Runes of Magic
USK: 12

First Facts: Runes of Magic

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Marcel Kleffmann

Seitdem Bounty Bay Online von einem kostenpflichtigen zu einem Umsonst-Online-Rollenspiel umgewandelt wurde, erfreut es sich wachsender Beliebtheit. Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf will Frogster Interactive jetzt Runes of Magic mit dem Free2play-Konzept direkt ins Rennen schicken. Alles Wissenswerte zu den magischen Runen erfahrt ihr in den First Facts.

Fantasy-Schauplatz

Bei Runes of Magic dreht sich alles um Runen: Der "Legende" nach sind die Runen bzw. Schriftzeichen ein Bestandteil des Buches mit dem Gott Ayvenas die Welt Taborea erschaffen hat. Alle Kräfte, die den Bewohnern zur Verfügung stehen, sind direkt oder indirekt an die Runen gebunden und jedes dieser Relikte verfügt über einzigartige Kräfte. Und wie es in diesen Fantasy-Geschichten so üblich ist, führte die ungezügelte Nutzung der Macht fast zur Vernichtung der Welt. Diese Beinahe-Katastrophe ist lange her und mit der Zeit ging das Runen-Wissen verloren. Heute haben die Taboreaner nur ein lückenhaftes Verständnis über die Macht, trotzdem machen sie Fortschritte bei der Entwicklung verschiedener Magiesysteme...

Die Kraft der zwei Klassen

In dieser von Magie durchzogenen Welt seid ihr bis Stufe 10 als Krieger, Kundschafter, Schurke, Magier, Priester oder Ritter unterwegs, mit einem klassischen Online-Rollenspiel-Kampfsystem rund um automatische Attacken und zuschaltbare Spezialfähigkeiten à la EverQuest oder World of WarCraft. Ab Stufe 10 dürft ihr eure Primärklasse mit einer Sekundärfassung erweitern und zwar mit einer der eben genannten Hauptklassen, z.B. Krieger und Kundschafter. Während dem Spieler alle Fertigkeiten der Hauptklasse zur Verfügung stehen, sind nur die allgemeinen Skills der Nebenklasse verfügbar. Mit einem Kundschafter als Zweitklasse kann man beispielsweise Pfeil und Bogen einsetzen, mit Schurken darf man Wurfwaffen verwenden, während Äxte den Kriegern vorbehalten sind. Denkbar sind also Kombinationen wie Nahkämpfer, die ein bisschen Fernkampf können oder Priester, die sich im Nahkampf mit Äxten verteidigen. Da eine vollständige Mischung von zwei Klassen zu mächtig wäre, kommen Erfahrungspunkte, Attribute und Talentpunkte ausschließlich der aktivierten Hauptklasse zu Gute. Dementsprechend können nur die primären Fertigkeiten der Hauptklasse durch die Verteilung von Talentpunkten aufgewertet werden.

Ausblick

Runes of Magic verspricht viel: Sowohl instanzierte als auch persistente Dungeons, Rüstungssets, PvP-Schlachten, Arena-Kämpfe, Gilden-Kriege, haufenweise Items mit Upgrademöglichkeiten und dazu noch Housing vom Release weg. Das ist eine ganze Menge und ich hoffe, dass sich die Entwickler nicht übernehmen. Denn was bringt die größte Anzahl an tollen Produkteigenschaften, wenn sie nur halbherzig, halbfertig oder unausgewogen den Weg ins Spiel finden, das zudem noch mit dem Ich-bin-kostenlos-Banner winkt? Interessant finde ich jedenfalls das Doppelklassen-System, sofern die Balance stimmt - schließlich riechen Mischungen wie Krieger/Priester wie eine unkaputtbare Kampfmaschine mit Dauerheilung. Ansonsten erinnert mich Runes of Magic fast an jeder Ecke an eine Kopie von World of WarCraft, woraus die Entwickler allerdings auch keinen Hehl machen.

Features

- Free2play-Konzept: Spiel ist kostenlos, keine monatlichen Gebühren, Finanzierung über Micropayment mit Shopsystem
- Über 600 Quests mit Storyline
- Instanzierte und persistente Dungeons
- Individuelles Steigern von Fähigkeiten und Zaubersprüchen
- Vielseitige Zauber- und Angriffs-Kombinationen
- Rüstungs-Sets und dynamisches Item-System mit Upgrades durch Runensteine
- PvP-System mit Arenakämpfen, Gildenkriegen und Ranglisten
- Verschiedene einzigartige Reittiere
- Housing: Personalisierung von Häusern durch individuelle Einrichtung und Gilden-Häuser in speziellen Zonen
- Auktionshaus und ein Reputations-System
- Karte und Radar-System zum schnellen Finden von Händlern, Ressourcen und Quests
- Frei begehbare Spielwelt
- Skalierbares und anpassbares User-Interface

In den Dungeons warten - wie gewohnt - allerlei Feinde, die u.a. mit Beute locken.

Videos und Beta-Client-Download

Kommentare

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  • Ein wie ich finde recht gutes F2P MMO. Es ist zwar ein WoW abklatsch aber es macht spaß und für welche die kein Geld ausgeben wollen eigentlich pflicht. Ich habe jetzt zum erstenmal wieder ins Spiel geschaut, seit der ob und ich muss sagen es wurde nocheinmal stark verbessert. Ich habe jetzt die  [...] Ein wie ich finde recht gutes F2P MMO. Es ist zwar ein WoW abklatsch aber es macht spaß und für welche die kein Geld ausgeben wollen eigentlich pflicht. Ich habe jetzt zum erstenmal wieder ins Spiel geschaut, seit der ob und ich muss sagen es wurde nocheinmal stark verbessert. Ich habe jetzt die epische Questreihe in Varanas entdeckt. Die gab es damals noch nicht :twisted:
  • die haben das F2P-Konzept von bounty bay online? ich dachte von den japanern oder so, die hatten das doch schon eher. Da ich für mmo's nich so viel geld ausgeben will, und die ja viele Elemente von erfolgreichen Titeln "geklaut" haben (Interface, Server vs. Server, Crafting) is das  [...] die haben das F2P-Konzept von bounty bay online? ich dachte von den japanern oder so, die hatten das doch schon eher. Da ich für mmo's nich so viel geld ausgeben will, und die ja viele Elemente von erfolgreichen Titeln "geklaut" haben (Interface, Server vs. Server, Crafting) is das aufjeden was für mich. Ein hoch auf Adaption!
  • Also ich hab mir mal Videos bei youtube angesehen. Das geht ja garnicht. So eine beschissene Grafik. Das sieht ja aus wie wow. Ziemlich veraltet. Da gefällt mir AOC besser.