Out of Space
Nicht nur die massiven blaugrünen Metallwände erinnern an Halo, auch das Schild-System lehnt sich an das in Ego-Shootern gängige Vorbild an. In den Kämpfen legen die Entwickler dagegen mehr Wert auf Attribute, offensive und defensive Skills sowie Items als auf schnelle Gefechte. Der an das Design von spanischen Conquistadores angelehnte Hauptcharakter wird per Mausklick durch die Flure in der Iso-Perspektive gescheucht und kann nur dann schießen, wenn er stehen bleibt. Wird es durch eine Übermacht an Insekten, Zombies und Robotern brenzlig, gibt es allerdings ein Ausweich-System für einen schnellen Ausfallschritt in alle Richtungen. Je nach persönlichen Vorlieben kann der Charakter in fünf Kategorien hochgelevelt werden.
Der Marine ist der Allrounder mit diversen Gatling-Guns, der leichtfüßige Plasma Engineer benutzt die gleichnamigen Gewehre und der stark gepanzerte Nahkämpfer »Pyro« besitzt eine Vorliebe für ausgedehnte Grillabende mit dem Flammenwerfer. Die Gegnerschar und auch die Zwischensequenzen werden von der weiterentwickelten Avencast-Engine inszeniert. Die düsteren Flure und die unterirdischen, an Matrix angelehnten Kulissen werden mit zerstörbaren Gegenständen dekoriert. Sind alle durch die Story gestellten Quests gemeistert, darf der Charakter in die nächsten zwei schwereren Durchgänge mitgenommen werden. Gesellige Weltraumkrieger können auch zu dritt kooperativ über das Internet in die Schlacht ziehen.
Ausblick
Fakten:
- düsteres Hack'n'Slay im Weltall
- drei Szenarien
- zwölf Levels + Bosskämpfe
- drei komplett unterschiedliche Charakterklassen
- etwa 25 Stunden Spielzeit
- sammel- und sockelbare Waffen, Rüstungen und Items![]()

Auch wankende Zombies zählen zum Kanonenfutter. All zu explizit soll die Gewalt aber nicht dargestellt werden.
- Online-Koop für drei Spieler
- 46 Monstertypen
- drei Skill-Kategorien pro Charakterklasse (aktiv, offensiv passiv, defensiv passiv)
- gleichzeitige Nutzung aller drei Kategorien
- checkpointbasiertes Speichersystem
- Preisempfehlung: 29,99 Euro