Die Figuren können wieder personalisiert werden - allerdings weitaus weniger umfangreich als von 360 oder PS3 gewohnt.
Interessant für Solisten ist auch der Geisterkampf: Hier kloppt man sich gegen immer härtere Herausforderer im Rang nach oben, wobei dieser anders als auf Konsole nicht limitiert ist - der »Tekken Lord« ist also auch offline machbar. Ansonsten war's das: Survival und Time Attack sind bekannte Standards; kein Dojo und kein Bowling weit und breit. Außerdem ist enttäuschend, dass sich die Galerie auf die Renderfilme beschränkt - die Jukebox mit dem unterhaltsamen Tanzbär gehört ebenfalls der Vergangenheit an.
Der Mehrspielermodus beginnt mit einer Enttäuschung: Einmal mehr bleiben PSP-Klopper auf einen Raum beschränkt, Online-Geprügel gibt's nicht. Außerdem braucht jeder Teilnehmer eine eigene UMD, Game Sharing wird nicht unterstützt. Doch davon abgesehen funktionieren die Multiplayer-Partien wunderbar: Man hat die Wahl unter allen 40 Recken, die Verbindung zwischen den PSPs ist lag- und ruckelfrei, die Gefechte laufen sehr rasant ab - wenn auch etwas träger als von Konsole gewohnt, aber das gilt auch für die Solo-Modi. Außerdem kann man vor Spielbeginn entscheiden, ob die Partie sich auf den Rang auswirken soll oder nicht. Und wer Wert darauf legt, kann sich den Geist des Gegenübers runterladen und gegen ihn antreten.
Die großen Fragezeichen
Allerdings gibt es im Multiplayermodus einige Merkwürdigkeiten: Es beginnt damit, dass man das Handicap nicht mehr einstellen kann. Bessere Spieler konnten bislang immer ihre Energieleiste etwas runterschrauben, um Einsteigern eine größere Siegeschance zu lassen - und aus irgendeinem Grund geht das jetzt nicht mehr. Namco, was soll das denn? Der andere Kopfkratzer ist die Tatsache, dass es hier nur vier Levels gibt - von denen drei neu sind und der vierte (das jodelige »Hidden Retreat«) komplett ohne
Technisch ist Tekken 6 auf der PSP mal wieder erstklassig, allerdings fehlt der Wow-Effekt des Vorgängers.
Schafe auskommt. Generell sind die Levels extrem detailarm, selbst im Vergleich zu den Solo-Arenen, die ihrerseits im Vergleich zu den Konsolen-Originalen schon erheblich Federn lassen mussten - gerade im Bereich des animierten Hintergrunds (Schafe, Schweine, Tomatenschmeißer oder in Gebäude crashende Hubschrauber) wurde gnadenlos der Rotstift angesetzt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass das Spiel schlecht aussähe - ganz im Gegenteil! Die Figuren sind toll designt (wenn auch weniger plastisch als gewohnt) und großartig animiert, das Spiel läuft mit stabilen 60 Frames pro Sekunde, die Levels sehen den Detaileinsparungen zum Trotz (deutlich weniger Effekte, keine Spuren im Schnee oder Bewegungen im Wasser) exzellent aus. Allerdings ist der Wow-Effekt, den der Vorgänger noch problemlos auslösen konnte, jetzt weg - damals wurde die PSP schon fast ausgereizt, eine deutliche optische Steigerung ist Tekken 6 nicht. Ein weiterer Vorteil gegenüber den Konsolenfassungen ist die wunderbar kurze Ladezeit: Dadurch, dass keine 3D-Modelle, sondern lediglich gezeichnete Bilder der Fighter zum Rundenbeginn geladen werden, muss man kaum zwei Sekunden warten, bis es losgeht. Und selbst diese Wartezeit kann man noch verkürzen, indem man das Spiel wie schon bei Soul Calibur: Broken Destiny einige Daten (367 MB) auf den Memory Stick installieren lässt. Allerdings gibt es ein großes, verdammt großes Fragezeichen im Grafikbereich: Warum zum Henker gibt es keine Replays mehr?
Kommentare
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Erstmal möchte ich eine Entschuldigung an dem Tester aussprechen, dem ich zu unrecht beschuldigt habe, das Spiel schlecht getestet zu haben.
Ich wollte es damals einfach nicht wahrhaben, dass ausgerechnet für meine Konsole (da hatte ich noch keine PS2), das schlechteste Tekken aller Zeiten
[...]Erstmal möchte ich eine Entschuldigung an dem Tester aussprechen, dem ich zu unrecht beschuldigt habe, das Spiel schlecht getestet zu haben.
Ich wollte es damals einfach nicht wahrhaben, dass ausgerechnet für meine Konsole (da hatte ich noch keine PS2), das schlechteste Tekken aller Zeiten erscheint (Tekken6), zumal ich darauf sehr lange mit großer Vorfreude gewartet hatte.
Ich kann den Tester mittlerweile sogar sehr gut verstehen. Ich habe mir eine PS2 besorgt mit sämtlichen Tekken Teilen und muss sagen, dass selbst der Vorgänger Tekken 5 um Längen besser ist.
1. Die Kämpferbilder sind sehr gut zu erkennen
2. Die Steuerung ist deutlich besser (nicht so schwammig wie bei Teil 6)
3. Die Moves der Kämpfer ist genial, da sie zwar ständig erweitert , aber nie verschlechtert wurde, bis auf Teil 6, denn da wurde sie total verhunzt. Fast jeder Charakter in Tekken 6 hat völlig andere Moves als vorher. Heihachis 2. Schlag nach vorne fehlt (unten+Viereck, dann Dreieck). Yoshimitsu sieht 1. völlig beknattert aus und 2. fehlen seine besten Moves.
Tekken 6 macht mir überhaupt keinen Spaß und die PSP-Version kann da wenig ändern, trotz besserer Steuerung (aber Replays fehlen Sad schade). Die Grafik von Teil 6 find ich jetzt nicht so schön, die ganzen neuen Effekte nerven eher, als dass sie dem Spiel gut tun. Die besten Moves fehlen einfach oder wurden leider völlig abgeändert. Dark Resurrection für die PSP war noch ziemlich genial, da es auf einer verbesserten Version von Tekken 5 basiert.
Also meine Lieblings-Tekken-Reihenfolge lautet:
1. Tekken Tag Tournament (PS2)
2. Tekken Dark Resurrection (PSP)
3. Tekken 5 (PS2)
4. Tekken 3 (PSX)
5. Tekken 2 (PSX)
6. Tekken 4 (PSX)
7. Tekken 1 (PSX)
8. Tekken 6 (PSP)
9. Tekken 6 (360)
http://www.youtube.com/watch?v=-FZlrIHOylo
kürzlich hab ich Kazuya "umgezogen" und er zieht einfach ne knarre? und ich WTF!
das wusst ich nicht und könnte ruhig in den tests erwähnt werden
[...]http://www.youtube.com/watch?v=-FZlrIHOylo
kürzlich hab ich Kazuya "umgezogen" und er zieht einfach ne knarre? und ich WTF!
das wusst ich nicht und könnte ruhig in den tests erwähnt werden ;)!
es gibt so viele Item moves echt witzig^^
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der
letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung
der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.
Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt
des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.