Warhammer 40.000: Dawn of War 3 - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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Warhammer 40.000: Dawn of War 3 (Strategie) von SEGA
Zurück zu den Wurzeln
Echtzeit-Strategie
Entwickler: Relic Entertainment
Publisher: SEGA
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Als ein vielleicht zehn Meter breiter Laserstrahl die letzte Einheit der Eldar von der Karte brennt, hatte einer der namhaftesten Vertreter der Echtzeitstrategie gerade seinen Wiedereinstand gegeben. Die Rede ist von Warhammer 40.000: Dawn of War, denn auf der E3 stellte Relic Entertainment den dritten Teil dieser Serie vor. Und der hinterließ gleich vom Start weg einen hervorragenden Eindruck!

Mechs und Panzermänner

Natürlich ist das mit Vorsicht zu genießen; ein Strategiespiel erschließt sich nicht binnen einer halben Stunde und so lange man es nicht selbst spielen kann, schon gar nicht. Was mir an Dawn of War 3 aber imponiert, ist die Besinnung auf alte Tugenden. Anstatt nämlich wie im direkten Vorgänger vor allem zahlreiche Fähigkeiten weniger Helden in frenetischen Gefechten schnellzuklicken, führt man diesmal wieder kleine Armeen, also alles vom einfachen Fußvolk bis zum mächtigen Dreadnought – gezeigt wurde eine Mission aus der Sicht der Blood Ravens.

Helden sind ja nach wie vor dabei: Der Trupp des E3-Einsatzes wird von Gabriel Angelos und Solaria geführt, die in einem riesigen Mech übers Schlachtfeld stampft. Mit zwei Maschinengewehren fegt sie durch einfachen Widerstand, Raketenschwärme fliegen wie Feuerbälle in Gegnergruppen. Die grafische Wucht ist eins der hervorstechenden Merkmale des Nachfolgers. Feindliche Stellungen zerbersten in rot-gelb-weißen Explosionen, es scheint, als könnte
Der explosive Stil steht der Echtzeitstrategie ausgesprochen gut.
Vor allem in explosiven Gefechten steht der comichafte Stil dem Spiel ausgesprochen gut.
man wie in einem Comic die drastischen Höhepunkte krachender Scharmützel ansehen, würde man das Bild anhalten. Dieser Stil steht dem Warhammer-Universum ganz ausgezeichnet!

Bau deine Armee!

Relic geht ganz generell weg vom Kleinklein des Heldenklickens und verzichtet auch auf die Deckungsgefechte des Vorgängers. Schutz finden Einheiten jetzt nur noch in speziellen Schutzeinrichtungen: runde Stellungen, über denen ein Energieschirm Angriffe abwehrt. Diese Stellungen sind allerdings zerstörbar und feindliche Nahkämpfer können ohnehin in die Halbkugeln eindringen.

Und es geht noch klassischer, denn man wird Basen mit verschiedenen Gebäuden errichten, die selbstverständlich das Rekrutieren neuer Einheiten erlauben. Manuell wählt man zudem die Absetzpunkte der mit Space Marines gefüllten Landekapseln aus – im Idealfall platziert man sie genau über einer feindlichen Einheit... Zum Ausbau des Einflussbereichs muss man dabei erneut Ressourcenpunkte einnehmen und so zieht man schon bald mit einer beachtlich großen und dank der enormen Größenunterschiede zwischen einfachen und mächtigen Einheiten sehr abwechslungsreichen Armee umher.
Relic kehrt zur klassischen Rundenstrategie zurück. Helden spielen zwar weiterhin mit, Basisbau ist aber wieder mit dabei.
Relic kehrt zur klassischen Strategie zurück: Helden und ihre Fähigkeiten spielen zwar weiterhin eine wichtige Rolle, Basisbau aber ebenfalls.

Fähigkeiten statt Formationen

Auf Finessen wie Formationen verzichtet Dawn of War 3 dabei offenbar; stattdessen rückt es die Fähigkeiten der Helden in den Vordergrund. Man lässt Gabriel etwa mit seinem Hammer nahe Feinde abwehren und einen kurzzeitigen Schutzschild errichten, während man die Assault-Marines per Jet-Pack hinter feindliche Linien befördert.

Zum Abschluss der Präsentation nutzen die Entwickler schließlich die Bombardierung aus dem All, also den breiten Laser, der mit jedem zerstörten Ziel zwar stärker, aber auch langsamer wird. So gewinnen die Space Marines selbstverständlich ihren ersten öffentlichen Einsatz, der nur Teil einer größeren Missionen im späteren Verlauf der Kampagne sein soll.
 

AUSBLICK



Wie gesagt: Die taktische Tiefe lässt sich nach einer bloßen Vorführung überhaupt nicht absehen – dieser erste Eindruck entspricht daher nur einer sehr vagen Einschätzung. Ich bin allerdings begeistert davon, dass sich Warhammer 40.000: Dawn of War 3 wieder der klassischen Echtzeitstrategie annähert, den Basisbau zu einem wichtigen Bestandteil der Kampagne macht und das gelungene, aber auch starre Deckungsspiel des Vorgängers durch dynamisches Truppenverschieben ersetzt. Zumal der comichafte Stil genau meinen Geschmack trifft. Ich hatte diese Fortsetzung bisher nur am Rande wahrgenommen – jetzt kann ich es kaum erwarten, sie selbst zu spielen!

Einschätzung: sehr gut


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Kommentare

Maarius81 schrieb am
bin etwas überrascht von der Natur des neuen Teils, es wirkt für mich eher wie ein Rückschritt. Kein Deckungssystem, Helden mit Fähigkeiten wie im Vorgänger, noch mehr Einheiten (klingt nach Überforderung für mich), sowie zurück zum Basisbau, welches für Teil 2 für mich logisch weggelassen wurde um den Fokus auf die Kämpfe zu legen.
Die geringeren Details der Figuren stören mich da weniger, wenn dafür die Performance gepuscht wird. Reingezoomt wird bei mir bei RTS-Massenschlachten sowieso kaum.
4P|Benjamin schrieb am
Billy_Bob_bean hat geschrieben:Tyraniden mit Eldar verwechseln?

Arg, ja. das geht offenbar tatsächlich. :( Wird bei der nächsten Gelegenheit korrigiert, sorry.
WTannenbaum schrieb am
LordFjord hat geschrieben:Freu mich auf DoW3. @Tannenbaum: mir ist ein Video aus der pre-alpha was ruckelt und noch etwas unfertig/kantig aussieht immernoch lieber wie ein perfekt gemachtes Video was nix aus dem Spiel zeigt. So kriegt man immerhin ne Idee vom Gameplay, den Größenordnungen etc.

Nicht falsch verstehen: Mir sind Gameplay Szenen wesentlich lieber als nichtssagende Rendersequenzen. Dennoch: Das hier gezeigte bringt mich wirklich in keinster Weise weiter. 2 Minuten lang sehe ich nichtssagende Kampfszenen bei gefühlten 20 FPS und detailärmerer Grafik als im Vorgänger von 2004.
Nein, im Pre-Alpha Stadium soll nicht alles polished und rund aussehen. Aber mit diesem Trailer tun sie sich mMn. keinen Gefallen, da er zudem nahezu kein Gameplay vermittelt. Die Einheiten stehen sich die meiste Zeit gegenüber und schießen äußerst unansehnlich aufeinander ein. Vergleicht man dieses Video mit Pre-Alpha Footage anderer Spiele, finde ich das hier dargebotene einfach nur grottig.
Billy_Bob_bean schrieb am
die letzte Einheit der Tyraniden

ernsthaft jetzt?
Tyraniden mit Eldar verwechseln?
LordFjord schrieb am
Freu mich auf DoW3. @Tannenbaum: mir ist ein Video aus der pre-alpha was ruckelt und noch etwas unfertig/kantig aussieht immernoch lieber wie ein perfekt gemachtes Video was nix aus dem Spiel zeigt. So kriegt man immerhin ne Idee vom Gameplay, den Größenordnungen etc.
schrieb am

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