Nowgorod-Lübeck-Linie
Aller Anfang ist schwer: Wie anno dazumal beginnt man als kleiner Händler in einem deutschen Hansehafen mit einem winzigen Schiff und wenig Moneten. Zunächst schlägt man sich mehr schlecht als recht durch, aber durch den Handel über längere Strecken wird man mit der Zeit wohlhabender. Der Profit fließt in größere Pötte, mit denen man noch mehr Ware transportieren kann. Bestimmte Waren wie Tuche, Wein oder Bier sind sehr beliebt und man kann sie auch selbst herstellen lassen. So wird man Preise beeinflussen können, die auf Marktschwankungen reagieren.
Vom Niemand zum Bürgermeister
Der mittlerweile zurückgetretene Bundespräsident verstieg sich jüngst zur These, dass man seine Handelswege zur Not auch verteidigen müsse. Das ist in Patrizier eher notwendig als skandalös, denn die militärischen Aktivitäten sichern den Umsatz. Es geht darum, seine Flotte vor Freibeutern zu schützen - mittels Abordnung von bis an die Zähne bewaffneten Schiffen. Trifft man auf Piraten, kommt es zum Seekampf, der -wenn auch flotter- ähnlich wie beim Vorgänger laufen soll. Es gibt auch Schlachten zu Lande, wenn man von einem Fürst belagert wird. Dann gilt es, die eigene Stadt zu schützen, die man erstmals auch selbst gründen darf. Für seinen Einsatz wird man vielleicht zum Bürgermeister gewählt. Aber es locken noch höhere Weihen wie die Leitung der Hanse.
Aller Anfang ist schwer: Wie anno dazumal beginnt man als kleiner Händler in einem deutschen Hansehafen mit einem winzigen Schiff und wenig Moneten. Zunächst schlägt man sich mehr schlecht als recht durch, aber durch den Handel über längere Strecken wird man mit der Zeit wohlhabender. Der Profit fließt in größere Pötte, mit denen man noch mehr Ware transportieren kann. Bestimmte Waren wie Tuche, Wein oder Bier sind sehr beliebt und man kann sie auch selbst herstellen lassen. So wird man Preise beeinflussen können, die auf Marktschwankungen reagieren.
Vom Niemand zum Bürgermeister
Der mittlerweile zurückgetretene Bundespräsident verstieg sich jüngst zur These, dass man seine Handelswege zur Not auch verteidigen müsse. Das ist in Patrizier eher notwendig als skandalös, denn die militärischen Aktivitäten sichern den Umsatz. Es geht darum, seine Flotte vor Freibeutern zu schützen - mittels Abordnung von bis an die Zähne bewaffneten Schiffen. Trifft man auf Piraten, kommt es zum Seekampf, der -wenn auch flotter- ähnlich wie beim Vorgänger laufen soll. Es gibt auch Schlachten zu Lande, wenn man von einem Fürst belagert wird. Dann gilt es, die eigene Stadt zu schützen, die man erstmals auch selbst gründen darf. Für seinen Einsatz wird man vielleicht zum Bürgermeister gewählt. Aber es locken noch höhere Weihen wie die Leitung der Hanse.
Ausblick
Ich bin eigentlich zuversichtlich, dass Patrizier IV ein würdiger Nachfolger wird. Der Inhalt klingt recht vertraut und die neuen Entwickler haben dank einigem altgedienten Personal eigentlich genug Erfahrung. Ich freue mich insbesondere auf die mittelalterlichen Seeschlachten im Pirates!-Stil, die im Vorgänger eher vernachlässigt wurden. Fraglich ist allerdings, ob das Handelsspiel made in Germany auch frische Impulse setzen kann. Das hängt ebenfalls davon ab, wie das mit den Neugründungen von Städten genau funktionieren soll. Auch ein verbessertes Warenumschlagssystem mit dynamischen Preisen könnte das Spielgefühl bereichern, denn sonst läuft der Aufstieg zum Eldermann der Hanse wie immer. Ende September werden ich meinen Blick jedenfalls auf See richten!Fakten:
- Nord und Ostsee-Handel der Hanse
- 32 historische Häfenstädte
- eigene Städte gründen
- dynamisches Handelssystem
- mittelalterliche Warenproduktion
- zum Bürgermeister wählen lassen
- Endziel: Eldermann werden
- Flotte aufbauen
- Seekrieg und Belagerungen
- detailreiche Ansichten
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Die nordischen Hafenstädte sind pittoresk, wie man sie kennt. Und das ist nicht das Einzige, was vertraut klingt.


