Remake, Nachfolger oder beides?
Die wichtigste Frage lautet: Wie spielt sich StarCraft II im Vergleich zum Vorgänger? Nach den ersten Minuten als Terraner und in über zwei Stunden als Kommandant der Protoss sowie der Zerg steht für mich fest: Es spielt sich zunächst genauso wie der Klassiker und erst mit zunehmender Dauer entdeckt man die taktische Vielfalt, die in der spielbaren Vorabversion umfangreicher wirkt als beim Vorbild. Jede Einheit verfügt über individuelle Konterattacken gegen andere Truppentypen oder strategische Vorgehensweisen; außerdem gibt es eine ordentliche Ladung an Technologien sowie Einheiten-Upgrades wie Panzerungen oder Schusskraft.
Positiv überrascht bin ich zudem vom Spieltempo: Blizzard orientiert sich nicht an Fast-Food- Strategie der letzten Zeit wie z.B. Command & Conquer 3: Tiberium Wars. Hatte man bei den C&C-Schlachten den Technologiebaum innerhalb von 20-30 Minuten ausgeschöpft und seinem Gegner die Superwaffe um die Ohren gehauen, dauerte es in meinen Probepartien knapp 20 Minuten, um an eine der Endeinheiten zu gelangen - also an ein Fahrzeug, eine Luft-Einheit oder ein Soldat/Roboter/Mutant der höchsten Technologiestufe. Apropos Technologiebaum: Dieser kann jederzeit zur besseren Übersicht eingeblendet werden, damit ihr wisst, was ihr hochziehen müsst, um z.B. Zugang zum Träger der Protoss zu bekommen.
Skirmish & Kampagne
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| In der Kampagne interagiert ihr wie in einem Adventure mit den Charakteren. |
Terraner-Auftakt
Als Terraner startet man mit dem Hauptquartier und fünf WBFs (Weltraumbaufahrzeug), die sofort die blauen Kristalle abbauen, nur einer darf sich mit der Konstruktion der Vespingas-Mine beschäftigen - siehe da, genau die gleichen Ressourcen wie bei StarCraft. Neu ist allerdings, dass die Gas-Mine bei Erschöpfung kostenpflichtig ausgebaut werden kann und so wieder zum normalen Betrieb übergeht. Das Einheiten-Limit wird mit "Supply Depots" nach oben getrieben, die sich zum Schutz im Boden versenken lassen.







