Für eine handvoll Credits
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| Jim Raynor und Tychus Findlay unterhalten sich in einem Saloon auf Mar Sara (Spielgrafik). |
Alte Bekannte
Kurze Zeit später betritt eine bullige Gestalt mit blauer Körperpanzerung den Raum und kann froh sein, bei seiner Breite überhaupt durch den Eingang zu passen. Seine Panzerung ist aufwändig mit Zeichnungen leicht bekleideter Frauen verziert und sein golden-schimmerndes Visier glitzert im trüben Schein des Saloons. Raynor hat den Besucher bemerkt, zieht unauffällig seine Waffe, dreht sich allerdings nicht zu dem Space Marine um, der zielsicher auf ihn zu kommt. Er öffnet das Visier und sein vernarbtes Gesicht wird sichtbar: Es ist Tychus Findlay. Mit seinem unnachahmlich flapsigen Slang begrüßt er den alten Kamerad und freut sich sichtlich, den missmutigen Raynor wieder zu sehen.
Zur Begrüßung steckt sich Tychus eine Zigarre an, mit der er elegant eine Fliege auf dem Rand des Whiskey-Glases wegbrennt und genüsslich weiterraucht. Langsam rückt er mit der Sprache raus und unterbreitet Raynor den wahren Grund für seinen Besuch: Nach mehrjähriger Abstinenz sind die Zerg wieder aufgetaucht und greifen an. Die Nachrichtensendung im Hintergrund thematisiert synchron die Übergriffe. Es folgt ein wenig Smalltalk, bevor sie gemeinsam den Vorfällen nachgehen...
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| Die Kantine an Bord der Hyperion. Im Vordergrund sitzt die Söldner-Kontaktperson und mit den Schaltflächen an der Unterseite des Bildschirms wechselt man die Räume. |
Intermezzo
Die soeben beschriebene Szene ist keine Zwischensequenz im eigentlichen Sinne, sondern findet in Spielgrafik statt. Und sie stellt beispielhaft das Dialog-/Storysystem zwischen den Echtzeit-Schlachten in StarCraft II dar. Am Anfang der Kampagne befindet sich Hauptdarsteller Jim Raynor im Saloon auf Mar Sara und die ersten Dialoge werden hochgradig animiert und erstklassig inszeniert abgespult. Danach friert das Bild ein und zeigt eine Totale. Nun darf man einschreiten, den Mauszeiger auf mehrere Hot-Spots bewegen und mit diesen interagieren. Man kann die Musik bei der Jukebox wechseln, die Nachrichtensendung anschauen, die Pinnwand durchstöbern, mit dem Space Marine sprechen oder die Beschreibung zur nächsten Mission starten. Anfänglich dient der Saloon als Schaltzentrale, doch nach wenigen Einsätzen mit Tutorialcharakter rund um die Bergung eines Artefaktes und die Rettung der Kolonisten vor den Zerg fliehen die Hauptpersonen mit der Hyperion, einem mächtigen schweren Kreuzer. Fortan dient die Hyperion als Kommandostützpunkt. Unterteilt in Kantine, Labor, Waffenarsenal und Brücke erwarten einen weitere Charaktere mit Gesprächsbedarf sowie zahlreiche sonstige Funktionen, welche die Kampagne vergleichsweise einzigartig machen. Kurz gesagt: Man kann im Waffenarsenal Upgrades kaufen, im Labor forschen, in der Bar Söldner anheuern oder der Musik bzw. den Nachrichten lauschen.







