Ärger sie alle!
Anders als in Pokémon turnen die 123 sammelbaren Kampfbiester nicht in einer Fantasywelt, sondern direkt vor meiner Nase herum - zumindest wenn ich die Umgebung durch den Bildschirm meiner PSP betrachte. Möglich wird das Kunststück durch die Go!Cam,
welche direkt auf den oberen Mini-USB-Slot gestöpselt wird und die Umgebung filmt. Wer die Hardware bereits besitzt, kann sich das Spiel einzeln zulegen - alle anderen greifen zum Bundle. Die Jagd ist geschickt in eine Verschwörungs-Geschichte eingebunden. Ingenieur Keni aus Sonys japanischer Hardware-Entwicklung nimmt in kurzen Videos immer wieder Kontakt mit mir auf. Mein Auftrag ist es, die frisch entdeckten, nur mit der PSP sichtbaren Invizimals zu jagen und zu verhindern, dass ein fieser Terrorist die Kampfzwerge für finstere Zwecke einsetzt.
Meist muss ich bei der Jagd einfach einen bestimmten Farbton wie z.B. rot, blau oder eben die vornehme Bildschirmblässe des Entwickler-Kollegen Reinhard aufspüren. Ist eine entsprechende Fläche gefunden, fange ich das Tier mit teils lustigen, teils hakelig bedienbaren Minispielen ein. Mal muss eine Kröte mit einem Richtungspfeil auf die Pappfalle gelockt werden, ein anderes mal weiche ich der durchs Büro fliegenden Kampfkrähe "Bandolero" mit der PSP aus und lasse ihn im passenden Moment vor den Bildschirm knallen. Quietschend rutscht er dann an der Scheibe herunter und befindet sich fortan in meiner Sammlung, wo ich meine Biester unter die Lupe nehmen kann.
Virtueller Streichelzoo
Wenn ich z.B. meine Feuerechse anstupse, zuckt sie zusammen, springt ein Stückchen zur Seite oder faucht meinen Zeigefinger an. Viel mehr kann sie zwar nicht, trotzdem macht es Spaß, den Winzling vor meiner Tastatur zu piesacken. Im Katalog lässt sich meine frisch gefangene Monster-Sammlung genau betrachten. Auch beim Kämpfen und beim Fangen kommt die "Augmented Reality" genannte Technik zum Einsatz: Ähnlich wie in The Eye of Judgement stehen sich zwei Tierchen gegenüber und bekriegen sich auf dem Küchentisch,
der Tastatur oder einem beliebigen anderen Plätzchen, welches hell genug beleuchtet ist. Die Kamera orientiert sich auch hier an dem mitgelieferten rechteckigen Kärtchen.
Die Krieger werfen sogar hübsche Schatten auf die Umgebung. allerdings tänzeln sie nicht immer korrekt durch die Wohnung: Wenn der Winkel zu steil ist oder z.B. ein Finger die Sicht stört, blinken sie wild durch die Gegend. Nachdem ich mir eine gute Perspektive gesucht habe, klappt die Bildmontage in Echtzeit aber recht ordentlich. Erschwert wird das Unterfangen dadurch, dass ich meinem Schützling nicht nur einfache Kampfbefehle geben, sondern zwischendurch kleine Blasen anvisieren muss, welche sich im Shop für Extra-Attacken sowie Energie- und Ausdauerpakete ausgeben lassen.
Anders als in Pokémon turnen die 123 sammelbaren Kampfbiester nicht in einer Fantasywelt, sondern direkt vor meiner Nase herum - zumindest wenn ich die Umgebung durch den Bildschirm meiner PSP betrachte. Möglich wird das Kunststück durch die Go!Cam,
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| Auch Video-Redakteur Dieter ist nicht vor Kampfkröten sicher. |
Meist muss ich bei der Jagd einfach einen bestimmten Farbton wie z.B. rot, blau oder eben die vornehme Bildschirmblässe des Entwickler-Kollegen Reinhard aufspüren. Ist eine entsprechende Fläche gefunden, fange ich das Tier mit teils lustigen, teils hakelig bedienbaren Minispielen ein. Mal muss eine Kröte mit einem Richtungspfeil auf die Pappfalle gelockt werden, ein anderes mal weiche ich der durchs Büro fliegenden Kampfkrähe "Bandolero" mit der PSP aus und lasse ihn im passenden Moment vor den Bildschirm knallen. Quietschend rutscht er dann an der Scheibe herunter und befindet sich fortan in meiner Sammlung, wo ich meine Biester unter die Lupe nehmen kann.
Virtueller Streichelzoo
Wenn ich z.B. meine Feuerechse anstupse, zuckt sie zusammen, springt ein Stückchen zur Seite oder faucht meinen Zeigefinger an. Viel mehr kann sie zwar nicht, trotzdem macht es Spaß, den Winzling vor meiner Tastatur zu piesacken. Im Katalog lässt sich meine frisch gefangene Monster-Sammlung genau betrachten. Auch beim Kämpfen und beim Fangen kommt die "Augmented Reality" genannte Technik zum Einsatz: Ähnlich wie in The Eye of Judgement stehen sich zwei Tierchen gegenüber und bekriegen sich auf dem Küchentisch,
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| Auf ihn mit Gebrüll: Mit jedem Feuerknopf lässt sich eine Attacke ausführen. |
Die Krieger werfen sogar hübsche Schatten auf die Umgebung. allerdings tänzeln sie nicht immer korrekt durch die Wohnung: Wenn der Winkel zu steil ist oder z.B. ein Finger die Sicht stört, blinken sie wild durch die Gegend. Nachdem ich mir eine gute Perspektive gesucht habe, klappt die Bildmontage in Echtzeit aber recht ordentlich. Erschwert wird das Unterfangen dadurch, dass ich meinem Schützling nicht nur einfache Kampfbefehle geben, sondern zwischendurch kleine Blasen anvisieren muss, welche sich im Shop für Extra-Attacken sowie Energie- und Ausdauerpakete ausgeben lassen.

