Warhammer 40.000: Dawn of War 3 - Vorschau - 4Players.de

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Warhammer 40.000: Dawn of War 3 (Strategie) von SEGA
Wuchtige Schlachten mit Helden und Basis
Echtzeit-Strategie
Entwickler: Relic Entertainment
Publisher: SEGA
Release:
27.04.2017
Spielinfo Bilder Videos
Dawn of War 3 versucht die Stärken der beiden Vorgänger zu vereinen: Man wird sowohl eine Basis errichten und Truppen produzieren als auch Helden mit mächtigen Spezialfähigkeiten auf das Schlachtfeld führen können. Schon auf der E3 2016 hat das Echtzeit-Strategiespiel von Relic Entertainment und SEGA einen überzeugenden Eindruck hinterlassen. Jetzt konnten wir als Kommandant der Space Marines auf einer Eiswelt mit den Eldar kämpfen.

Wuchtige Schlachten

Die Nachschublinien der Eldar im Westen und im Osten müssen zerstört werden - das ist das Ziel meiner Mission auf einem Eisplaneten voller brodelnder Lavaseen. Darüber hinaus befinden sich versprengte Mitglieder der Blood Ravens an drei Orten auf dem Schlachtfeld. Ihren Signalen muss ich folgen und sie ausfindig machen. Ich schicke meine Helden und Einheiten gleich zum ersten Signalort der Blood Ravens. Währenddessen kurbele ich die Nachschubposition an, baue einen Predator Destructor (Panzer) und rekrutiere ein taktisches Marine Squad in der Heimatbasis. Kurz darauf greifen die Eldar meine Basis an, die ich auf jeden Fall beschützen muss. Der für Echtzeit-Strategiespiele typische Sprecher informiert mich, dass die Eldar von Westen aus angreifen und ihre Streitmacht eher schwach eingeschätzt wird. Also entscheide ich mich dafür, den Nachschub gleich an diese Stelle beordern und keine Angriffseinheiten zurückzuziehen. Die Verteidigungsanlagen werden wohl bis dahin standhalten.

Kurz vor dem ersten Signalpunkt der Blood Ravens entbrennt das erste Gefecht. Mein Held Gabriel Angelos springt gleich mitten ins Getümmel, während aus dem Hintergrund die Bolter und die Geschütze sprechen. Dabei fällt auf, dass alles ein bisschen träger und langsamer als bei StarCraft 2 vonstattengeht. Die Truppen bewegen sich gemächlicher über die Karte und die Einheiten halten im Kampf wesentlich länger durch. Dadurch werden die Gefechte intensiver und länger, was überaus sinnvoll ist, schließlich müssen mitten im Kampftrubel die Spezialfähigkeiten der Helden manuell gezündet werden.
Das erste Ziel ist gleich erreicht. Die Miniguns von Imperial Knight Solaria sind bereits heißgelaufen.
Das erste Missionsziel "Zerstörung des Portals im Westen" ist gleich geschafft. Die Miniguns von Imperial Knight Solaria sind bereits heißgelaufen.
Ohne diese "Trägheit" würde das erforderliche Mikromanagement nicht funktionieren. Das ist kein Kritikpunkt an den wuchtigen und imposant anzusehenden Gefechten, nein, es ist vielmehr ein klarer Unterschied zu anderen Echtzeit-Strategiespielen, in denen es temporeicher zugeht. Gleichermaßen fällt auf, dass die Armeen aufgrund des Einheitenlimits (200) und stellenweise hoher Unterstützungskosten (ein Predator Destructor kostet 18 Versorgung; das Marine Squad liegt bei 10) nicht wahnsinnig groß werden kann. Die Einheiten-Anzahl bleibt mehr oder weniger überschaubar. Das ist jedenfalls mein Eindruck aus der besagten Mission, die ich fast eine Stunde lang spielen konnte.

Von Helden und normalen Einheiten

Dawn of War 3 verspricht das Beste zweier Welten. Die Helden aus Dawn of War 2 sind wieder mit von der Partie und wie gewohnt müssen ihre Fähigkeiten manuell ausgelöst und ggf. platziert werden (Stichwort: Mikromanagement). Ein Deckungssystem für die futuristischen Kämpfer gibt es nicht, abgesehen von einigen stationären Energieschilden auf dem Schlachtfeld, die als Unterschlupf genutzt werden können. Die schlagkräftigen Helden werden von anderen Einheiten aus dem Warhammer-40.000-Universum unterstützt, die direkt auf dem Schlachtfeld - wie im ersten Teil - gebaut werden können. Die nötigen Rohstoffe zur Anfeuerung der Kriegsmaschinerie erhält man durch die Eroberung und die Verteidigung von strategischen Punkten auf den jeweiligen Karten.
Die Space Marines können manche Einheiten in Abwurfkapseln stecken und diese Einheiten dann einfliegen lassen, zum Beispiel direkt an der Front.
Die Space Marines können manche Einheiten in Abwurfkapseln stecken und diese Einheiten dann einfliegen lassen, zum Beispiel direkt an der Front.

Ein heldenhaftes Trio

Bis zu drei Helden darf man pro Mission mitnehmen. Bei den Space Marines sind das zum Beispiel Gabriel Angelos, ein Assault Terminator und Imperial Knight Solaria. Mithilfe der Fertigkeit "God Splitter" darf Gabriel Angelos mitsamt seinem Hammer in die gegnerische Meute springen, was die Feinde dort betäubt und zurückstößt. Auch mit "Retribution" stößt er Gegner zurück und reflektiert zugleich Projektile. Dann ist da der Assault Terminator, der sich über kurze Distanzen teleportieren kann und mit dem "Hammer Slam" für Ruhe und Verlangsamung auf dem Schlachtfeld sorgt. Wesentlich imposanter und vor allem größer als die anderen beiden Helden ist Imperial Knight Solaria, die in einem gewaltigen Kampfroboter mit zwei Miniguns sitzt. Mit "Gatling Barrage" kann sie in einem Gebiet direkt vor sich Flächenschaden anrichten und wenn die Waffen heiß laufen, gibt es einen Schadenbonus. Mit den "Ironstorm Missiles" können außerdem bis zu sechs Ziele manuell angewählt werden, die danach mit einer Rakete eingedeckt werden. Alle Fähigkeiten der Helden müssen nach der Benutzung eine bestimmte Zeit wieder aufgeladen werden (Abklingzeit).

Kommentare

Noseman4ever schrieb am
Finde das gar nichrt so mainstream. ist doch eher esport.
Tom_Magnum schrieb am
Billy_Bob_bean hat geschrieben:Die Optik habt ihr der Beliebtheit von DotA und LoL zu verdanken
Danke. Genau das.
Das habe ich in meinem ersten Post schon gemeint. Warum bürstet man ein Spiel wie DoW so auf Mainstream? IMHO ist das totaler Stuß. Durch die Lizenz ist man an Warhammer 40k geknebelt und alleine dadurch "erwirbt" man einen gewissen Kundenstamm. DoW 1 hatte großen Erfolg, was aber nichts daran ändert, dass es sich bei einem Warhammer-RTS sicher nie um Triple-A-Titel handelt wie Battlefield, COD, FIFA, StarCarft, Diablo etc. Warum also dieses krampfhafte Getue, um optisch und spiel-mechanisch solche Schwergewichte wie DOTA oder LOL zu kopieren?
DoW ist ein RTS und es ist Warhammer. Heißt: Außer StarCraft gibt es nichts auf dem Sektor RTS, was die Massen hyped und heißt weiter: Bei allem Respekt, Warhammer hat eine große Anhängerschaft, aber es ist sicher nicht das Thema, mit dem man jeden noch so Uninteressierten hinter dem Ofen hervor lockt. Und die Kiddie-Zogger unter 15-16 kommen größtenteils wegen der Altersfreigabe nicht in großen Massen und "hochoffiziell" an Warhammer-Titel.
Man schaue auf Total War: Warhammer. Ein fetter Warhammer-Titel, super sauber von Creative Assembly zum Start umgesetzt (tolle Balance, fast Bug-frei), zwar kostenpflichtiger, aber hochwertiger DLC-Nachschub...die machen mit dem Titel so ziemlich fast alles richtig bisher. Endeffekt: Es avanciert zum meistverkauften Total War aller Zeiten! Trotz fehlendem Antik-Setting. Ob man die Art Spiel mag oder nicht, trotzdem muss man CA und SEGA einfach mal gratulieren und auch mal Lob spenden, denn mit riesigen Umfang, x-fachem Wiederspielwert und der hohen Qualität hat man hier ein Warhammer-Biest mit der GW-Lizenz erschaffen, das seinesgleichen sucht!
Das große ABER: Von den Verkaufszahlen und Spielermassen eines der großen Triple-A-Titels ist man doch noch ein gutes Stück entfernt.
Dennoch haben CA...
Billy_Bob_bean schrieb am
Die Optik habt ihr der Beliebtheit von DotA und LoL zu verdanken
rDy2Die schrieb am
Ich freue mich sehr drauf gerade weil Blizz auch kein Interesse dran hat ein Wc4 raus zu bringen,
die Geldgierigen Geier sind ja mehr damit beschäftigt dieses bekackte F2P Hearthstone zu melken,
anstatt ein gescheites Spiel raus zu bringen.
Bin mit Wc3 und Sc aufgewachsen und will endlich wieder ein gescheites RTS mit einer gescheiten Esports Szene.
SC2 war damals spielerisch gut aber community mäßig Schrott, keine ingame Clans kaum Chat praktisch gar nichts.
Nach 3 Monaten in Diamond hat es mich einfach nur gelangweilt nur stumpf zu laddern.
Ich hätte auch lieber ein realistischeres Setting aber was solls WH40k trotz des dunklen und brutalen Universums war das Tabletop schon ziemlich Farbenfroh von daher kann ich es nachvollziehen.
Wichtig für mich sind Balance und Mechanics hoffe es wird halbwegs Esports tauglich.
johndoe984149 schrieb am
Überall wo man hinsieht Shoter und ich frage mich wer die alles Kaufen soll :D
Jeden Monat so 5 Ankündigung von Shotern ?
Die meisten Shoter werden viele Spieler doch schnell Langweilig und das Angebot war 2016 schon Riesig.
schrieb am

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