Magic: The Gathering Arena - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Magic: The Gathering Arena (Strategie) von Wizard of the Coast
Virtuelles Magic ohne Kompromisse
Strategie
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Wer Online-Sammelkarten mag, der kommt derzeit an Hearthstone kaum vorbei. Mit Magic the Gathering Arena fordert Wizards of the Coast den derzeitigen König der Online-Sammelkartenspiele heraus und setzt das brillante Konzept von Richard Garfield als virtuelles Duell um. Wir haben einen Blick auf die offene Beta geworfen.



Magic vs. Hearthstone
Magic the Gathering: Arena ist bei weitem nicht die erste vollständige Software-Umsetzung des legendären Ur-Sammelkartenspiels von 1993. Schon seit geraumer Zeit gibt es Magic the Gathering: Online, welches alle existierenden, knapp 20.000 Magic-Karten beinhaltet und einen extreme Spieltiefe in fast allen derzeit gängigen Formaten bietet. Allerdings sind Bedienung und Benutzeroberfläche spürbar in die Jahre gekommenen, sodass auf Hochglanz polierte Titel wie Heartstone oder Gwent bei Streamern und Online-Spielern trotz des weniger tiefgehenden Regelwerkes beliebter sind. 
Diesen Rückstand hat anscheinend auch Wizards of the Coast erkannt und ein eigens für diesen Zweck gegründetes Studio darauf angesetzt, das Magic-Reglement visuell ansprechend und einsteigerfreundlicher umzusetzen. Und dieses Ziel scheint mit Arena erreicht: Anstatt in einem 2D-Fenster auf dem Desktop, stehen sich die Planeswalker hier in schicken 3D-Umgebungen gegenüber, Karten lösen Funken sprühend Effekte aus und große Kreaturen betreten das Schlachtfeld mit lautem Gebrüll und coolen Animationen.
Karten-Umfang und  die „Standard“-Rotation
Dieses grafische Feuerwerk hat jedoch seinen Preis: MtG: Arena umfasst zurzeit nur die im Format  „Standard“ legalen Karten des gigantischen Magic-Kartenpools. Anstatt also beim Deckbau auf 20.000 Karten zurückgreifen zu können, stehen bei Arena derzeit nur rund 1.500 Karten zur Verfügung.  Die Beta umfasst derzeit die Sets des Ixalan-Blocks, Dominaria, das Core Set 2019 sowie die beiden Ravnica-Editionen „Gilden von Ravnica“ und „Ravnicas Treue“. Das Angebot wird mit der Veröffentlichung neuer Sets regelmäßig erweitert.
Derzeit ist allerdings noch unklar, wie mit der so genannten Rotation des zentralen „Standard“-Formates umgegangen wird.  Einmal im Jahr werden für das Haupt-Format von Magic: The Gathering ältere Sets nach einem bestimmten Zeitplan für das Format ungültig und dürfen nicht mehr bei „Standard“-Turnieren eingesetzt werden. Wahrscheinlich ist, dass Wizards of the Coast ein Arena-eigenes Eternal-Format einführt, bei dem Karten aller Sets ab Ixalan legal einsetzbar sind. Klar kommunizierte Pläne hinsichtlich der regelmäßig im Herbst stattfindenden Rotation gibt es für Arena derzeit aber noch nicht.
Magic vs. Hearthstone

Magic: the Gathering Arena ist bei weitem nicht die erste vollständige Software-Umsetzung des legendären Ur-Sammelkartenspiels von 1993. Schon seit geraumer Zeit gibt es Magic: the Gathering Online, welches alle existierenden, knapp 20.000 Magic-Karten beinhaltet und einen extreme Spieltiefe in fast allen derzeit gängigen Formaten bietet. Allerdings sind Bedienung und Benutzeroberfläche spürbar in die Jahre gekommenen, sodass auf Hochglanz polierte Titel wie Heartstone oder Gwent bei Streamern und Online-Spielern trotz des weniger tiefgehenden Regelwerkes beliebter sind. 

Diesen Rückstand hat anscheinend auch Wizards of the Coast erkannt und ein eigens für diesen Zweck gegründetes Studio darauf angesetzt, das Magic-Reglement visuell ansprechend und einsteigerfreundlicher umzusetzen. Und dieses Ziel scheint mit Arena erreicht: Anstatt in einem 2D-Fenster auf dem Desktop, stehen sich die Planeswalker hier in schicken 3D-Umgebungen gegenüber, Karten lösen Funken sprühend Effekte aus und große Kreaturen betreten das Schlachtfeld mit lautem Gebrüll und coolen Animationen.

Karten-Umfang und  die „Standard“-Rotation

Dieses grafische Feuerwerk hat jedoch seinen Preis: MtG: Arena umfasst zurzeit nur die im Format  „Standard“ legalen Karten des gigantischen Magic-Kartenpools. Anstatt also beim Deckbau auf 20.000 Karten zurückgreifen zu können, stehen bei Arena derzeit nur rund 1.500 Karten zur Verfügung.  Die Beta umfasst derzeit die Sets des Ixalan-Blocks, Dominaria, das Core Set 2019 sowie die beiden Ravnica-Editionen „Gilden von Ravnica“ und „Ravnicas Treue“. Das Angebot wird mit der Veröffentlichung neuer Sets regelmäßig erweitert.

Magic wie am Spieltisch: Regelwerk und Karten wurden sehr gut umgesetzt.
Magic wie am Spieltisch: Regelwerk und Karten wurden sehr gut umgesetzt.
Derzeit ist allerdings noch unklar, wie mit der so genannten Rotation des zentralen „Standard“-Formates umgegangen wird.  Einmal im Jahr werden für das Haupt-Format von Magic: The Gathering ältere Sets nach einem bestimmten Zeitplan für das Format ungültig und dürfen nicht mehr bei „Standard“-Turnieren eingesetzt werden. Wahrscheinlich ist, dass Wizards of the Coast ein Arena-eigenes Eternal-Format einführt, bei dem Karten aller Sets ab Ixalan legal einsetzbar sind. Klar kommunizierte Pläne hinsichtlich der regelmäßig im Herbst stattfindenden Rotation gibt es für Arena derzeit aber noch nicht.

Magic wie am Spieltisch
  
Das Spielprinzip entspricht dabei eins zu eins dem am Spieltisch (zum Video: Wie spielt man Magic): Die Kontrahenten spielen Länder, tappen für Mana und attackieren sich mit Kreaturen, Verzauberungen, Zaubersprüchen und Spontanzaubern, um die Lebenspunkte des Gegners auf null zu reduzieren.  Aufgrund vieler Konter- und Gegen-Kontersprüche sowie einer Vielzahl  von Mechaniken wie z.B. Aufruhr, die Kreaturen entweder mit Eile oder mit einer +1/+1 Marke auf dem Schlachtfeld erscheinen lässt, entwickeln sich ähnlich spannende, von Taktik geprägte Matches wie am Spieltisch.

Übersicht und Kulisse bilden ein schlüssiges Gesamtbild.
Übersicht und Kulisse bilden ein schlüssiges Gesamtbild.
Ein schlüssiges Tutorial führt Einsteiger in die grundlegenden Spielmechaniken ein und lässt den Spieler zunächst in 
bestimmten Szenarien gegen KI-Kontrahenten antreten, bevor man in die freie Magic-Wildbahn entlassen wird. Wie in der Realität gilt aber auch hier: Übung und Deck-Feinschliff macht den Meister. Erst mit einiger Spielerfahrung, Überblick über die Karten und einem Gespür für den Deckbau wird man regelmäßig Siege einfahren.

Die vielfältigen Stämme wie z.B. Vampire, Goblins, Elfen oder Katzen sorgen mit ihren tollen Illustrationen viel Abwechslung. Allerdings wurde vermutlich aufgrund der schieren Kartenmenge auf eine individuelle Vertonung oder gerufener Schlagworte wie bei der Blizzard-Konkurrenz verzichtet. Stattdessen gibt es ein Grundset an Geräuschen für bestimmte Kreaturentypen, die mehr oder weniger zufällig abgespielt werden. 

Kommentare

Caparino schrieb am
Gibt es ein 2vs2 Modus?
Habe mit Kumpels damals immer Monofarben im 2vs2 gespielt mit ein paar Hausregeln.
Kartendesign und Flufftexte gehörten für mich dazu.
Aber als wir mal eine lange Pause eingelegt hatten und ein paar neue Booster gekauft haben wurde man vom "Powercreep" erschlagen. War mein Sierra Engel mal Gold wurde er später auf Silber abgewertet etc. ...
Glaube nicht das MTG gut gealtert ist.
PickleRick schrieb am
Danke, mindfaQ, da werfe ich mal einen Blick drauf. Vieles von dem, was Du erwähnt hast, war mir nicht klar.
mindfaQ schrieb am
PickleRick hat geschrieben: ?
05.02.2019 10:03
An Artifact schreckt mich ab, dass es nichts umsonst gibt und ich ungern in virtuelle Güter investiere. Kann man da ohne zu Bezahlen mal reinschnuppern und wie viel muss man so im Schnitt pro Monat investieren, um ohne allzu großen Anspruch an kompetitives Gewinnen Spaß zu haben?
Draft: gibt es kostenlos sowie mit Eintrittsgeld. Vielleicht nehmen die Leute, die die kostenlose Variante spielen es nicht ganz so ernst, aber üblicherweise sind auch beim Gratismodus die Spiele gut. Das ist der Modus, welchen ich am meisten gespielt habe.
Constructed: aktuell meines Erachtens noch nicht attraktiv, weil das Meta nicht sehr variantenreich ist (meine Meinung). Durch den Initialkauf und einiges an Aufleveln bekommt man eine Basis an Karten, müsste für ein wettbewerbsfähiges Deck aber schon noch etwas einkaufen. Die komplette Kollektion kostet aktuell 78 USD, die teuerste Karte ist Axe für 3,42 Euro, die meisten Karten liegen unter einem Euro.
Kostenlos gibt es aktuell ein Preconstructed-Format, wo man ein vorgefertigtes Deck wählen kann und gegen andere Spieler, die den gleichen Modus spielen, gegen die vorgefertigten Decks antritt und versucht seine Siegesserie zu verbessern.
Dann gibt es noch offene Turniere Free-for-All, denen man beitreten kann und bei denen man Chaos Blitz Modus spielt. Bei jedem Match bekommen die Spieler ein zufälliges zweifarbiges Deck zugewiesen. Ist ganz witzig, nur aktuell etwas umständlich, da man den Turnieren beitreten muss. Wäre gut, wenn es das als Matchmaking-Option gäbe, aber aktuell ist leider die Spielerzahl so gering, dass man damit das Matchmaking nur ausbremsen würde.
Die...
Everything Burrito schrieb am
ab und an starte ich magic, bis mich das manasystem nach 2 runden schon ankotzt, entweder kommt ein land nach dem anderen oder garnichts.
hearthstone ist eine balancing clownfiesta.
AS Sentinel schrieb am
bin echt überrascht wieviele karten & gold man doch gratis kriegt. einzig die preise für die draftmodi sind meiner meinung nach zu hoch angesetzt. weiss aber auch noch nicht, was es da zu gewinnen gibt.
schrieb am