StarCraft II: Wings of Liberty
USK: 12

Vorschau: StarCraft II: Wings of Liberty

So testet 4Players
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Autor:
Marcel Kleffmann

"StarCraft" wird häufig als eines der besten Spiele aller Zeiten bezeichnet und noch heute gilt die Balance der drei Spezies als unerreicht. Doch abseits boomender eSport-Schlachten, dem Battle.net und endlosen Mehrspieler-Duellen zeichnete es sich zugleich durch eine packende Geschichte mit markanten Persönlichkeiten aus und bot interessante Singleplayer-Missionen. Während wir bislang hauptsächlich auf die Mehrspieler-Gefechte und die Völker eingegangen sind, konnten wir nun länger in den Einzelspieler-Modus reinschauen und auch hier scheint StarCraft II die Konkurrenz förmlich mit der Yamato-Kanone zu pulverisieren...

Für eine handvoll Credits

Jim Raynor und Tychus Findlay unterhalten sich in einem Saloon auf Mar Sara (Spielgrafik).
 Ein langhaariger Mann mittleren Alters mit leicht ergrautem Haaransatz sitzt alleine in einem Saloon. Gitarrenlastige Western-Musik erklingt aus der Jukebox und eine Nachrichtensendung flimmert über den Bildschirm. Er wirkt einsam und schaut tief in sein Glas. Die Kamera fährt auf eben dieses zu und zeigt, wie er das alkoholische Getränk hin- und herschwappen lässt, bevor er austrinkt. Gedankenfetzen durchzucken seinen Verstand. Sein Blick wandert an dem mit einer Lichterkette verzierten Schädelknochen eines Hydralisken vorbei, der als Trophäe an der Wand hängt und fällt auf das Foto einer wunderschönen Frau an der Pinnwand. Mit schwerer, fast wehmütiger Stimme grummelt er vor sich hin: "Ohhh Sarah, hätte ich es bloß vor vier Jahren zu Ende bringen können." Langsam gibt er sich zu erkennen: Es ist Jim Raynor, der als Söldner seinen Lebensunterhalt verdient. Gedankenversunken greift er wieder zum Glas.

Alte Bekannte

Kurze Zeit später betritt eine bullige Gestalt mit blauer Körperpanzerung den Raum und kann froh sein, bei seiner Breite überhaupt durch den Eingang zu passen. Seine Panzerung ist aufwändig mit Zeichnungen leicht bekleideter Frauen verziert und sein golden-schimmerndes Visier glitzert im trüben Schein des Saloons. Raynor hat den Besucher bemerkt, zieht unauffällig seine Waffe, dreht sich allerdings nicht zu dem Space Marine um, der zielsicher auf ihn zu kommt. Er öffnet das Visier und sein vernarbtes Gesicht wird sichtbar: Es ist Tychus Findlay. Mit seinem unnachahmlich flapsigen Slang begrüßt er den alten Kamerad und freut sich sichtlich, den missmutigen Raynor wieder zu sehen.

Zur Begrüßung steckt sich Tychus eine Zigarre an, mit der er elegant eine Fliege auf dem Rand des Whiskey-Glases wegbrennt und genüsslich weiterraucht. Langsam rückt er mit der Sprache raus und unterbreitet Raynor den wahren Grund für seinen Besuch: Nach mehrjähriger Abstinenz sind die Zerg wieder aufgetaucht und greifen an. Die Nachrichtensendung im Hintergrund thematisiert synchron die Übergriffe. Es folgt ein wenig Smalltalk, bevor sie gemeinsam den Vorfällen nachgehen...
Die Kantine an Bord der Hyperion. Im Vordergrund sitzt die Söldner-Kontaktperson und mit den Schaltflächen an der Unterseite des Bildschirms wechselt man die Räume.


Intermezzo

Die soeben beschriebene Szene ist keine Zwischensequenz im eigentlichen Sinne, sondern findet in  Spielgrafik statt. Und sie stellt beispielhaft das Dialog-/Storysystem zwischen den Echtzeit-Schlachten in StarCraft II dar. Am Anfang der Kampagne befindet sich Hauptdarsteller Jim Raynor im Saloon auf Mar Sara und die ersten Dialoge werden hochgradig animiert und erstklassig inszeniert abgespult. Danach friert das Bild ein und zeigt eine Totale. Nun darf man einschreiten, den Mauszeiger auf mehrere Hot-Spots bewegen und mit diesen interagieren. Man kann die Musik bei der Jukebox wechseln, die Nachrichtensendung anschauen, die Pinnwand durchstöbern, mit dem Space Marine sprechen oder die Beschreibung zur nächsten Mission starten. Anfänglich dient der Saloon als Schaltzentrale, doch nach wenigen Einsätzen mit Tutorialcharakter rund um die Bergung eines Artefaktes und die Rettung der Kolonisten vor den Zerg fliehen die Hauptpersonen mit der Hyperion, einem mächtigen schweren Kreuzer. Fortan dient die Hyperion als Kommandostützpunkt.   Unterteilt in Kantine, Labor, Waffenarsenal und Brücke erwarten einen weitere Charaktere mit Gesprächsbedarf sowie zahlreiche sonstige Funktionen, welche die Kampagne vergleichsweise einzigartig machen. Kurz gesagt: Man kann im Waffenarsenal Upgrades kaufen, im Labor forschen, in der Bar Söldner anheuern oder der Musik bzw. den Nachrichten lauschen.

      

Kommentare

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  • Sonic_The_Hedgehog schrieb:
    Und von Wow wollen wir erst gar nicht anfangen das ist auch kein Meilenstein gewesen. Da hatte Blizzard auch nur von Anfang an ihren Bonus durch ihren Namen und es war halt für alle Warcraft Fanatiker toll ein Mmo ihrer Lieblings rts games zu haben.
     [...]
    Sonic_The_Hedgehog schrieb:
    Und von Wow wollen wir erst gar nicht anfangen das ist auch kein Meilenstein gewesen. Da hatte Blizzard auch nur von Anfang an ihren Bonus durch ihren Namen und es war halt für alle Warcraft Fanatiker toll ein Mmo ihrer Lieblings rts games zu haben. Mal ganz davon abgesehenm dass die ganzen typischen WoW features von allen möglichen anderen mmos zusammengeklaut waren^^.
    Blizzard wer eigentlich nie so innovativ... blizzard hat es nur immer sehr gut verstanden, bekannte ideen in perfektion umzusetzen und ihre games in ein gut durchdachtes universum einzubauen. Die idee von zwei unterschiedlichen rassen bei SC war ja auch keine neue, hatte C&C schon vorher. Nur blizzard hatte es geschaft diese eben auszubalancieren. Und das haben sie auch erst mit brood war geschafft, dass vergessen viele. Sc hatte noch recht schlechtes, wenn auch nciht mieses, balancing. WoW hast du da schon angesprochen. Bei WC3 bin ich mir nu ehrlichgesagt nicht sicher ob der ausgepräge RPG charackter ne neue idee war oder einfach nur mal wieder sehr sehr gut umgesetzt. Also wer bei blizzard inovation verlangt ist schonmal fehl am platz. Man muss aber auch zugaben, dass es generell nicht viele echt innovative, gute spiele gibt, denn meist haperts denen an was anderen, bei RTS sowieso... Dazu kommt noch, dass der großteil der fans bei sc garkeine großen veränderungen wollte. Und da blizzard die community von anfang an mit teilhaben lassen wollte, macht sich das nu bei SC2 stark bemerkbar. Wer die entwicklung halbwegs verfolgt hat, weiß wieviele sachen gestrichen wurden, die zum teil große änderungen im spiel hervorgerufen hätten. Mir persönlich hätte ja ein resurcensystem wie bei DoW sehr gefallen. Das stand leider nie zur debatte Wenn wir shcon bei DoW sind: Zitat:
    zu dem Zeitpunkt des Dark crusade addons gab es 7 verschiedene Rassen und ich habe selten in einem Spiel so ein gutes balancing gehabt es war nahezu perfekt,
    DoW und gutes balancing? Also klar oberflächlich gesehen war es ok, jedenfalls nicht so schlecht wie das von CoH. Und im schnitt waren die rassen auch ausgeglichen. Im Schnitt! Denn das große problem war, dass einzellne rassen anderen unter- oder überlegen waren. Letzendlich wurden spiele darüber entschieden wer vorher die kügere rassenwahl getroffen hatte. Zitat:
    Ja Dawn of War hab ich gespielt (auch vor Soulstorm) aber wenn ich ehrlich bin haben sich die Rassen nicht sonderlich voneinander unterschieden (klar gibt schon unterschiede) aber bei Wc3 wars denk ich extremer.
    Dem wiederspreche ich dafür, die rassen haben sich sogar sehr unterschieden bei DoW. Bei WC3 war der techtree bei allen vier identisch, auch der basisbau unterschied sich kaum, da gab es bei DoW mit 7 rassen mehr abwechslung. Wenn man erhlich ist waren nur die einheiten und helden wirklich unterschiedlich, die dafür sehr. Aber bei WC3 zeigt sich auch warum bei SC 2 nie eine vierte rasse zur debatte stand (was ist daran jetzt zu eigenlich innovativ? naja egal). Denn blizzard hat bei WC3 trotz gleichem grundgerüst der rassen nie ein so gutes balancing wie bei SC:BW hinbekommen. Wie hätte das bei SC2 aussehen sollen wo sich die rassen viel stärker unterscheiden? Um zur kernfrage zurückzukommen. Warum soll ein spiel mit bekannten aber sehr gut umgesetzten spielprinzip und herausragender story keine hohe wertung bekommen könne? Shooter sind auch immer das gleiche, dennoch bekommen shooter mit guter story häufig gute wertungen. Bei einem PC spiel geht es doch darum eine geschichte zu erzählen und das macht SC2 excelent und die aufmachugn der kampagne ist zuzeit die referenz im RTS, da kenne ich ken spiel das da ran kommt.
  • Snowhawk schrieb:
    habs mal in Spoiler gesetzt, obwohl net mal soviel Spoiler ist und man ja selbst drauf kommen könnte.... da der text nicht einfach steht: "Hallo Zusammen VADER IST LUKES VATER!!"
    Jo klar, ein harter Spoiler wars nicht aber ich bin  [...]
    Snowhawk schrieb:
    habs mal in Spoiler gesetzt, obwohl net mal soviel Spoiler ist und man ja selbst drauf kommen könnte.... da der text nicht einfach steht: "Hallo Zusammen VADER IST LUKES VATER!!"
    Jo klar, ein harter Spoiler wars nicht aber ich bin noch nicht so weit und jetzt weiss ich schon viel :/.. Dachte eben Raynor würde Kerrigan sicher töten, was jetzt nicht mehr so danach aussieht :P.. naja, halb so schlimm ^^ Aber danke fürs Spoiler setzen jetzt :P
  • habs mal in Spoiler gesetzt, obwohl net mal soviel Spoiler ist und man ja selbst drauf kommen könnte.... da der text nicht einfach steht: "Hallo Zusammen VADER IST LUKES VATER!!"

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