Skyshine's Bedlam - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Skyshine's Bedlam (Strategie) von Versus Evil
Die postapokalyptische Banner Saga
Runden-Strategie
Entwickler: Skyshine Games
Publisher: Versus Evil
Release:
17.09.2015
Spielinfo Bilder Videos
FTL: Faster Than Light trifft auf The Banner Saga und XCOM in einem Mad-Max-Szenario - so lässt sich Skyshine’s Bedlam am besten beschreiben. Mit einem ausbaubaren Riesenfahrzeug heizt man durch die Einöde, trifft einschneidende Entscheidungen und schlägt rundenbasierte Schlachten.

Quer durch die Einöde

Die Aufgabe klingt eigentlich ganz einfach: Mit einem dicken und schwer bewaffneten Fahrzeug, genannt "Dozer", muss die postapokalyptische Ödnis durchquert und "Aztec City" im Süden erreicht werden. Aber vorher muss man sich für eine Fraktion entscheiden, die an Bord gehen soll: Menschen, Mutanten, Marodeure, abtrünnige Roboter oder Cyborgs. Je nach Eigenart der Partei startet man mit unterschiedlichen Ressourcen (Öl, Fleisch, Energiezellen) und Rohstoffvorlieben. Während die Menschen ein ausgewogenes Völkchen sind, brauchen die abtrünnigen Roboter z.B. gar kein Fleisch. Mutanten hingegen verspeisen viel Fleisch, verfügen aber über eine höhere Regenerationsrate bei Verwundungen. Marodeure und Cyborgs genesen jedoch ziemlich langsam. Man startet mit 1.000 Passagieren und möglichst viele sollten in Aztec City ankommen, aber alle werden nicht überleben …

Nach 96 Tagen hat der Dozer sein Ziel fast erreicht. Weiter geht es nach Kiln. In das Territorium der Mutanten.
Ein Teil der Weltkarte: Nach 96 Tagen hat der Dozer sein Ziel fast erreicht. Weiter geht es nach Kiln. In das Territorium der Mutanten. Oder lieber nach Turmoil?
Die Straße nach Süden

Auf der Weltkarte plant man nun die Route. Anfänglich stehen vier Möglichkeiten zur Verfügung, ab da hangelt man sich von Wegpunkt zu Wegpunkt. Jede Fahrt verschlingt dabei Öl und kostet Zeit, was wiederum Fleisch verbraucht - die Passagiere müssen essen, sonst sterben sie. Auf diesen Touren passieren immer wieder Ereignisse, die leider nur in Textform dargestellt werden. Mal werden einige Tiere niedergewalzt (die Fleisch einbringen) oder suspekte Wesen gesichtet, die sich vielleicht als Feinde entpuppen oder die Passagiere revoltieren, weil sie schon zu lange im Fahrzeug ausharren. Hierbei sind stets Entscheidungen gefragt. Bei der Passagier-Revolte kann man z.B. die Essensraten erhöhen, die Leute mit militärischem Drill überzeugen, die Atemluft mit einem experimentellen Sedativum anreichern oder gar nichts tun. Die Konsequenzen reichen von z.B. "alles gut" über "alles gut und weniger Nahrung im Lager" bis hin zu toten Passagieren.

Neben den großen Wegpunkten, zu denen der Dozer fahren kann, gibt es noch kleinere "interessante Punkte", zu denen man eine Expedition schicken kann - was nicht so viel Öl etc. kostet. Dort warten erneut textbasierte Entscheidungen rund um verlassene Ausrüstungsstätten, kriegerische Konfrontationen oder Personen, die gerne mitgenommen wollen, jedoch könnte es sein, dass diese „Gäste“ Cyborgs sind, die von den anderen Passagieren nicht gerne gesehen werden. Und wenn man mehr Leute mitnimmt, steigt logischerweise der Nahrungsverbrauch.
Ah! Energiezellen der Marke "Eigenbau" im Angebot. Was tun? Öl, Fleisch oder Passagiere dafür verkaufen. Oder doch lieber den Händler angreifen?
Ah! Energiezellen der Marke "Eigenbau" im Angebot. Was tun? Öl, Fleisch oder Passagiere dafür verkaufen. Oder doch lieber den Händler angreifen?

Es wird ernst

Viele der Quests in Textform lassen sich nicht durch die Auswahl der "richtigen" Dialogoptionen lösen, sondern müssen im Gefecht entschieden werden. Welche Kämpfer, Kämpferinnen, Mutanten oder Roboter an den Duellen teilnehmen dürfen, kann vorher im Dozer bestimmt werden. Generell gibt es vier Klassen von Kämpfern: Deadeyes (Scharfschützen), Frontliner (Nahkampf), Gunslinger und Trencher. Frontliner verfügen über relativ viele Lebenspunkte und wo sie mit ihren dicken Nahkampfwaffen hinschlagen, wächst kein Gras mehr. Nachteil: Sie müssen erst nah an den Gegner ran. Scharfschützen hingegen haben kaum Leben und können sich nur eingeschränkt bewegen, richten dafür viel Schaden an, wenn sie treffen. Trencher setzen auf Schrotflinten und wuchtige Duelle aus kurzer Entfernung mit Rückstoß. Gunslinger sind mehr oder weniger ausgeglichen und schießen mit ihren Pistolen automatisch zurück, wenn sie attackiert werden.

Kommentare

cM0 schrieb am
Das sieht nach einem wirklich guten Spiel aus. Banner Saga fand ich super und das hier ist ja in einigen Punkten ähnlich. Dazu ein interessantes Szenario... Ja, das Spiel kommt sehr weit oben auf die Wunschliste.
8Bit schrieb am
Lecker, freu mich drauf
@golem:
sind die Kämpfe beine schon actionhaft
schrieb am

Facebook

Google+