Ungewöhnliche Bedienung
Kernstück des Echtzeit-Strategiespiels mit Rollenspielelementen wird einmal mehr die indirekte Steuerung sein, bei der man teils aufs Mitfiebern beschränkt ist. Als Herrscher kümmert man sich um den Ausbau des Reiches, erforscht neue Waffen oder wählt die Helden für die Aufträge. Dann schickt man den Kämpen los, der dann hoffentlich während der vier Kampagnen den ihm gestellten Auftrag erledigt. Er besiegt unliebsame Monster, schaut sich eine Stelle an oder erobert einen Landstrich. Die neuen Entwickler bemühen sich, den Humor des Originals wieder aufleben zu lassen. So haben die Helden ihren eigenen Kopf und tun nur das, was ihnen sinnvoll erscheint. Stimmt die Entlohnung nicht, bewegen sie sich gar nicht.
Eigenwillige Helden
Hoffentlich hat man den Richtigen ausgesucht, da es neben Krieger auch Magier oder Diebe geben wird, die je nach Klasse besondere Fähigkeiten aufweisen. Wenn der Vasall siegreich ist, wird er eine Belohnung von seinem König bekommen, die zuvor ausgelobt wurde. Wer einen Dieb zum Kämpfen schickt, braucht sich nicht wundern, wenn er sich verweigert oder getötet wird. Im Gegensatz zum Vorgänger wird es eine 3D-Grafik geben, die nicht wirklich spektakulär wirkt, aber einen Fortschritt erkennen lässt. Steigt der Held auf, verbessert sich seine Bewaffnung. Im Multiplayer sollen bis zu vier Spieler über LAN und Internet herrschen können. Über Gamespy sollen Ranglisten erstellt und sogar Turniere ausgetragen werden.
Majesty 2, das im zweiten Quartal 2009 erscheinen soll, wird hinsichtlich der Helden an den ungewöhnlichen Vorgänger anknüpfen: Die Entsendung der Heroen funktioniert indirekt, indem man eine lukrative Belohnung auslobt. Allerdings steht und fällt das Prinzip mit dem Verhalten der eigenen Helden, denn wenn sich diese aus irgendeinem nicht nachvollziehbaren Grund nicht bewegen, dürfte rasch Frust aufkommen. Zudem ist deren Aktivwerden stark vom Gold abhängig, denn je höher die Belohnung, desto eher setzt sich der Kämpe in Bewegung. Ein Problem dürfte auch sein, dass abseits dieser Heldenaufträge spielerisch nur Mittelmaß herrscht. Der Ausbau der Stadt, die Forschung, Magie und Geldbeschaffung - alles schon mal da gewesen. Dennoch besteht grundsätzlich das Potenzial zum Geheimtipp, wenn es seine Stärken ausspielt und Schwächen konsequent ausmerzt.
Kernstück des Echtzeit-Strategiespiels mit Rollenspielelementen wird einmal mehr die indirekte Steuerung sein, bei der man teils aufs Mitfiebern beschränkt ist. Als Herrscher kümmert man sich um den Ausbau des Reiches, erforscht neue Waffen oder wählt die Helden für die Aufträge. Dann schickt man den Kämpen los, der dann hoffentlich während der vier Kampagnen den ihm gestellten Auftrag erledigt. Er besiegt unliebsame Monster, schaut sich eine Stelle an oder erobert einen Landstrich. Die neuen Entwickler bemühen sich, den Humor des Originals wieder aufleben zu lassen. So haben die Helden ihren eigenen Kopf und tun nur das, was ihnen sinnvoll erscheint. Stimmt die Entlohnung nicht, bewegen sie sich gar nicht.
Eigenwillige Helden
Hoffentlich hat man den Richtigen ausgesucht, da es neben Krieger auch Magier oder Diebe geben wird, die je nach Klasse besondere Fähigkeiten aufweisen. Wenn der Vasall siegreich ist, wird er eine Belohnung von seinem König bekommen, die zuvor ausgelobt wurde. Wer einen Dieb zum Kämpfen schickt, braucht sich nicht wundern, wenn er sich verweigert oder getötet wird. Im Gegensatz zum Vorgänger wird es eine 3D-Grafik geben, die nicht wirklich spektakulär wirkt, aber einen Fortschritt erkennen lässt. Steigt der Held auf, verbessert sich seine Bewaffnung. Im Multiplayer sollen bis zu vier Spieler über LAN und Internet herrschen können. Über Gamespy sollen Ranglisten erstellt und sogar Turniere ausgetragen werden.
Ausblick
Fakten:
- Mix aus Strategie und Rollenspiel
- Fantasy-Welt
- indirektes Spiel durch Helden
- vier Kampagnen
- 15 Missionen
- Sandkasten-Modus
- Untergebene haben ihren eigenen Kopf
- Helden entwickeln sich je nach Klasse
- zehn Charakterklassen
- Multiplayer für bis zu 4 Spieler
- Gamespy-Community mit Ranglisten und Turnieren
- eigene Inhalte per Editor erstellen
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Ob die Helden mit einem übergroßen Monster fertig werden, hängt von ihrer Stufe, Bewaffnung und der Entlohnung ab.


