Metro Exodus - Vorschau, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Metro Exodus (Shooter) von Deep Silver
Ein Roadtrip durch die Post-Apokalypse
Science Fiction-Shooter
Entwickler: 4A Games
Publisher: Deep Silver
Release:
15.02.2019
15.02.2019
kein Termin
15.02.2019
kein Termin
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ab 59,98€
Spielinfo Bilder Videos
Genau wie der Rest der Welt liegt auch Russland nach einem verheerenden Atomkrieg in Schutt und Asche. Für die Vorschau haben wir Artjom und seine Mitstreiter bei ihrer Suche nach einem strahlungsfreien Lebensraum abseits der finsteren Metro-Schächte in einem weiteren Kapitel begleitet. Verfestigt sich der positive Eindruck, den wir bereits bei unserem ersten Abstecher zur Wolga gewonnen haben?

Immer nur Probleme

In gewisser Weise erinnert die Odyssee an Bord des Zugs Aurora an den Alltag bei der Deutschen Bahn: Blockierten bei unserer ersten Vorschau irgendwelche Idioten die Gleise, zwingt im neu gezeigten Abschnitt „The Caspian“ die Kombination aus Hitze und fehlender Energie-Ressourcen die Reisenden zu einem ungeplanten Halt, der weitere Verzögerungen mit sich bringt, von denen Bahnreisende ein Lied singen können. Doch während der Otto-Normal-Fahrgast bei der DB die Verspätungen hilflos aussitzen muss und mit lächerlichen Entschädigungen abgespeist wird, nimmt man mit Artjom selbst das Heft des Handelns in die Hand, um die lahmende Lokomotive wieder zum Laufen zu bringen und den Kameraden das zu lange Ausharren in der sengenden Hitze zu ersparen.

Dumm nur, dass sich neben Mutanten auch wieder durchgeknallte Banditen in dem Gebiet herumtreiben, das von einem Schurken kontrolliert wird, der sich selbst als Baron bezeichnet und sich regelmäßig in Radioübertragungen zu Wort meldet, in denen er auch auf Aktionen des Spielers Bezug nimmt. Denn die Konfrontation mit dem großen Boss und seinen Schergen ist unausweichlich: Zum einen wird die Bevölkerung unter der Schreckensherrschaft versklavt. Durch den Deal mit einer Widerstandkämpferin wird man quasi dazu gezwungen, sie bei ihrem Freiheitskampf zu unterstützen. Zum anderen sitzt
Gerade an höher gelegenen Orten wie einem Leuchtturm genießt man eine phänomenale Aussicht, auch wenn die grafischen Details in der Distanz spürbar abnehmen.
Gerade an höher gelegenen Orten wie einem Leuchtturm genießt man eine phänomenale Aussicht, auch wenn die grafischen Details in der Distanz spürbar abnehmen.
ausgerechnet der Baron mit seiner Truppe auf Fässern voller Wasser und Diesel – also den dringend benötigten Ressourcen, die er weder freiwillig noch ohne unzumutbare Gegenleistungen den Reisenden der Aurora überlassen will.

Rambo oder Snake?

Ärger ist also vorprogrammiert. Dabei hat man meist die Wahl, ob man sich eher auf dem Schleichweg an den Wachposten vorbei meuchelt und Sprengfallen vorsichtig entschärft oder mit brachialer Waffengewalt durchballert. Schön ist, dass man wie bei Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain auch hier die Wahl hat, ob man Gegner nur bewusstlos würgen oder eliminieren will. In manchen Abschnitten wird man sogar explizit darauf hingewiesen, die unschuldigen Sklaven zu verschonen. Ob man sich daran hält, liegt allerdings ganz bei einem selbst. Hin und wieder muss man allerdings auch Gegnerwellen abwehren und kommt um Schusswechsel nicht herum.

Insgesamt genießt man aber jede Menge Freiheiten. Zwar geht 4A Games zum Glück nicht den ganzen Schritt in die offene Welt, doch laden die großen Areale dennoch ausreichend zur Erkundung ein. NPCs weisen zwar auf interessante Orte hin, doch darf man auch auf eigene Faust zahlreiche Verstecke, kleine Stützpunkte oder Gebäude entdecken, in denen man u.a. Ressourcen für das simple Crafting-System, Notizen und Audiologs oder Waffenteile finden kann. Dabei bewegt man sich nicht nur per pedes durch die Welt, sondern greift auch auf diverser Vehikel zurück. In der Demo durften wir uns zwar nur
Aufziehende Sandstürme erschweren die Sicht.
Aufziehende Sandstürme erschweren die Sicht.
hinter das Steuer eines notdürftig zusammengeschusterten Pickup-Trucks klemmen, doch gab es bereits Hinweise darauf, dass sich im fertigen Spiel auch Quads und LKW verwenden lassen könnten. Schön ist, dass man mittlerweile selbst unterwegs wichtige Gegenstände wie Standard-Patronen, Heilpakete oder Maskenfilter herstellen kann und nicht mehr zwingen auf die altbekannten Werkbänke angewiesen ist. Dort erhält man allerdings Zugriff auf weitere Optionen, darunter die Reparatur der Gasmaske und Reinigung der Waffen, damit es nicht zu Fehlfunktionen kommt.    
        

Kommentare

UAZ-469 schrieb am
Skynet1982 hat geschrieben: ?
16.01.2019 22:59
Dodo00d hat geschrieben: ?
16.01.2019 22:50

Stalker wird maßlos überschätzt im grunde is es nur eine nette aber verbuggte Shootersandbox dagegen sind die Metro Titel echte funktionierende Spiele.
Du hast S.T.A.L.K.E.R. offenbar nie gespielt...
Habe nur "Shadow of Chernobyl" durchgespielt (Was schon ewig her ist) und muss mich leider zu denen gesellen, die es nicht sonderlich toll finden. An sich hat mir die Freiheit auch gefallen, nur war das Drumherum für mich so langweilig, dass ich froh war, als endlich die Credits über'n Bildschirm liefen.
Die Levels waren zwar riesig, aber ziemlich leer und ohne Schnellreisefunktion. Ich schwöre, ich habe die meiste Zeit damit verbracht, nur von A nach B zu kommen. Wenn die Welt wenigstens interessant gestaltet wäre, aber bis auf Pripyat und das Kraftwerk gab es leider nichts Spannendes für mich. Dazu noch die üblichen Fetchquests und "Gehe zu X und töte alle Gegner"-Missionen - alle natürlich mit den langen Laufwegen verbunden -, die öden Kämpfe ohne vernünftiges Trefferfeedback (Bis auf das Waffenhandling, das fand ich hervorragend), die langweilige Narrative samt Pappaufstellern als Charaktere und am Ende saß ich nur da und habe mich gefragt "Und das feiern alle ab?"
Wenn Metro für mich eines ist, dann ein S.T.A.L.K.E.R ohne die zuvorgenannten Schwächen, das auf seinen Stärken...
BMTH93 schrieb am
Freu mich schon drauf =)
timohepolis schrieb am
Xyt4n hat geschrieben: ?
17.01.2019 01:15
Ich wünschte Metro wäre erbarmungsloser. Vor kurzem habe ich die letzten zwei Teile gespielt und fand sie viel zu nett, für das, was es sein wollte (spiele Shooter idR auf schwer, bin aber kein Profi). Ich will in Metro das Gefühl haben, dass ich ständig um mein Überleben kämpfen muss, dass die Umwelt an meinen Kräften zerrt und jeder Tag eine Herausforderung ist (wie in den Notizbüchern geschrieben und suggeriert wird durch die Umwelt), doch leider ist das ganze nicht richtig umgesetzt.
Es gibt Munitionsmangel, Navigation mit Kompass, giftiges Gas das Gasmasken mit beschränkter Ressource erfordert und Dunkelheit die Lampen nötig macht.
Doch am Ende hat man nie Munitionsmangel (ich hab noch NIE Muniton gekauft und hatte mindestens eine Waffe komplett voll), Lampen sind unnötig weil ich ständig mit dem Nachtvisier rumlaufe und die Batterie nach dem Kampf entspannt zum 1000mal auflade, Schalldämpfer vermeiden die meisten Konflikte, man muss nie sein Weg planen und Ressourcen managen, man hatte noch nie die falsche Waffe dabei, die Benutzung der Waffen läuft reibungslos und erfordert keine Wartung oder Kenntnis, es gibt keine Krankheiten, Hunger oder Kälte, das Wetter stört dich nie, die Bösen sind eindeutig was bei Apokalypsen nie der Fall ist und die Gegner sind dumme Einheitsfleisch-Viecher (okay das Gas empfand ich wirklich beklemmend umgesetzt).
Ich will nicht, dass das Spiel schwerer wird durch mehr Hitpoints bei den Gegner, ich will viel eher eine Herausforderung und Druck spüren. Aktuell spiele ich XCom 2 und empfinde die Inszenierung viel besser "stressig" gelöst als Metro.
Metro hatte in den Vorgänger einer der...
T34mKill0r schrieb am
Xyt4n hat geschrieben: ?
17.01.2019 20:48
T34mKill0r hat geschrieben: ?
17.01.2019 13:36
Spiritflare82 hat geschrieben: ?
17.01.2019 09:40
Ranger Modus Hardcore reicht nicht? Fand das eigentlich anspruchsvoll genug...
Korrekt. Man muss eben auch den richtigen Modus wählen. Habe auch im Ranger Modus gespielt und fand es teilweise schon fies... also sehr anspruchsvoll. Hoffe Metro Exodus bietet den Modus auch von Anfang an. Ich finde Metro muss man so spielen.
Ranger Modus ändert im positiven nur die Anzahl von Munition & co, alles andere was ich aufgezählt habe nicht.
Das es kein HUD gibt, klingt als erst mal reizvoll, aber ich habe nach kurzer Zeit abgebrochen, weil es ein absoluter Immersionskiller ist. Ohne HUD weißt du nicht, was du im Spiel tun kannst (Steuerung, Interaktionsmöglichkeiten, ..). Im wahren Leben weiß ich, dass ich ein Ventilrad drehen kann und wie, in nem Spiel dagegen muss es mir erst gesagt werden, weil 99,9% der Objekte in Spielen keine Interaktionsobjekte sind und ich den Spielcharakter nicht intuitiv steuern kann wie man sein eigenen Körper steuert. Ranger Modus macht nur Sinn, wenn...
El Spacko schrieb am
Was man bsiher davon gesehen hat, gefällt mir sehr gut.
Ich fand die beiden Vorgänger Klasse, ich fand die S.t.a.l.k.e.r. Games top... also kann ich eigentlich (fast) blind zugreifen. Trotzdem warte ich erstmal den Release ab.
schrieb am

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