El Matador - Vorschau, Shooter, PC - 4Players.de

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Man nehme: Eine Ladung Zeitlupe mit maximaler Pein, ein total überdosiertes Action-Umfeld sowie ein nach einem fernen Schrei klingendes Szenario, würze es mit ausgebuffter KI, massig Waffen und guter Physik-Engine, setze dicke Bossgegner rein und toppe das Ganze mit einem sahnigen Schlag Story. Ein Hochgenuss? Möglich!

Total Payne Cry

Okay, es ist nicht das beste Zeichen, wenn man in einer Präsentation von den Entwicklern ungefähr 700 Mal den Ausdruck »Das ist noch nicht drin, aaaber…« zu hören bekommt. Doch wieviel Eindruck muss ein Spiel nichtsdestotrotz hinterlassen haben, damit es in der 4Players-Ersteinschätzung dennoch ein »gut« kassiert? Antwort: Mächtig viel davon! Obwohl oder vielleicht gerade weil die 

Lauschige Optik: Die 3D-Engine von Plastic Reality zaubert bemerkenswerte Bilder auf den Screen.
Zutaten eher simpel sind: Die Story dreht sich um den Kampf eines eher zwielichtigen Drogen-Beamten gegen südamerikanische Kokainkartelle. Dieser Kampf wird weniger in hitzigen Debatten, sondern mit jeder Menge heißem Blei ausgetragen. Euch erwarten zwei Dutzend Knarren von der Doppel-Uzi über den Raketenwerfer bis zur die Umgebung in wenigen Sekunden zerlegenden Minigun. Obwohl El Matador ursprünglich als Stealth-Abenteuer angekündigt war, hat Entwickler Plastic Reality Technologies (bislang hauptsächlich durch das brauchbare Korea - Forgotten Conflict  bekannt) von diesem Plan mittlerweile reichlich Abstand gewonnen – zwar gibt es immer noch einige Levels, in denen es von Vorteil ist, etwas lautloser als üblich vorzugehen, aber hier wird niemand unfreiwillig zum Sam Fisher gemacht.

Hauptaugenmerk der Entwickler liegt auf der eigens programmierten 3D-Engine. Die liefert bereits jetzt, ein halbes Jahr vor der geplanten Veröffentlichung von El Matador, beeindruckende Bilder: Die in sich geschlossenen Levels erinnern vom Stil an eine Mischung aus Far Cry (lauschige Strände, Palmen, Karibik-Flair) und Total Overdose (heiße südamerikanische Sonne, Steppen, Bretterbauten und dicke Villen der Drogenbosse). Dazu gibt es eine Extraportion Bullet Time, die nicht von ungefähr an Herrn Payne erinnert: Ihr dürft jederzeit in eine den Bildschirm verzerrende Zeitlupe schalten sowie euch im langsamen Sprung in alle Richtungen drehen und

Ab in den Dschungel: El Matador bietet abwechslungsreiche Szenarien.
überall hinballern – sehr einfach zu bedienen.  Eine Oberflächensimulation für Texturen sorgt dafür, dass Kugeln z.B. an Metallwänden abprallen (was sich für Eckschüsse nutzen lässt) und in Bäume einschlagen, außerdem könnt ihr einen großen Teil der Umgebung effektvoll zerlegen. Ein Testlevel beinhaltete eine Matrix-ähnliche Lobby mit vielen Säulen, in der wir mit der Minigun drauflosholzen durften – wenige Sekunden später waren nur noch die Stahlskelette und sehr viel Schutt übrig. Zusätzlich gibt es noch komplett dynamische Schatten sowie einen intelligenten Interpolationsalgorithmus, der dafür sorgt, dass alle vorgefertigten Animationen weich in Echtzeit ineinander überblenden – keine abgehackten Verrenkungen mehr bei schnellen Bewegungen.

Kisten-Jonglieren?

Auf zwei Dinge sind die Entwickler besonders stolz: Da wäre zum einen die adaptive KI. Die funktioniert wie auch bei Far Cry bis auf wenige Ausnahmen komplett ohne Skripte. Stattdessen sind sowohl Freund als auch Feind in einer hierarchisch aufgebauten Pyramide angeordnet. Der Sinn der Sache ist ganz einfach: einfache Soldaten haben die ranghöheren zu verteidigen, Punkt. Das bedeutet, dass eure Kameraden, die niedriger gestellt sind als ihr, alles tun, um möglichst viel Schaden von euch abzuhalten: Sie geben selbstständig Deckung und Feuerschutz und sondieren die Lage zusammen mit euch. Ein ausschließlich zum KI-Check gebauter Testlevel enthielt neben einem Haufen Soldaten auch viele Kisten, die von den Kämpfern clever zum Schutz

Ihr könnt einen Großteil der Umgebung mit euren Waffen zerhackstücken.
genutzt wurden, während sie unserer Bewegungsrichtung folgten – wenn wir also drei Meter nach links wanderten, überprüften sie mit einem Schulterblick schnell die Lage und wechselten die Position so, dass sie selbst sicher waren und sie uns verteidigen konnten. Darüber hinaus versuchen die Entwickler ihnen Gehör beizubringen: So achten eure eigenen Soldaten z.B. darauf, wann die Gegner nachladen müssen – und schlagen dann zu!

Entwicklerstolz zwei ist die Physik: die eigens entwickelte Engine verleiht jedem Objekt in der Umgebung spezifische Masse und Eigenschaften. Was das fürs Spiel bedeutet? Ihr dürft alles realistisch kaputt machen! Darüber hinaus hat das Ganze tatsächlich praktische Nebeneffekte - ihr könnt z.B. als Überraschungsangriff mit Halali durch eine Fensterscheibe schmettern. Aller paar Levels wartet übrigens ein dicker Bossgegner auf euch, der mehr als nur 20 Kugeln verträgt. Diese teilweise in Arenen stattfindenden Kämpfe dürft ihr euch leider nur allein geben; ein Mehrspielermodus ist nicht geplant.

     
 

AUSBLICK



Hossa, das kam jetzt überraschend: Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht mit einem Game, das Total Overdose und Max Payne miteinander vereint! El Matador spielt sich angenehm, macht ordentlich Krawatz, sieht gut aus und bietet viel Potenzial. Wenn die Entwickler hier noch eine gute Storyline servieren, brauchen sie meinetwegen gar nicht so viele ihrer »Das wird noch erledigt!«-Absichten umzusetzen. Im gegenwärtigen Status sieht El Matador nach einem schön geradlinigen, optisch ansprechenden und unterhaltsamen Shooter aus. Und was will der Actionfan mehr?Ersteindruck: gut


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Kommentare

johndoe-freename-100576 schrieb am
also ich bin sehr zwiespältig: das game ist geil-keine frage! gute grafik, sehr coole physik-engine, klasse levels und sehr stylische kämpfe. allerdings ist die spieldauer ein witz-bevor man richtig drin ist, ist alles schon wieder vorbei: 5, maximal 6 stunden. das ist eine entwicklung, die immer mehr überhand nimmt. da zahlt man fast 50 tacken für so ein ding und dann hat man 5std. unterhaltung. ein zehner pro stunde??? frechheit!!! schade drum, mit ein paar mehr levels und doppelt so langer spielzeit wäre es echt ne gute nummer!
johndoe-freename-97309 schrieb am
Geiles Spiel im Anmarsch
Ich fand Far Cry schon extrem geil und die Bilder haben mich sehr stark daran erinnert, hoffentlich wird das Spiel genauso gut!!!!!!!!
Homer712 schrieb am
Das Spiel sieht so aus als währe es so ein Mix aus Far Cry und Max Payne. Von Far Cry: Die Atmosphere und Grafik und von Max Payne: Den Spielspaß und so (Time-Bullet) =).
Mir hat Far Cry und Max Payne 2 schon ganz gut gefallen, ein Mix von den zwei Spielen wäre echt der Klassiker!!!
hiroschiwaga schrieb am
also ich konnte mit meiner 5900xt und hier da ein paar gedroselten details far cry flüssig spielen, wer brauch schon AA und AF? HDR? mocht ich sowie so nie! und mehr als 1024 * 8xx stellt mein monitor eh nicht vernünftig dar :p
gecko-666 schrieb am
Kann ich mir nich vorstellen, das mit der 6600er far cray konnte ich damals auch nich mit ner 6800gt mit allen flüssig zocken u das game hier sieht nich schlechter aus :D
schrieb am

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