Filmreifer Einstieg
Am 29. September 2044 verändert sich das Leben des Peter Wright: Gegen 22:35 Uhr stürmt eine schwer bewaffnete Spezialeinheit sein New Yorker Wohngebäude, bricht in das Apartment seines Nachbarn ein und verhaftet den unbescholtenen Online-Journalisten Graham Oswald. Zurück bleiben eine völlig verstörte Frau, ihr eingeschüchterter Sohn, etwa tausend Fragen und ein wunderbarer Ersteindruck.
Der Renderfilm des Intros zeigt euch die Überfall-Szene aus Peters Perspektive, der gerade durch seinen Türspion lugt: Der CG-Film überzeugt mit porentiefen Details, die Schnitte und die musikalischen Überleitungen sind perfekt arrangiert. Für ein Adventure, das eine packende Story erzählen will, ist der Einstieg enorm wichtig. Und The Moment of Silence
macht zu Beginn einfach alles richtig.
High-Tech-Zukunft
Denn neben der detektivischen Neugier verströmt die mysteriöse Ausgangssituation sofort eine futuristische Thriller-Atmosphäre, eine Mischung aus Blade Runner und George Orwells 1984. Allerdings bietet euch das New York der nahen Zukunft keine düstere Cyborgwelt, sondern eher eine High-Tech-Variante der unsrigen: Es gibt automatisierte Taxen, riesige Flat-TVs und jegliche Kommunikation wird über Messenger abgewickelt.
Auch Peter verfügt über ein solches Gerät, das gleich in erste kleine Recherche-Aufgaben eingebunden wird: Da die verzweifelte Deborah Oswald die Tür nicht öffnet, könnt ihr über den Messenger die Auskunft kontaktieren und dann telefonisch euer Glück versuchen. Meist wird euer Gesprächspartner als animiertes Porträt im Display angezeigt. Später konnten wir zwar auf einer einsamen Ölbohrinsel noch Zahlencodes knacken, Minen bergen und uns als Taucher versuchen, aber für eine Einschätzung der Rätselqualität reichte der Umfang noch nicht aus. Wir sind jedenfalls sehr gespannt, welche Kopfnüsse das Team von House of Tales noch in petto hat.
Klassisch unterwegs
Ihr steuert Peter in klassischer Point&Click-Manier durch verschiedene Locations. Seine Figur wird komplett dreidimensional berechnet und überzeugt mit natürlichen Bewegungen. Allerdings flaniert ihr nicht durch eine 3D-Kulisse: Ihr könnt die Kamera z.B. nicht frei drehen und müsst ganz im Stile der alten Schule mit vorgegebenen Perspektiven vorlieb nehmen. Mit der linken Maustaste führt ihr Aktionen aus, mit der rechten könnt ihr Gegenstände wie Namensschilder und herrenlose Teddybären näher untersuchen.
Trotz der hervorragenden Renderfilme, der liebevoll gezeichneten Umgebungen und schöner Wettereffekte konnte die Kulisse noch nicht ganz überzeugen. Laufspuren im Schnee sucht man ebenso vergeblich wie Echtzeit-Schatten. Und einige Abschnitte wirken einfach zu starr, zu leblos: Da ist zu wenig Leben auf New Yorks Straßen, da bewegt sich kein Blatt, kein Vogel im Park. Auch so mancher NPC wirkte noch recht grobkörnig.
Hier fühlte man sich eher an das mit Animationen geizende Black Mirror
erinnert als in die technische Zukunft der Adventures versetzt.
Am 29. September 2044 verändert sich das Leben des Peter Wright: Gegen 22:35 Uhr stürmt eine schwer bewaffnete Spezialeinheit sein New Yorker Wohngebäude, bricht in das Apartment seines Nachbarn ein und verhaftet den unbescholtenen Online-Journalisten Graham Oswald. Zurück bleiben eine völlig verstörte Frau, ihr eingeschüchterter Sohn, etwa tausend Fragen und ein wunderbarer Ersteindruck.
Der Renderfilm des Intros zeigt euch die Überfall-Szene aus Peters Perspektive, der gerade durch seinen Türspion lugt: Der CG-Film überzeugt mit porentiefen Details, die Schnitte und die musikalischen Überleitungen sind perfekt arrangiert. Für ein Adventure, das eine packende Story erzählen will, ist der Einstieg enorm wichtig. Und The Moment of Silence
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High-Tech-Zukunft
Denn neben der detektivischen Neugier verströmt die mysteriöse Ausgangssituation sofort eine futuristische Thriller-Atmosphäre, eine Mischung aus Blade Runner und George Orwells 1984. Allerdings bietet euch das New York der nahen Zukunft keine düstere Cyborgwelt, sondern eher eine High-Tech-Variante der unsrigen: Es gibt automatisierte Taxen, riesige Flat-TVs und jegliche Kommunikation wird über Messenger abgewickelt.
Auch Peter verfügt über ein solches Gerät, das gleich in erste kleine Recherche-Aufgaben eingebunden wird: Da die verzweifelte Deborah Oswald die Tür nicht öffnet, könnt ihr über den Messenger die Auskunft kontaktieren und dann telefonisch euer Glück versuchen. Meist wird euer Gesprächspartner als animiertes Porträt im Display angezeigt. Später konnten wir zwar auf einer einsamen Ölbohrinsel noch Zahlencodes knacken, Minen bergen und uns als Taucher versuchen, aber für eine Einschätzung der Rätselqualität reichte der Umfang noch nicht aus. Wir sind jedenfalls sehr gespannt, welche Kopfnüsse das Team von House of Tales noch in petto hat.
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Klassisch unterwegs
Ihr steuert Peter in klassischer Point&Click-Manier durch verschiedene Locations. Seine Figur wird komplett dreidimensional berechnet und überzeugt mit natürlichen Bewegungen. Allerdings flaniert ihr nicht durch eine 3D-Kulisse: Ihr könnt die Kamera z.B. nicht frei drehen und müsst ganz im Stile der alten Schule mit vorgegebenen Perspektiven vorlieb nehmen. Mit der linken Maustaste führt ihr Aktionen aus, mit der rechten könnt ihr Gegenstände wie Namensschilder und herrenlose Teddybären näher untersuchen.
Trotz der hervorragenden Renderfilme, der liebevoll gezeichneten Umgebungen und schöner Wettereffekte konnte die Kulisse noch nicht ganz überzeugen. Laufspuren im Schnee sucht man ebenso vergeblich wie Echtzeit-Schatten. Und einige Abschnitte wirken einfach zu starr, zu leblos: Da ist zu wenig Leben auf New Yorks Straßen, da bewegt sich kein Blatt, kein Vogel im Park. Auch so mancher NPC wirkte noch recht grobkörnig.
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Hier fühlte man sich eher an das mit Animationen geizende Black Mirror
Ausblick
Kommentare
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Ich habs auch schon anspielen können und kenne auch die Jungs von House of Tales. Ich bin wirklich optimistisch das das ein echt schönes Adventure wird wenn nicht sogar das Adventure Highlight des Jahres :)
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The Moment of Silence erinnert mich in Sachen Szenario und Grafikstil an den Future-Part von The Longest Journey und das war speziell in Sachen Story und Atmosphäre eines der besten Adventures aller Zeiten. Hoffentlich hält TMoS was es verspricht.