Vor- und Nachteile der Völker erkennt, sondern nur eine recht knappe historische Beschreibung erhält.

Die Startepoche lässt sich auf das frühe, das hohe oder späte Mittelalter festlegen. Schon hier sollte man mit Bedacht wählen: Denn je nach Land und Zeit ändern sich die strikt vorgegebenen Ausgangssituationen, was Vermögen, Städte und Macht betrifft. Wer mit Wales beginnt, hat z.B. wesentlich weniger Startgeld und Rohstoffe als der deutsche König - dafür aber mehr benachbarte Freunde. Aber die Größe und Lage des Landes hat auch Nachteile, denn Deutschland wird z.B. schnell von den Reiterhorden der Ungarn bedroht. Hier zeigt sich, dass die Entwickler historische Begebenheiten gut eingebunden haben.

Ein Reich, ein König

Als König habt ihr fünf Talente, die je nach Völkerwahl unterschiedlich ausfallen: Wirtschaft, Diplomatie, Kriegskunst, Spionage und Religion. Im Laufe des Spiels könnt ihr zudem Erfahrungspunkte gewinnen und aus einem Pool von 20 besonderen Fähigkeiten insgesamt sechs erwerben; dazu gehören z.B. "Führungskraft" oder "Furcht einflößen". Auf dem Schlachtfeld wirken sich diese Boni dann in erhöhter Moral oder flüchtenden Gegnern aus. Ähnlich wie in einem Rollenspiel könnt ihr euren König mit der Zeit zu einem Helden mit Spezialfähigkeiten reifen lassen - ein motivierender Pluspunkt.

Und was passiert im Kriegsfall? Ihr könnt die Gefechte wie in LotR3 entweder automatisch austragen lassen oder selbst per Klick eingreifen. Leider kommt hier trotz ansehnlicher Formationsfülle und pompöser Einheitenpalette keine Begeisterung auf: Die Echtzeit-Schlachten wirken im Zeitalter von Rome: Total War oder Warhammer 40.000: Dawn of War wie unansehnliche Lemmingkriege. Es ist zwar nicht so detailarm wie in LotR3, aber dennoch weit weg vom knackigen Schwertgeklirr aktueller Titel.             

Kommentare

johndoe-freename-2362 schrieb am
Also nach dem Preview klingt für mich das Game nur wie ein Abklatsch des 2 Jahre alten aber genialen \"Medieval: Total War\", werde jetzt mal die Demo testen.
newkid schrieb am
danke fuer die info mit dem koenig.
ob das sinn macht ist eine andere frage.
fuer diejenigen, welche sich in die materie nicht reingelesen haben.
koenige usw. sterben. die Ritter nicht ( ausser im schlachtfeld, attentat ).
die begruendung war, das der ritter lange zeit braucht um sich in die Eigenschaften hochzuarbeiten. wenn er dann etwas gut ist, und dann dahinsheidet ist das natuerlich aergerlich :(
D.h. im Klartext, dass der Koenig sich gar nicht so gut hocharbeiten kann wie ein Ritter, und dann ist die Gefahr das der Koenig stirbt! noch da.
Naja, sind jetzt Spekulationen von mir ( vielleicht bringt es doch den Koenig einzusetzen ) aber mal sehen.
Ich freue mich schonmal sehr auf das Spiel und kann es kaum abwarten.
Ich hoffe nur, dass man die vielen Einheiten auch ausnuten kann ( wenn man dementsp. Provinzen zum ausbilden hat ) und die Einheiten sich dann nicht auf einige wenige beschraenken werden.
4P|T@xtchef schrieb am
Hallo Knights-Freunde,
danke erstmal für das positive Feedback! Knights of Honor ist tatsächlich hochinteressant, aber gleichzeitig fällt es mir noch sehr schwer, das Potenzial abzuschätzen. Momentan scheint es trotz guter Ansätze weder an Aufbaugiganten wie Civ3 noch Kampfdelikatessen wie Age of Kings ranzukommen...
@newkid:
Ja, man kann auch den König mit der Zeit aufbauen und ihn sogar als Spion oder Marschall einsetzen. Das ist natürlich gefährlicher, als den jungen Prinzen loszuschicken...
Wegen Praetorians:
So viel ist sicher: Auf dem Schlachtfeld kommt KoH NICHT an die herrliche Vielfalt, Grafik und Komplexität von Praetorians ran. Also inkl. Geländedeckung, Waldtarnung, Schildkrötenformation etc.
Bis denne
newkid schrieb am
ich fine das Preview auch sehr gut. wollte das Game am 30.9 oder 1.10 gleich kaufen ( wenns raus kommt ), aber jetzt. hmm erstmal die Demo ausprobieren, welche am 24.9 rauskommen sollte.
Was mich ein bischen wundert, ist die Tatsache das der Koenig \\\"aufgebaut\\\" werden kann. Soweit ich weiss, stirbt der Koenig in dem Game, und nur die Ritter ( bis zu 9 Stueck moeglich ) sind unsterblich. Und bei den Rittern kann man denn \\\"Berufe-Talente\\\" auswaehlen ( Kaufmann, Spion ect. ) Und dann noch aus den 20 Fertigkeiten schoepfen.
Ist das jetzt fuer den Koenig auch moeglich, oder wurde da was verwechselt beim Preview-Tippen?
Wenn die Kamepfe in die Richtung von Praetorians ( bei 4P auch nur 85%) gehen, werde ich das Game leiben ( naja das Waldverstecken faellt hier leider flach. )
johndoe-freename-67557 schrieb am
Jo Proust da stimm ich dir mal voll und ganz zu.
Für mich das beste Preview as ich hier jemals gelesen hab, da es nicht von der vorherigen Euphorie álá Doom3 usw. geprägt ist.
Sehr schön und objektiv gehalten - hatte mir fest vorgenommen das Game zu kaufen - jetzt bin ich hart am überlegen, da mich das mit den fehlenden gezielten Befestigungen erheblich stört.
schrieb am

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