Ein trauriges Trio
Da Harlekin Sadwick nicht wie Edna aus der Klappse ausbricht, sondern eine mystische Märchenwelt vor dem Zerfall retten soll, hat sich Müller-Michaelis allerdings ein wenig am Riemen gerissen: "Jeden erstbesten Kalauer konnte ich diesmal natürlich nicht raushauen", erklärt er mir bei einem Besuch im Studio. Trotzdem ist der typische Anarcho-Humor von Edna bricht aus und 1 1/2 Ritter
auch in The Whispered World von der ersten Sekunde an zu spüren.
Schon die Monologe von Sadwicks Opa über die gigantischen Clownsmützenbommel guter alter Zeiten sind herrlich albern. Außerdem bringt das senile Familienoberhaupt konsequent alles und jeden durcheinander. "Man sieht Sadwick förmlich an, wie sehr er all das hasst: Das alberne Harlekin-Kostüm, den Zirkus, eigentlich sein ganzes Leben. Er stolpert von einem Tiefpunkt zum nächsten, lässt sich aber trotzdem nicht unterkriegen und nimmt alles mit Galgenhumor.", erklärt Müller-Michaelis.
Clown wider Willen
Doch es gibt etwas, das den Clown wider Willen aus dem ungeliebten Arbeitstrott im kleinen Wanderzirkus befreien kann: Eines Nachts hat Sadwick einen Alptraum. In diesem wird ihm prophezeit, dass die Welt vor dem Untergang stehe und nur er persönlich ihn abwenden könne. Aus diesem Grund macht sich der kleine Harlekin zusammen mit seiner Haustier-Raupe Spot auf die Reise, um die mystische Figur "Shana" zu finden, welche ihm helfen soll, das Rätsel zu lüften. Auch die bösen Asgil, welche den Palast des Königs belagern, scheinen nicht ganz unschuldig am bevorstehenden Chaos zu sein.
Seine Reise führt Sadwick durch eine Märchenwelt, welche wie in der Unendlichen Geschichte langsam auseinander bröckelt und düstere zerfurchte Felskonstruktionen zurücklässt. Die stimmungsvollen Zeichnungen stammen von Marco Hüllen, der das Projekt vor einigen Jahren als Grafikdesign-Diplomarbeit startete und nach einem Entwicklerwechsel nun mit Daedalic fertigstellt. Die verschnörkelten und detailverliebten Kulissen erzeugen eine ähnlich urige Stimmung wie in The Book of Unwritten Tales
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| Opas Kochkünste sind nicht bei allen Familienmitgliedern beliebt. |
Schon die Monologe von Sadwicks Opa über die gigantischen Clownsmützenbommel guter alter Zeiten sind herrlich albern. Außerdem bringt das senile Familienoberhaupt konsequent alles und jeden durcheinander. "Man sieht Sadwick förmlich an, wie sehr er all das hasst: Das alberne Harlekin-Kostüm, den Zirkus, eigentlich sein ganzes Leben. Er stolpert von einem Tiefpunkt zum nächsten, lässt sich aber trotzdem nicht unterkriegen und nimmt alles mit Galgenhumor.", erklärt Müller-Michaelis.
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| Fast wie in der Unendlichen Geschichte: Die Welt zerfällt und nur Sadwick kann sie retten. |
Doch es gibt etwas, das den Clown wider Willen aus dem ungeliebten Arbeitstrott im kleinen Wanderzirkus befreien kann: Eines Nachts hat Sadwick einen Alptraum. In diesem wird ihm prophezeit, dass die Welt vor dem Untergang stehe und nur er persönlich ihn abwenden könne. Aus diesem Grund macht sich der kleine Harlekin zusammen mit seiner Haustier-Raupe Spot auf die Reise, um die mystische Figur "Shana" zu finden, welche ihm helfen soll, das Rätsel zu lüften. Auch die bösen Asgil, welche den Palast des Königs belagern, scheinen nicht ganz unschuldig am bevorstehenden Chaos zu sein.
Seine Reise führt Sadwick durch eine Märchenwelt, welche wie in der Unendlichen Geschichte langsam auseinander bröckelt und düstere zerfurchte Felskonstruktionen zurücklässt. Die stimmungsvollen Zeichnungen stammen von Marco Hüllen, der das Projekt vor einigen Jahren als Grafikdesign-Diplomarbeit startete und nach einem Entwicklerwechsel nun mit Daedalic fertigstellt. Die verschnörkelten und detailverliebten Kulissen erzeugen eine ähnlich urige Stimmung wie in The Book of Unwritten Tales

