HotDogs HotGirls - Vorschau, Strategie, PC - 4Players.de

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Aufbau-Strategie
Entwickler: Fuzzyeyes Studios
Publisher: Trend
Release:
04.2006
Spielinfo Bilder Videos
Dröge Wirtschaftssimulationen sind euch ein Dorn im Auge? Ihr wollt lieber was zum Gucken haben, während ihr ein ganzes Handelsimperium zum Erfolg führt? Bitte sehr: Wie der Name schon sagt, betätigt ihr euch hier nicht nur als Manager, sondern stellt auch die Bedürfnisse ausgewachsener Frauenzimmer zufrieden. Was genau erwartet euch als McDonalds-Konkurrent?

Babes statt Burger

Auf den ersten Blick hebt sich HotDogs HotGirls nicht von anderen Wirtschaftssimulationen ab: In einer von drei Städten (New York, Seattle, oder Los Angeles) kauft ihr ein winziges Etablissement und bestückt die Theke mit Schokoriegeln, Chips sowie Hotdogs aus dem Kühlregal. Falls die Snacks genug Abnehmer finden, dürft ihr euch vergrößern,

Das Lokal wurde bereits ausgebaut und mit Mikrowelle, Eismaschine und knapp bekleideter Bedienung bestückt.
bietet nach dem Ausbau der Küche auch Eis, Pommes Frites sowie frisch zubereitete Kost an und kauft neue Restaurants. Bis hier hin unterscheidet sich die Fast-Food-Vision der Fuzzyeyes Studios kaum von einer gewöhnlichen Wirtschaftssimulation. Das Salz in der Suppe sollen deshalb nicht eure würzigen Speisen sein, sondern die sommerlich bekleidete Belegschaft.

Ihr stellt junge Damen hinter eure Theke und kleidet die Bedienung persönlich ein. Was ihr den Mädels anzieht, unterliegt allerdings nicht allein euren Vorlieben, denn während die Kundschaft in Industriegebieten viel nackte Haut sehen will, ziehen die Besucher eines Bankenviertels eine traditionellere Bedienung vor. Jede Stadt hat sechs unterschiedliche Viertel, in denen ihr jeweils nur ein Restaurant eröffnen dürft. Wo immer ihr euch niederlasst, findet ihr außerdem eine Lokalität der Konkurrenz: Habt ihr deren Ansehen ruiniert, gehört das Viertel euch. Euer Ziel ist es, die Stadt zu beherrschen. In Szenario-Missionen müsst ihr auch bestimmte Konkurrenten vertreiben oder euer Lokal gegen Angriffe der Konkurrenz verteidigen.

Frauenmanager

Das klingt zwar spaßig, zeigt sich aber spielerisch spröde. Was dem Spaß den größten Dämpfer versetzt ist die sperrige Menüführung: Spätestens dann, wenn ihr zum dritten Mal euren Vorrat an Lebensmitteln aufstocken wollt und dafür Klickorgien auf den Symbolen für Getränke und Burger ausführen

Die Strandpromenade in L.A. gehört zu den optischen Highlights der drei Städte.
müsst, lässt die Motivation spürbar nach. Ihr könnt zwar tägliche Bestellungen ordern, doch das Editieren derselben geht nur sperrig von der Hand. Und nicht nur hier: Mir fehlt in allen Belangen die Möglichkeit, alltägliche Abläufe zu automatisieren.

Für Entspannung vom Manager-Stress sollen diverse Minispiele sorgen, in denen ihr mit Tellern nach wirr umher rennenden Einbrechern werft, auf dem Boden kriechend Mäuse tot schlagt oder im Hubschrauber Ufos vom Himmel holt. Die Steuerung ist allerdings stets ein Grauen, die Grafik mager und der Ich-will-hier-raus!-Impuls rekordverdächtig. Da sich der Spielablauf zudem kaum verändert, bleibt auch für Durchhaltenaturen nur das halbwegs witzige "Verwalten" eurer Bediensteten: Ihr geht Shoppen, damit die Mädels ihre Kundschaft im ansprechendem Outfit bedienen, schenkt ihnen Einkaufsgutscheine zum Anheben der Moral und schickt die Damen zur Fortbildung. Letzteres steigert z.B. ihre Werte in Sachen Ausdauer, Charisma sowie Service.

         
 

AUSBLICK



Das Auge isst ja bekanntlich mit und statt trockener Tabellen bekommen männliche Zocker hier viel nackte Haut geboten. Aber können der dafür geopferte Tiefgang und die comichafte Grafik wirklich länger als fünf Minuten begeistern? Immerhin sollte HotDogs HotGirls ein wenig frischen Wind in angestaubte Manageretagen wehen. Ob’s für mehr reicht, ist zweifelhaft. Im Moment ist HotDogs HotGirls ein mäßiger Spaß für wenige Minuten. Sofern die Entwickler nicht das Mikromanagement entschärfen und an mehr Abwechslung feilen, dürfte das heiße-Würstchen-Braten schnell zum kalten Kaffee werden.Ersteindruck: mangelhaft


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