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Rollenspiel
Entwickler: Square Enix
Publisher: Koch Media
Release:
20.11.2008
20.03.2009
2009
Spielinfo Bilder Videos
Mit The Last Remnant wollte Square Enix in besonderem Maße auf die Bedürfnisse von Spielern aus dem Westen eingehen. Nein, keine aufwändige Lokalisierung, Verpackung oder PAL-Anpassung. Vielmehr sollten Charakterdesign, Story und Präsentation für westliche Augen und Ohren vertrauter, weniger exotisch wirken. Das ist den Japanern auch teilweise gelungen, aber ist das auch ein Grund zur Freude?

Zwei Welten kollidieren 


Video: The Last Remnant bietet rundenbasierte Schlachten mit interessantem Truppenmanagement, aber wenig Freiheiten.
Einen Widersacher wie den "Eroberer" hätte man bis vor kurzem wohl eher in einer Wrestling-Arena als in einem Square Enix-Rollenspiel erwartet. Was zunächst wie ein Fremdkörper oder gar schlecht gemeinter Scherz anmutet, entpuppt sich jedoch schnell als überraschend charismatischer Antagonist, der ohne viele Worte und Emotionen weit mehr Interesse weckt als die ihm entgegen gestellte Heldenriege zusammen.

Vor allem Protagonist Rush Sykes, der erst seine kleine Schwester und dann mal wieder die ganze Welt retten will, versinkt mit seinem infantilen Gemüt und Gehabe geradezu in der Bedeutungslosigkeit. Eine Identifikation fiel jedenfalls unglaublich schwer, obwohl ich ebenfalls eine kleine Schwester und nichts für Wrestling-Stars übrig habe. Erst Tidus (Final Fantasy X ), dann Vaan (Final Fantasy XII ) und jetzt Rush - Square Enix' Helden werden irgendwie immer uninteressanter...

Die Rettung der Schwester

Aber egal, ihr seid nun mal Klein-Sykes, könnt trotz FFXI-Charaktereditor-Visage (siehe Screenshot) nichts daran ändern und dazu verdammt, eure Schwester und den Rest der Welt vor den Machenschaften des Bösen zu retten. Konkret heißt das, ihr reist mit einer illustren Truppe aus (Achtung, hier endet das westlich orientierte Charakterdesign!) vierarmigen Werwölfen, fischköpfigen Eidechsen und schlappohrigen Fröschen durch die Gegend und versucht etwas über illegale Forschungen und den Missbrauch von mächtigen Artefakten (Remnants) herauszufinden, an dem eure Familie nicht ganz unbeteiligt scheint. Sicher kein Stoff für einen Pulitzer-Preis, aber dank undurchsichtiger Beziehungen, Intrigen und Überraschungen immerhin spannend erzählt und in teils beeindruckenden Bildern präsentiert.

Leider sind diese jedoch sehr selten. Das meiste erfahrt ihr durch unspektakuläre Dialog-Sequenzen, die nicht einmal vertont wurden.
Frappierende Ähnlichkeit: Protagonist Rush Sykes sieht aus wie ein Charakter aus Final Fantasy XI.
Deutsche Sprachausgabe wie in Lost Odyssey oder Blue Dragon gibt es in The Last Remnant übrigens keine, aber im Gegensatz zu Infinite Undiscovery gibt es dieses Mal wenigstens deutsche Untertitel und das trotz weltweit gleichzeitiger Veröffentlichung - ein Novum bei Square Enix! PC-User dürfen sogar wahlweise japanischen Sprechern lauschen.

Teuer erkaufte Schönheit

Eine weitere Premiere ist die Verwendung der Unreal Engine 3 , von der die japanischen Entwickler angeblich ganz angetan waren. Das Ergebnis stimmt allerdings alles andere als euphorisch. Zugegeben, die Figuren und Kulissen sehen teils wirklich beeindruckend aus: Modelle und Texturen sind ungemein detailliert, die Effekte absolut sehenswert - auch wenn der hohe Blutgehalt (ein weiteres Zugeständnis an westliche Spieler?) anfangs gewöhnungsbedürftig ist. Aber diese Pracht wurde vor allem auf der 360 teuer erkauft und zwar mit jeder Menge Ladeunterbrechungen sowie massiven Slowdowns und Texturproblemen. Oft dauert es bei Kämpfen oder Ortswechseln mehrere Sekunden (!), bis Figuren und Umgebungen hochauflösend eingekleidet sind, während ihr fassungslos auf grobpixelige Grundtexturen in PSone-Qualität starrt. Eine Installation der beiden DVDs auf Festplatte verkürzt die Schrecksekunden zwar, schafft das Problem aber auch nicht aus der Welt. Auf dem PC sind Slowdowns eher eine Seltenheit, man kann die Kämpfe per zuschaltbarem Torbomodus sogar beschleunigen. Textur-PopUps gibt es aber auch hier massenweise, wenn auch nicht ganz so gravierend. Auch nachgeladen wird genauso oft, allerdings deutlich schneller, so dass nicht einmal mehr die im Original zumindest anfangs noch sehr hilfreichen Spielhinweise eingeblendet werden.   

Kommentare

PanzerGrenadiere schrieb am
Danny1981 hat geschrieben:Fand es eigentlich ganz cool - aber schlussendlich hats mir das levelscaling dann versaut -.-
das und die tatsache, dass man seine aktionen eigentlich nicht planen kann, was ein no-go bei einem rundenbasierten rollenspiel ist. wenn ich weiß, dass der boss mir gleiche eine knallt, dann muss ich den heilbefehl VORHER geben und nicht zu beginn der zweiten runde, wenn ich weiß, dass der er mich mit dem zweiten angriff eh umhaut. dank -ini-änderung und artmoney kann man am pc sein team sogar weitestgehend selbst ausrüsten (von gelegentlichen resets mal abgesehen). auch das sollte eigentlich standard sein. tlr hat sich höhere wertungen selbst verbaut.
FuerstderSchatten schrieb am
Bin am Endboss gescheitert, durch Levelscalling und Buffs, wenn man wie ich bei Level 99 oder so ist, kriegt der zusätzlich zum Levelscalling auch noch ordentlich hochgebufft, so dass er fast unmöglich zu besiegen wird. Ansonsten nettes Game.
Danny1981 schrieb am
Fand es eigentlich ganz cool - aber schlussendlich hats mir das levelscaling dann versaut -.-
chichi27 schrieb am
Die Tage beim Steamsale zugelangt und es hätte durchaus mehr Beachtung verdient. Ist 2009 völlig an mir vorbei gegangen und bin nur durch Zufall drauf gestoßen.
GrizzlyTnT schrieb am
Ich habe fröhlich vor mich hin gelevelt und dann am ende gedacht: YES - ich kill drachen im halbschlaf, die gegner aufen weg hier hin waren auch nicht gerade schwer; DO IT!
Dann hab ich gedacht: Speichern und GO!
Es war kein leichter kampf - aber nach meiner selbst erstellten faustregeln (4 teams mit einmal 3 mal 5 und einem mit 4 kämpfern) so lange nach jedem zug ein team steht kann das schwache team eins wieder beleben - das dann beide wieder volle HP haben - die anderen beiden "Angreifen und andere heilen" =)!
Es war ein harter kampf mit 56 Ketten - DOCH AM ENDE WAR ICH SIEGREICH!
Mit popeligen lvl 67... das spiel soll zu schwer sein? NICHT IM GERINGSTEN! - es ist fordernd... manchmal schwerer als man denkt - aber durchgehend muss man wie in jeder guten dungeon party - zusammen arbeiten - alles geben - und am ende ist das TEAM siegreich! Herrliches game - charackter und story hängen ein wenig hinter Final fantasy 8, aber da dieses spiel für den mainstream gedacht ist - alles im allen ok!
schrieb am

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