Die Evolution in euren Händen
Das Leben begann, gemäß der Evolutionstheorie, in der so genannten "Ursuppe". Und auch in Spore startet ihr in dem gänzlich grünen Gewässer als Einzeller. In Pacman-ähnlicher 2D-Sicht schwimmt ihr durch die Suppe des Lebens und fresst andere Winzlinge auf, um die Bedürfnisse "Hunger" und "Gesundheit" zu decken. Je mehr Zellen ihr gefuttert habt, desto mehr genetische Informationen erhält euer Tierchen.
![]() |
| Das Leben beginnt in der 2D-Pacman-Ursuppe. |
Mehr Möglichkeiten im Meer
Angekommen im 3D-Meer steuert ihr euer Wesen aus der Schultersicht und macht weiterhin Jagd auf andere Viecher. Dabei werden die Gestaltungs-Möglichkeiten im Editor von Generation zu Generation umfangreicher und erfordern mehr DNA-Informationen. Grundlage für die Form eures Tierchens ist eine beliebig lange und verformbare Wirbelsäule, die ihr mit wenigen Mausklicks verkürzt oder verlängert oder wie ein C zurechtknetet. An dieses geschaffene Grundgerüst lassen sich Körperteile flexibel montieren, vergrößern, verkleinern, krümmen oder drehen.
![]() |
![]() Erst wird das Rohmodell gebaut und danach mit schicken Haut-Texturen versehen. |
Später kommt es selbstverständlich zum Landgang, d.h. irgendwann werdet ihr im Editor anstatt von Flossen auch Beine auswählen können und verlasst dann die nasse Geburtsstätte (ob man weiterhin unter Wasser weiterspielen kann, ist unbestätigt). Was sich jetzt furchtbar kompliziert anhört, ist mit dem Kreaturen-Editor wirklich einfach: Alle Umbaumaßnahmen an eurem Schützling funktionieren via Drag&Drop-System. Auf der linken Seite findet ihr die gruppierten Bauteile und klebt sie einfach an das Grundgerüst der Kreatur, das ihr ebenfalls mit wenigen Mauszügen verändern könnt. Zusätzlich bewertet der Editor eure Kreation in Bezug auf Stärke, Geschwindigkeit sowie Tarnung und ob ihr einen Pflanzen- oder Fleischfresser züchtet. Außerdem könnt ihr im Editor antesten, ob die rudimentären Eigenschaften wie "Brüllen", "Angreifen" oder "Laufen" überhaupt funktionieren. Wie sich euer Tier bewegt wird in Echtzeit basierend auf dem Skelettgerüst berechnet, so sind selbst fließende Laufstile mit einer ungeraden Anzahl an Gliedmaßen möglich. Von einem Tier mit vier Beinen könnt ihr daher einen pferdeähnlichen Galopp-Stil erwarten, je nachdem wo ihr die Gliedmaßen befestigt.


