Die Siedler: Das Erbe der Könige - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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Weniger Wirtschaftselemente, keine Geologen, keine Warenstapel, eine Universität zur Erforschung von Technologien und Helden in der Armee - ist das tatsächlich noch Siedler? Auf der Games Convention präsentierte Blue Byte den fünften Teil, der auf den ersten Blick nichts mehr mit dem Wuseloriginal zu tun hatte. Es wirkte eher wie ein Age of Empires mit aufgepeppter Optik. Aber die aktuelle Preview-Version hat uns vom Gegenteil überzeugt: Bereits kurz nach dem Start kommt die alte Begeisterung wieder auf!

Evolution

Die Siedler: Das Erbe der Könige ist spielerisch und technisch ein großer Sprung im Vergleich zum Vorgänger - vergleichbar mit dem Unterschied zwischen dem zweiten und dem dritten Teil, bei dem das Wegbausystem weggefallen ist. Sämtliche Völker aus Siedler 4 sind nämlich verschwunden, das Wirtschaftssystem wurde entschlackt und das Kampf-System ist jetzt zugänglicher sowie interaktiver. Daher gewinnt das Gameplay deutlich an Geschwindigkeit, ohne dabei jedoch den eigentlichen Charme zu verlieren - was hauptsächlich an der wunderschönen 3D-Welt liegt.

Trotz aller Änderungen steht der Aufbau einer Siedlung noch immer im Vordergrund.
Alle Rohstoffe müssen raus…


Achtung, festhalten! Die Anzahl der Rohstoffe wurde von sechshundertvierundachtzigtausend auf fünf reduziert - sprich Holz, Steine, Eisen, Silber und Schwefel! Selbst viele Zwischenstufen sind weggefallen, so produzieren die Holzfäller jetzt keine Baumstämme mehr, sondern gleich Holzbalken. "Aber was bringt dann das Sägewerk?", werden sich die Aufbau-Fans fragen! Ganz einfach: Das Sägewerk produziert schneller den wertvollen Baustoff, der direkt nach der Produktion in euer globales Warenlager übergeht. Neue Gebäude oder sonstige Investitionen erfolgen direkt aus diesem Pool, ohne lange Lieferumwege mit Trägern & Co.

Während Holz logischerweise aus wild in der Gegend wachsenden Bäumen entsteht, läuft die Produktion von Eisen komplett anders ab, da ihr keine Geologen mehr ins Gebirge schicken könnt, um nach entsprechenden Adern zu suchen. Ihr müsst einfach das Gelände in typischer RTS-Manier erkunden und findet problemlos Erz-Quellen, auf denen ihr sofort passende Minen errichten könnt; das Erz geht danach zur Weiterverarbeitung.

Horny says: "Zahltag!"

Neben den Rohstoffen gibt es noch das Geld. Das erhaltet ihr als Steuerabgabe von euren Untertanen - immer wenn Zahltag ist und basierend auf der Steuerrate. Aber wie kommen überhaupt Siedler in eure Siedlung? Nun ja, die Bevölkerung hängt von der Anzahl der Dorfzentren ab, die ihr besitzt. Auf den Karten haben die Entwickler spezielle Punkte verteilt, auf denen solch ein Zentrum errichtet
Selbst große Siedlungen mit enorm viel Gewusel sind möglich.
werden kann. Kaum gebaut, können zunächst 25, nach Upgrade sogar 50 Einwohner aus dem Gebäude herauskommen. Errichtet ihr danach ein anderes Gebäude und braucht einen qualifizierten Arbeiter, dann geht automatisch ein Siedler aus dem Dorfzentrum in das frisch errichtete Haus und übernimmt z.B. den Job als Holzfäller - ein spezielles Werkzeug wird nicht mehr benötigt.

Ein Siedler kann natürlich nicht Tag und Nacht arbeiten. Deswegen solltet ihr für eine Wohnung sorgen und eine Farm für die Nahrungsversorgung wäre auch nicht schlecht - am besten in der Nähe von der Arbeitsstätte, damit der Heimweg nicht zu lang wird. Baut ihr diese Zusatzgebäude nicht, gehen die Arbeiter zwischendurch einfach am Lagerfeuer schlafen oder essen, wobei sich die Worker längst nicht so gut und schnell erholen, wie in einem bequemen Bett. So wurden also die umfangreichen Warenproduktionsketten durch ein kleines System an Siedler-Bedürfnissen, Logistik und Produktion ersetzt.
       

Kommentare

johndoe-freename-75002 schrieb am
Die ersten Spielstunden:
Nachdem man auf einer Übersichtskarte das nächste Level gewählt hat, startet man mit einem Hauptgebäude und einigen Arbeitern. Diese schickt man zur nächsten resource und beginnt deren abbau. Wenn genügend ressourcen abgebaut wurden, baut man ein Forschungsgebäude. Dort entwickelt man die Technologie für ein militärgebäude. Sobald man dieses hat baut man die ersten Kampfeinheiten. Hat man derer genügend greift man die gegnerische Basis an.
Nebenher erforscht man technologien für andere / bessere Einheiten / Gebäude, baut Wohnhäuser um das Bevölkerungslimit zu erhöhen oder produktionsverbessernde Gebäude.
Welches Spiel habe ich grad beschrieben? Warcraft 3? Command and Conquer 1 bis X? Age of Empires 1/2? Empire Earth? Rise of Nations? Axis and Allies? Siedler: Das Erbe der Könige?
Fazit: Stinknormaler RTS Klon mit zugegeben hübscher Optik, zu wenig Einheitentypen (von jeder Gattung 3 Upgrades: Fernkamp, Schwertkampf, Lanze, Leichte Reiter, Schwere Reiter und a paar Kanonen, macht 6 - 7 jeweils aktive Einheitentypen), nur eine einzige Zivilisation.
Habs heute wieder umgetauscht. (Das erste mal in mittlerweile 15 Jahren Computerspieleenthusiasmus war ich für so einen Schritt entäuscht genug)
Germanier schrieb am
hmmmm das einzige was an siedler erinnert ist der name ;-)naja habs gespielt und finde das diese spiel eins von ganz vielen durchschnittlichen strategie spielen ist..leider ....... was mich wirklcih stoert ist wie die gebaeude gebaut werden ...... und das keine ware mehr hingebracht werden muss ect....und die stimme von oliver kalkofe (onkel Hotte) passt irgendwie ueberhaupt nicht darein .....
galador1 schrieb am
klingt ja wirklich schrecklich was ich hier lese. das sind doch keine siedler mehr. schade. das kauf ich mir wohl nicht mehr.
johndoe-freename-2536 schrieb am
Sabrehawk:
Dann kannste das richtige Siedler net oder du hast einfach keine ahnung.
Weil jeder der Siedler kennt und gern spielt weiss das das da kein Siedler ist.
Sabrehawk schrieb am
mir egal ich find das game affengeil !
schrieb am

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