Freiheit für alle!
Setzt ihr den Fuß vor die Tür, dürft ihr eine komplette Kleinstadt erkunden - inklusive Park, Strand, Friedhof und jeder Menge Nachbarn, die sich im Freien treffen. Natürlich dürft ihr euer Eigenheim und euer Alter Ego nach Herzenslust den persönlichen Vorlieben anpassen. Eine Wand verschiebt ihr genauso einfach mit der Maus wie andere Gegenstände und auch im Charakter-Editor dürft ihr euch austoben. Die virtuellen Alltagsmenschen wirken deutlich detaillierter als früher, inklusive Glanz und roten Äderchen in den sich bewegenden Augen.
"Der eigene Charakter lässt sich einen ganz persönlichen Mix aus Eigenschaften zuordnen", erklärt Produzentin Mary Jane Chun.
Es liegt an euch, ob ihr in die Rolle eines ordnungsliebenden, hochintelligenten Metal-Fans mit sarkastischen Zügen und Vorliebe für Ausflüge in der Natur oder eine hyperaktive, herzensgute, aber kleptomanisch veranlagte Rentnerin mit einem Faible für rauschende Parties schlüpft.
Lolli klauen & Syndikat aufbauen
Passend zu den Eigenschaften verändern sich auch die Ziele - im Kleinen wie im Großen: Als bösartige Person erfüllt es euch z.B. mit Genugtuung, wenn ihr einem Kind den Lolli wegnehmt. Entscheidet ihr euch z.B. ab Level 10 für die kriminelle Karriere der dunklen Seite, werdet ihr vielleicht der größte Syndikatboss der Welt. Euer Nachwuchs bekommt dann z.B. eine besondere Schleich-Fähigkeit und zusätzlich Eigenschaften des anderen Elternteils vererbt.
Städte anderer Spieler lassen sich leider nicht besuchen, doch immerhin dürfen eigens kreierte Gegenstände und mit dem eingebauten Schnitt-Tool produzierte Filme getauscht werden.
Ausblick
Nach dem Ausspucken zahlloser Add-Ons besinnt sich Electronic Arts endlich darauf, der unterhaltsamen Lebenssimulation einen echten Nachfolger zu verpassen. Der idyllische Ort im amerikanischen Stil und die mit dem Editor entworfenen Figuren machen schon einen hübschen Eindruck. Die Stadt besitzt mit ihren Straßen, Grünstreifen, Wäldern und diversen öffentlichen Einrichtungen offenbar eine gute Größe für das Spielkonzept. Wenn mein Sim zur Arbeit geht, verschwindet er zwar immer noch im »Kaninchenbau«, doch dank Schriftstücken wie Beförderungen werde ich trotzdem etwas davon mitbekommen, wie es im Job läuft. Auch die vielen Charaktereigenschaften und die zahlreichen Verzweigungen der Lebenszielen machen einen interessanten Eindruck. Besonders freue ich mich natürlich auf das Verwirklichen meiner Lebensziele als fieser Finsterling. Schade allerdings, dass ich nicht, wie in Animal Crossing, die Städte anderer Spieler besuchen darf. Bereits am 20. Februar erfahren wir, wie viel Spaß das Leben in der virtuellen Kleinstadt macht.Fakten:
- zweite Stadt folgt zum kostenlosen Herunterladen
- genauer Sim-Editor mit Optionen wie Nasenflügelwinkel
- 80 »Personality-Traits«-Charaktereigenschaften
- Wände, Bettwäsche, Kleidung und vieles mehr individuell mit Mustern verzierbar
- bis auf Online-Tauschbörse für Sims, Kleidung, Möbel und Filme keine Multiplayer-Features
- viele unterschiedlich gewichtete Karriere- und Lebenswünsche und -Ziele
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| In der idyllischen Kleinstadt erwarten euch ein Strand, ein Park, ein Friedhof als Treffpunkt für Gruftis, eine Bäderlandschaft zum Abschalten, eine Hochschule und vieles mehr. |
- Micromanagement weniger zeitaufwändig als im Vorgänger
- Autonomie der eigenen Figur stufenlos regelbar
- typischer Sims-Humor
- versteckte Eigenschaften wie Feuerwehrmann-Talent
- in der Midlife-Crisis lässt sich der Charakter ändern
- Spenden erleichtern das Gewissen sozialer Personen
- eingebautes Filmschnitt-Studio mit Effekten
- es lässt sich einstellen, ob Sims sterben oder umziehen
- gestiegene KI der Mitbewohner
- Friedhofs-Geister lassen sich erwecken
- Jugendamt meldet sich bei Vernachlässigung der Kinder




