Spore - Vorschau, Simulation, PC - 4Players.de

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Spore (Simulation) von Electronic Arts
Spore
Lebenssimulation
Entwickler: Maxis
Publisher: Electronic Arts
Release:
04.09.2008
04.09.2008
21.04.2011
Spielinfo Bilder Videos
Wenn schon Pantoffeltierchen mit Sim-Karten gekreuzt werden, dann ist die Vision von der Evolution als Spiel nicht mehr fern. Bisher scheiterten die Designer an der technischen Umsetzung, Komplexität und der Zugänglichkeit der Darwin’schen Theorie. Auch Will Wright, der Vater der Sims, wagte sich vor Jahren mit SimLife an das heikle Thema und scheiterte mit einer interaktiven Tabellenkalkulation. Jetzt versucht er es erneut - und diesmal könnte es klappen!

Am Anfang war die Ursuppe…

Worum geht es in Spore? Kurz gesagt: Der Spieler beginnt mit einer einzigen Keimzelle und entwickelt daraus eine individuelle Lebensform, die einen Planeten besiedelt und schließlich die Kolonisierung des Weltraums in Angriff nimmt. Klingt komplex? Ist es auch, aber die Evolution ist in mehrere fließend ineinander übergehende Abschnitte unterteilt.

Die Evolution beginnt in der Ursuppe.

 
Als kümmerlicher Einzeller schwimmt ihr in 2D-Sicht durch einen grünen Tropfen Ursuppe und fresst andere Winzlinge auf – ganz wie in Pacman. Je mehr Zellen ihr gefuttert habt, desto mehr Punkte bzw. genetische Informationen gewinnt euer Pantoffeltierchen. Natürlich lungern hier ebenfalls größere und gefährlichere Wesen herum, vor denen ihr euch in Acht nehmen solltet. Habt ihr genügend genetische Informationen gesammelt, könnt ihr eine Tochter-Generation erschaffen, indem ihr euer Tierchen im Kreaturen-Editor verbessert und z.B. Knochen oder Gliedmaßen hinzufügt.

So könnt ihr der Zelle eine Geißel verpassen, damit sie schneller vom Fleck kommt oder sie mit einem spitzen Horn ausrüsten, um im Kampf gegen andere Wesen erfolgreicher zu sein. Das Tierchen wird also fortlaufend immer größer und individueller. Hat sich euer Schützling weit genug entwickelt, erfolgt der Sprung in die 3D-Welt - und zwar in ein gigantisches Urmeer. Während die echte Evolution mehrere Milliarden Jahre für diese Phase brauchte, dauert es in Will Wrights Kreation nur Minuten.

Sprung ins Evolutions-Meer

Als komplexere Lebensform findet ihr euch im tiefblauen Urmeer wieder. Dort steuert ihr euer Wesen aus der Third-Person-Perspektive und macht weiterhin Jagd auf andere Viecher oder findet gar Artgenossen. Im Laufe des Spiels entwickelt sich aus dem ehemaligen Einzeller vielleicht ein simpler Fisch, eine kleine Schlange oder eine Mixtur aus allem, was ihr euch nur 

An Land wartet unfreundliche Gesellschaft! Jetzt schnell alle drei Beine unter die nicht existierenden Arme nehmen und weg!
vorstellen könnt. Je weiter ihr die Leiter der Evolution hochklettert, umso mehr Bauelemente des Lebens sind verfügbar. So könnt ihr eurem Tierchen ein Bein verpassen oder zwei oder drei oder vier. Oder doch lieber zwei Köpfe, fünf Augen und drei Schwänze?

Dies alles geschieht einfach via Drag & Drop-System im Kreaturen-Editor und da euer Tierchen seit dem Sprung in die 3D-Welt über ein Skelettsystem verfügt, könnt ihr selbst die körperliche Haltung, Länge, Größe sowie den Umfang bestimmen. Entsprechend eures Bauplanes berechnet ein hoch entwickeltes dynamisches Animationssystem, wie sich eure Kreatur in Relation zur Physik bewegt. Habt ihr eurem Schätzchen z.B. fünf Flossen verpasst, dann nutzt es halt alle Flossen zur Fortbewegung - und zwar abwechselnd. So langsam kommt die Zeit, entweder an Land zu gehen (vorher sind Beine sicherlich sinnvoll) oder das Leben unter Wasser fortzuführen. Oder doch lieber in die Luft mit Flügeln? Alles ist möglich!

Der Landgang

Stolziert ihr an Land, geht es dort prinzipiell genauso weiter wie unter Wasser, nur dass die Kämpfe gegen die anderen Lebewesen einen größeren Stellenwert einnehmen. In bester Diablo-Manier schlagt bzw. klickt ihr euch durch die enorm lebendige Welt, erledigt, verspeist oder transportiert Lebewesen. Mit der Nahrung nehmt ihr reichlich genetische Informationen auf und dementsprechend vergrößern sich eure Ausbaumöglichkeiten. Im Verlauf dieser Spielphase legt ihr das Äußere fest: Spinne, Bär, Reptil, Delfin, Wal, Vogel, Insekt oder eine Mixtur aus allem? Seid ihr mit dem Aussehen und den daraus resultierenden Fähigkeiten zufrieden, sucht ihr eine passende Gefährtin/en und beginnt, untermalt von einem melodischen Saxophonspiel, das Paarungsritual. Ein Ei wird gelegt und prompt schlüpft der Nachwuchs – der Grundstein für unseren Stamm ist gelegt. Laut Will Wright soll die Evolution bis hierhin maximal ein bis zwei Stunden dauern.

    

Kommentare

johndoe-freename-100049 schrieb am
Es gab vor gut 8 Jahren Spiele wie "Genewars" und "Creature". Tamagotchi ist vielen auch ein Begriff :twisted:.
Es kommt wirklich auf die Umsetzung des Konzeptes - ich denke dass die Nutzung des Internetes, einen Bonus in der Langzeitmotivation garantiert.
Freue mich auch schon drauf!
jereven schrieb am
freu mich auch schon tierisch auf das Spiel, hoffentlich wird das eine :)
Balmung schrieb am
Ich wart auch lieber erstmal ab, die Idee klingt zwar gut, aber wie so oft muss man eine Idee eben auch gut umgesetzt kriegen und daran sind schon viele gescheitert.
Droling schrieb am
ich finde die idee extrem geil !! :twisted:
Schon das man sich eine kreatur generieren kann und die dann quasi erstmal großziehen. Soll ja auch im 4.quartal 2006 rauskommen (laut gamestar) hoffe das wird was, habe schon lange kein game mehr gezockt, das ma unendlicg lang
zocken kann!!
schrieb am

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