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Ego-Shooter
Entwickler: Irrational Games
Release:
08.04.2005
Spielinfo Bilder Videos
Der letzte SWAT’sche PC-Auftritt liegt mittlerweile satte fünf Jahre zurück – nach Computerzeitrechnung eine halbe Ewigkeit. Irrational Games hatten also mehr als genug Gelegenheit, dem Klassiker zeitgemäßes Leben einzuhauchen. Auf einer Präsentation von Publisher Vivendi hatten wir die Chance, selbst ausführlich Hand an den Spezialkommando-Simulator zu legen.

Pazifisten-Shooter

Wer eine aufregende Storyline zum Mitbibbern und –spielen erwartet, wird von SWAT 4 leider enttäuscht: Hier gibt es keinen roten Faden; wie gehabt wird Mission an Mission gepappt, ohne dass es einen Zusammenhang geben muss. 14 in New York, Chicaco und Los Angeles spielende Aufträge erwarten euch, die allesamt an echte Polizeieinsätze angelehnt sind: Mal müsst ihr Geiseln befreien, mal eine Drogenhöhle ausräuchern, mal einen Serienkiller an weiteren Morden hindern. Und euer Ballerfinger sollte besser nicht zu locker

Während der Kollege die Handschellen zückt, halten wir den Gefangenen mit der Waffe in Schach.
sitzen – Verhaftung ist oberste SWAT-Pflicht, nur im absoluten Notfall solltet ihr tödliche Gewalt anwenden. Normalerweise reicht ein Warnschuss oder ein Treffer ins Bein, um die Gefahr zu beseitigen. Aber ganz so leicht ist es nicht immer: Schießt ein Feind im Drogenrausch wild um sich, ist es mit aller Diplomatie schnell vorbei.

Vor jeder Mission bekommt ihr ein umfassendes Briefing: Mit wie viel Gegenwehr ist zu rechnen, was haben die Gegner für Waffen, wo befinden sich die Geiseln? Habt ihr noch den mehr oder weniger groben Lageplan studiert, geht es auch schon an das Ausrüsten. Im Einzelspielermodus dürft ihr unter neun Waffen wählen, Multiplayerpartien werden mit zwölf Knarren ausgefochten. Darunter befinden sich nicht nur realistisch ins Spiel integrierte Klassiker wie die Benelli Nova Schrotflinte oder das M4A1 Carbine Sturmgewehr, sondern auch Spezialkaliber: Der Gummigeschosswerfer verschießt äußerst schmerzhafte, aber nicht tödliche Munition; das Paintballgewehr ist statt mit Farbkugeln mit Pfefferspray geladen. Zusätzlich baumeln an eurem Einsatzgürtel noch nützliche Tools: Türblocker, um Verdächtige im Haus zu halten, diverse Gasmasken (die teilweise die Sicht erheblich einschränken), Dietriche oder Elektroschocker. Besonders praktisch ist die Fiberoptik: damit könnt ihr ungesehen um die Ecke oder unter Türen hindurch spähen. Ein umfassendes Tutorial bringt euch die Benutzung all dieser Spielzeuge bei.

Behäbig zum Sieg

SWAT 3 erlangte vor allem aufgrund seiner Realitätsnähe Kultstatus – das wollen sich die Entwickler für den Nachfolger natürlich nicht nehmen lassen, weswegen Ken Thatcher, ein aktiver Beamter des LA SWAT-Teams, in die Produktion des Spiels involviert war. Da jederzeit ein ganzes Team unter eurer Kontrolle ist, erwarten euch originalgetreue Taktiken und Vorgehensweisen. Ihr könnt euren Mannen Anweisungen geben, und die Mannschaft sogar aufsplitten – Bild-im-Bild-Technologie erlaubt euch dabei jederzeit zu überwachen und sogar selbst zu steuern, was die anderen tun. Eine große Hilfe ist dabei

Ihr steuert euer Team durch realistische Szenarien.
das intelligente, kontextsensitive Interface: Es wählt automatisch die sinnvollste Aktion zu dem Objekt aus, welches sich gerade in eurem Fadenkreuz befindet – im Falle einer Tür z.B. »aufbrechen«. Falls die KI mal daneben tippt, könnt ihr natürlich auch manuell delegieren; Fans des Vorgängers dürfen auch mit dem SWAT3-Interface auf Verbrecherjagd gehen.

Die Optik des Games kommt aus der Tribes: Vengeance-Demo, sprich: aus einer speziell für SWAT 4 angepassten Version der aktuellen Unreal-Technologie, die für die Darstellung von Innenräumen optimiert wurde. Dank der Nutzung der Havok-Physikengine fallen Gegner nicht wie Pappkameraden, sondern realistisch um, ein Schadensmodell inkl. mannigfaltiger Trefferzonen garantiert, dass ein Beinschuss nicht in der Nase landet. Doch trotz aller Action geht es hier eher behäbig zur Sache: langsames Vorgehen und vorsichtiges Anschleichen sind überlebenswichtig; Freunde von Dauerfeuer sind bei anderen Produkten mit gleicher Engine besser aufgehoben. Dafür freut sich die Mehrspielerfraktion: Bis zu zehn Polizisten dürfen mit- oder gegeneinander antreten, ein kooperatives Spiel der Singleplayermissionen ist ebenfalls erlaubt. Und wenn ihr genug gezockt habt, dürft ihr im beiliegenden Editor eigene Aufträge zusammenschrauben.

     
 

AUSBLICK



Nur nichts übereilen: Sachte das Team verteilen, mögliche Fluchtwege blockieren, per Fiberoptik einen Raum ausspionieren und dann per Tränengas den schwer bewaffneten Terroristen eine neue Augenfarbe verpassen. Das ist mindestens genauso spannend wie Sam Fishers Geschleiche, aber actionreicher – und kommt mir somit entgegen! Wer auf Run’n’Gun steht, wird mit dem Sondereinsatzkommando kaum glücklich, wer dagegen kein Problem mit düsteren Räumen und taktischem Vorgehen hat, dürfte ab April einen würdigen Nachfolger des 2000er-Hits in den Händen halten. Wer allerdings zusätzlich gerne den Chefstrategen spielt, und einen Einsatz sekundengenau wie in Raven Shield oder Ghost Recon plant, kann das hier vergessen – keine Strategiekarte, keine Wegpunkte, nur Team-Action.


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Kommentare

Dan Chox schrieb am
FreshG hat geschrieben:S.W.A.T.= Special Weapon Attack Team :Daumenlinks:
Nicht ganz. Es bedeutet "Special Weapons And Tactics" ;) Ansonsten aber kein Grund, einen vier Jahre alten Thread wieder rauf zu holen.
FreshG schrieb am
Über LAN mit ein paar Freunden macht das richtig laune. Strategie ausdeneken und dann, "Go GO GO".
Für alle die, die schon immer mal wissen wollten was SWAT eigentlich bedeutet. S.W.A.T.= Special Weapon Attack Team :Daumenlinks:
schrieb am

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