XCOM 2 - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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XCOM 2 (Strategie) von 2K Games
Aliens regieren die Erde
Runden-Strategie
Entwickler: Firaxis Games
Publisher: 2K Games
Release:
05.02.2016
2016
05.02.2016
09.09.2016
09.09.2016
Spielinfo Bilder Videos
Das war eine verdammt knappe E3-Präsentation: Im Eiltempo rast Firaxis durch eine Mission des neuen XCOM, reißt nur kurz die Fähigkeiten zweier neuer Einheiten an, des Rangers und des Spezialisten. Neue Gegner, neue Schauplätze? Natürlich. Was hat sich sonst im Kampf gegen die Außerirdischen getan?

Unter uns

So richtig außerirdisch sind sie ja nicht mehr: Die Menschen haben den Kampf gegen die... Einwanderer verloren, die Aliens die Macht ergriffen – jetzt regieren sie und ihre menschlichen Handlanger mit eiserner Hand und erdrückender Propaganda unseren Planeten. Im Zentrum einer zynisch sauberen futuristischen Metropole haben sie eine Statue errichtet, um sich und ihre „Vereinigung“ mit dem Erdenvolk gebührend zu feiern.

Der Widerstand will das nicht dulden. Vier Einheiten – zwei Neulinge, einen erfahrenen Ranger und einen kampferprobten Spezialisten – sollen die Statue zerstören. Sie treffen auf starken Widerstand, was einer der Kämpfer kommentiert: „Sie haben wohl doch Angst, dass etwas passiert“, sagt er sinngemäß. Später kommentiert einer die Propagandadurchsagen. Es wäre schön, wenn solche stimmungsvollen Feinheiten Teil vieler Einsätze sind.

Firaxis zeigt einen Schnappschuss

Was in der E3-Demo nicht zu sehen war: Firaxis ging weder auf die vom Zufall erstellten Einsatzgebiete ein noch auf das heimliche Umgehen von Gegnern. Immerhin entdecken die Aliens und Regierungstruppen einen anrückenden Trupp nicht mehr sofort, so dass man ein Aufeinandertreffen vielleicht vermeiden kann. Auch das Auflesen von Beute
Die Zusammenarbeit der XCOM-Kämpfer wird durch neue Fähigkeiten und das Evakuieren Verwundeter noch vertieft.
Die Zusammenarbeit der XCOM-Kämpfer wird durch neue Fähigkeiten und das Evakuieren Verwundeter weiter vertieft.
war in der Präsentation enthalten. Fundsachen können in die Basis mitgenommen und u.a. zum Verbessern von Waffen verwendet werden.

Eine Last der Anderen

Zu sehen war dafür zerstörbare Deckung, denn in Teil zwei sollen wesentlich mehr Mauern zu Bruch gehen. Umso wichtiger könnte es sein, dass man die Charaktere in die richtige Richtung blicken lässt, nachdem man sie bewegt hat. Sie bekommen ohnehin mehr zu tun, denn Gegner können jetzt Verstärkung rufen. In der Demo fliegt ein Truppentransporter etwa zwei Mechs und ein großes Alien ein. Zu sehen war außerdem ein neuer Feind: eine Art Riesenschlange, die einen Menschen mit ihrer Zunge über vielleicht zehn Felder zu sich heran zog.

Als Fähigkeit des neuen Spezialisten führten die Entwickler eine Drone vor, die einen feindlichen Geschützturm entweder lahmlegt oder gleich umprogrammiert. Dieser nimmt der XCOM-Einheit daraufhin eine Menge Arbeit ab. Und ganz wichtig: Jeder Einheit kann einen verwundeten Kameraden auf den Schultern aus dem Kampfgebiet tragen und eine Evakuierung an einer beliebigen Stelle anfordern. Letzteres ist allerdings nur einmal möglich und wie gehabt müssen daraufhin sämtliche Teammitglieder das Zielgebiet erreichen.
 

AUSBLICK



Schade: Michael McCann schreibt nicht die Musik des Nachfolgers und das Wenige, was auf der E3 zu hören war, klang gewöhnlicher als der Soundtrack des Vorgängers. Abgesehen davon freue ich mich sehr auf diese Fortsetzung! XCOM war spätestens mit der Erweiterung Enemy Within ein hervorragendes Strategiespiel – die stärker zerstörbare Deckung, ankommende Verstärkung sowie das Evakuieren Verwundeter werden es sinnvoll erweitern. Interessant klingen auch Informationen im Umfeld der knappen E3-Präsentation, wie das Umgehen von Gegnern oder das aktive Auflesen von Beute. Hoffentlich stellt Firaxis bald Forschung, Basisbau und andere Kernelemente vor. Bis dahin hinterlässt das neue XCOM einen knappen, aber dennoch sehr guten Eindruck.

Einschätzung: sehr gut

E3 2015: alle Spiele und Publisher im Überblick

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Kommentare

Brakiri schrieb am
Rib Eye hat geschrieben:Nun, vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt. Ich hab nicht gesagt, daß Xcom das Genre durch den impossible-mode neu erfunden hat, sondern daß die enorme (!) taktische und strategische Tiefe erst hervorkommt, wenn man sie tatsächlich nutzen MUSS und eben nicht planlos auf der Karte rumlatscht und dann im Todesfall einfach nen alten Spielstand lädt. Und als jemand, der von Ufo über Fantasy General bis zur Jagged Alliance-Serie so ziemlich jeden Runden-Klassiker bis zum Erbrechen gespielt hat (JA 1und 2 nehme ich mir heute noch einmal im Jahr vor), bleibe ich dabei und sage: die alten sind gut bis hervorragend, XCom ist besser, trotz aller Fehler. Wenn du an einer Fortsetzung der Diskussion interessiert bist, nehme ich mir gerne auch die Zeit, synopsenartig darzulegen, warum.
Hi,
klar bin ich an einer Fortführung interessiert.
Gerne kannst du in Spiegelstrichen o.ä. deine Gründe darlegen. :)
@Armin
Interessant. Diese Meinung habe ich in der Kombi bisher noch garnicht gehört ;)
Armin schrieb am
Hm den Taktikteil finde ich eigentlich auch nicht so toll beim neuen, aber der strategische ist deutlich besser als beim alten, endlich ist Geld mal was wert.
Rib Eye schrieb am
Nun, vielleicht hab ich mich unklar ausgedrückt. Ich hab nicht gesagt, daß Xcom das Genre durch den impossible-mode neu erfunden hat, sondern daß die enorme (!) taktische und strategische Tiefe erst hervorkommt, wenn man sie tatsächlich nutzen MUSS und eben nicht planlos auf der Karte rumlatscht und dann im Todesfall einfach nen alten Spielstand lädt. Und als jemand, der von Ufo über Fantasy General bis zur Jagged Alliance-Serie so ziemlich jeden Runden-Klassiker bis zum Erbrechen gespielt hat (JA 1und 2 nehme ich mir heute noch einmal im Jahr vor), bleibe ich dabei und sage: die alten sind gut bis hervorragend, XCom ist besser, trotz aller Fehler. Wenn du an einer Fortsetzung der Diskussion interessiert bist, nehme ich mir gerne auch die Zeit, synopsenartig darzulegen, warum.
Brakiri schrieb am
Rib Eye hat geschrieben:
oppenheimer hat geschrieben:
LP 90 hat geschrieben:Wie viele hier jetzt auf Elitär tun und sagen, dass XCOM so viel schlechter war als die alten Original usw.....
Viel davon ist meiner Meinung auch nur Nostalgie
Nope, was taktische/strategische Optionen und vor allem den Wiederspielwert betrifft, wischt das originale X-Com mit dem neuen den Boden auf.
Davon abgesehen sind die Taktikparts von einigen anderen Spielen aus der Urzeit, z.B. Silent Storm (komplett zerstörbare Umgebung) oder Jagged Alliance 2 (Optionen ohne Ende), dem 2012er XCOM so maßlos überlegen, dass ich mich ernsthaft frage, warum letzteres so abgefeiert wurde, als hätte es die Rundentaktik neu erfunden oder sonstwie weitergebracht.
Genau diese abwertende Haltung hatte ich anfangs auch. Hab das Spiel zweimal durchgespielt, auf normal und klassisch und fertig. Dann noch einmal mit Enemy Within, insgesamt rund 60 h laut Steam. Gespielt und gut. Bis ich angefangen habe, ironman zu spielen, erst klassisch, dann impossible. Mittlerweile hab ich rund 700 h zusammen, und kann nicht aufhören, weiterzuspielen. Die strategische und taktische Tiefe ist gigantisch. Erst ohne die Möglichkeit, Fehlentscheidungen rückgängig zu machen, alles tatsächlich durchdenken zu müssen, im Bewusstsein, daß jede Fehlentscheidung durch das Spiel mit gnadenloser Härte bestraft wird, offenbart sich die Qualität des Spiels. Ich kann ohne weiteres ne A4-Seite zusammenstellen mit schlechten Design-Entscheidungen, die dringend verbessert werden müssten, trotzdem hab ich in 25 Spieljahren kein vergleichbar süchtigmachendes und forderndes Rundenstrategiespiel gespielt. Nicht mal die Originale und auch kein Jagged Alliance 1 (heiß geliebt) oder 2 (normal oder 1.13) kommen da ran. Und deshalb: ja, Xcom hat die Rundenstrategie neu erfunden.
Das sei dir...
Rib Eye schrieb am
oppenheimer hat geschrieben:
LP 90 hat geschrieben:Wie viele hier jetzt auf Elitär tun und sagen, dass XCOM so viel schlechter war als die alten Original usw.....
Viel davon ist meiner Meinung auch nur Nostalgie
Nope, was taktische/strategische Optionen und vor allem den Wiederspielwert betrifft, wischt das originale X-Com mit dem neuen den Boden auf.
Davon abgesehen sind die Taktikparts von einigen anderen Spielen aus der Urzeit, z.B. Silent Storm (komplett zerstörbare Umgebung) oder Jagged Alliance 2 (Optionen ohne Ende), dem 2012er XCOM so maßlos überlegen, dass ich mich ernsthaft frage, warum letzteres so abgefeiert wurde, als hätte es die Rundentaktik neu erfunden oder sonstwie weitergebracht.
Genau diese abwertende Haltung hatte ich anfangs auch. Hab das Spiel zweimal durchgespielt, auf normal und klassisch und fertig. Dann noch einmal mit Enemy Within, insgesamt rund 60 h laut Steam. Gespielt und gut. Bis ich angefangen habe, ironman zu spielen, erst klassisch, dann impossible. Mittlerweile hab ich rund 700 h zusammen, und kann nicht aufhören, weiterzuspielen. Die strategische und taktische Tiefe ist gigantisch. Erst ohne die Möglichkeit, Fehlentscheidungen rückgängig zu machen, alles tatsächlich durchdenken zu müssen, im Bewusstsein, daß jede Fehlentscheidung durch das Spiel mit gnadenloser Härte bestraft wird, offenbart sich die Qualität des Spiels. Ich kann ohne weiteres ne A4-Seite zusammenstellen mit schlechten Design-Entscheidungen, die dringend verbessert werden müssten, trotzdem hab ich in 25 Spieljahren kein vergleichbar süchtigmachendes und forderndes Rundenstrategiespiel gespielt. Nicht mal die Originale und auch kein Jagged Alliance 1 (heiß geliebt) oder 2 (normal oder 1.13) kommen da ran. Und deshalb: ja, Xcom hat die Rundenstrategie neu erfunden.
schrieb am

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