Pacific Storm - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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Truppen-Rekrutierung, Basis-Management, taktische Manöver und Arcade-Action mitten im Zweiten Weltkrieg - all diese Elemente versucht Pacific Storm zu vereinen. Verschlucken sich die russischen Entwickler an der ambitionierten Mischung oder verspricht der komplizierte Schlachtplan tatsächlich Erfolg? Die Vorschau gibt erste Anhaltspunkte.

Auf der andere Seite der Welt

In Pacific Storm stehen nahezu alle militärischen See- und Lufteinheiten der Amerikaner oder Japaner im mittlerweile ausgebombt scheinenden Zweiten Weltkrieg unter eurem Kommando. Je nach Szenario müsst ihr als Japaner verhindern, dass die Atombomben über Nagasaki und Hiroshima abgeworfen werden oder auf amerikanischer Seite den Angriff auf Pearl Harbor durchstehen. Neben diesen historischen Einsätzen findet ihr einen freien 

Die US-Flotte ist unterwegs in Richtung Japan.
Spielmodus, der im Jahr 1940 beginnt und bis 1948 andauert. Hierbei müssen die Japaner den Krieg bis Ende 1941 eröffnen und falls die Amerikaner den Erstschlag wagen, sinkt die Stimmung bzw. der Geldzustrom aus dem eigenen Land. Bis jedenfalls der virtuelle Krieg ausbricht, müsst ihr Ressourcen managen sowie eine Streitmacht aufstellen, um schließlich zwei feindliche Landstriche zu annektieren.

Armeeaufbau

In euren Militärbasen sammelt ihr vier Ressourcen (Eisen, Aluminium, Öl und Geld), die mit entsprechenden Gebäuden produziert werden. Eisen braucht ihr vorrangig für Schiffe, Öl wird zu Treibstoff weiterverarbeitet und Aluminium findet im Flugzeugbau Verwendung. Alle Rohstoffe werden der Einfachheit halber auf ein globales Konto eingezahlt, damit ihr möglichst unkompliziert eine Armee aufstellen könnt.

In den Stützpunkten rekrutiert ihr dann Bodentruppen, baut Schiffe (Kreuzer, Träger, Schlachtschiffe, etc.) in Werften und konstruiert allerlei Flugzeuge (Bomber, Jäger, usw). Zusätzlich könnt ihr rund 100 Technologien bzw. Upgrades erforschen und so neue Waffen oder bessere Motoren für die Vehikel erfinden. Obwohl das Wirtschaftssystem komplex klingt, fällt die Eingewöhnungszeit recht moderat aus, was unter anderem dem ausführlichen Tutorial zu verdanken ist. Wenn ihr allerdings Dutzende von Basen unter eurer Fuchtel habt, empfiehlt es sich, die Stützpunktkontrolle in die Hände des Computers zu übergeben, der euch beim Management unter die Arme greift.

Packende Schlachten

Monat für Monat zieht ihr aus den 86 historisch einwandfrei nachgebildeten Einheiten eine Armee hoch und könnt sie in 127 verschiedene Gebiete im pazifischen Raum (Japan, US-Westküste, Ozeanien, Australien) schicken, was dank Zeitrafferfunktion nicht in gähnender Langeweile endet. Stoßt ihr dabei auf eine gegnerische Flotte, müsst ihr einschätzen, ob ein Sieg aufgrund der Einheitenanzahl möglich ist und ob die künstliche Intelligenz euch den Kampf abnehmen soll, was in

Ein kümmerliches Jagdflugzeug befindet sich im Anflug auf einen großen Flottenverband.
der Regel mehr Verluste einbringt. Ergreift ihr die Initiative, kommandiert ihr eure Schiffe und Flugzeuge höchstpersönlich in jederzeit pausierbarer 3D-Echtzeit-Strategie über das Schlachtfeld. Hierbei solltet ihr genau überlegen, welche Ziele am besten und möglichst ohne Verluste zu versenken wären, wo die U-Boote attackieren sollen und wie ihr am besten euren Flugzeugträger schützt. Angriffe auf feindliche Stützpunkte funktionieren nach dem gleichen Schema, denn bevor die Infanterie an Land gehen kann, müssen rivalisierende Schiffe und Flugzeuge besiegt werden.

Keine Lust bei den Gefechten nur zuzugucken? Dann könnt jederzeit aktiv in den Konflikt eingreifen, in dem ihr Geschütztürme auf den Schiffen steuert (à la "Incoming") oder euch in ein Flugzeug-Cockpit setzt. Hierbei steht Action klar im Vordergrund, gepaart mit einer arcadigen Flugphysik, die jedoch bei zu niedriger Fluggeschwindigkeit mit störenden Strömungsabrissen nervt.

  
 

AUSBLICK



Pacific Storm ist eine kleine Überraschung im positiven Sinne. Der Einstieg ist recht schleppend, da ihr euch erst an das umfangreiche Wirtschaftssystem und die komplexe Verwaltung gewöhnen müsst. Habt ihr euch allerdings durchgebissen, könnt ihr völlig frei eine schlagkräftige Armee mit historisch korrekten Einheiten zusammenstellen und große Schlachten in Echtzeit führen, in die ihr sogar in Arcade-Manier eingreifen könnt. Diese nette Spielerei lockert den anspruchsvollen Kampfalltag auf und lenkt vom knackigen Schwierigkeitsgrad ab. Pacific Storm wird daher Fans von komplexen Kriegssimulationen ansprechen, sofern Frogster bei der Übersetzung keine Bruchlandung hinlegt. Ersteindruck: gut


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Kommentare

johndoe-freename-98976 schrieb am
Hat das güte Stück etwa einen Starforce-Kopierschutz? Bei der Installation der Demo wurde ich gefragt, ob da irgendwelche ominösen Treiber zum Zweck des Kopierschutzes installiert werden sollen. Na ja, wenigstens wurde ich gefragt. ;-) Habe die Installion dann abgebrochen.
johndoe-freename-100526 schrieb am
Niki123 hat geschrieben:hört sich ja recht gut an-zieh mir gerade die demo mal schauen wie die ist :wink:

Grüß dehm!
Ja, das Spiel-Angebot sieht extrem gut aus! Wie ist denn Dein Demo-Test
gelaufen?
Gruezi
Dave
Niki123 schrieb am
hört sich ja recht gut an-zieh mir gerade die demo mal schauen wie die ist :wink:
schrieb am

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