Splinter Cell: Essentials
USK: 16

Test: Splinter Cell: Essentials

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  Fazit 

Autor:
Benjamin Schmädig

Ego-Shooter, die mit Schleich-Aufträgen Abwechslung ins Spiel bringen wollen, waren nie mein Ding. So etwas funktioniert nur in darauf ausgelegten Titeln: Thief oder Hitman sind Paradebeispiele dafür. Tom Clancys Agenten-Thriller ist vom gleichen Kaliber – jedenfalls auf PC und Konsolen. Nach der misslungenen DS-Version von Chaos Theory lässt euch Ubisoft jetzt auch auf Sonys PSP Terroristennester infiltrieren. Trägt der Handheld-Ausflug diesmal zurecht den großen Namen?

Erinnerungen

Es muss fast jede TV-Serie der 80er und 90er Jahre gewesen sein: Die Autoren überlegen sich, was sie in den ersten drei bis vier Jahren Großartiges vollbracht haben und kommen auf die Idee, ihre gesammelten Werke in einem einstündigen Rückblick gesondert hervorzuheben. Der Kenner wird dann z.B. mit einem bewusstlosen William T. Riker konfrontiert, welcher im Koma noch einmal Mission Farpoint durchkaut. Es ist ja nicht so, dass man als Fan die Episoden nicht sowieso schon auswendig zitieren könnte...

Splinter Cell Essentials macht genau das: Es versetzt euch ans Ende des erst im September erscheinenden Double Agent, wo Sam Fisher verhört wird und sowohl Ankläger als auch Kollegen Aufträge aus der Vergangenheit des Agenten sowie Missionen aus Teil vier ausgraben. Ob es sinnvoll ist, Handlungsfäden der echten Fortsetzung so zeitig vorweg zu nehmen? Ein gutes Drehbuch hätte davon Abstand genommen. Zumal ein selbiges sowieso kaum Präsenz zeigt: Statt der gewohnt schicken Filmsequenzen bekommt ihr übereinander gelegte Standbilder vorgesetzt, die euch ohne dramaturgischen Aufbau von einem Level in den nächsten schicken.

Während eines Besuchs am Grab von Sams Tochter lernt ihr die Grundlagen der Steuerung.
Bei solchem Aufwand und dem Grünen-Punkt-Gefühl wird schnell deutlich, dass Ubisoft mit voller Kehle in den Recycling-Kanon auf Sonys PSP einstimmt. Wieso auch nicht – der Handheld ist schließlich nur ein Abfallprodukt der PlayStation-Marke und seine Käufer betteln darum, für 250 Euro plus Spiel so richtig abgespeist zu werden...

Cooles Spielzeug

Als Fan der Serie war ich auf den Rückblick in die Vergangenheit trotzdem gespannt. Aber was macht den weltbesten Geheimagenten eigentlich so populär? Meisterdieb Garrett hat mehr Freiheiten beim Schleichen, Solid Snake watet in den charakterlichen Tiefen eines Rollenspielhelden und Agent 47 ist an Coolness nicht zu überbieten. Zugegeben: Bei einem Sympathie-Wettbewerb müsste Sam als erster die Bühne verlassen. Mir war das aber immer egal, denn der Spion hat ganz andere Stärken: Was er an Charakterstärke und spielerischer Freiheit einbüßt, macht er mit seinem lässigen Stil wett. So locker klappt sonst niemand den Restlichverstärker runter, so problemlos huscht keiner zwischen zwei Wänden empor und Leon alias Jean Reno wäre neidisch, wenn er sehen könnte, wie Fisher seinen Widersachern von der Decke hängend den Kopf verdreht. Sam labert nicht – er macht einfach.

    

Kommentare

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  • Manche werden's nie lernen...
  • Also ich hab ein paar Gründe, mir die PSP zu holen: Mit PS3 kann man übelst viel machen - will ich haben, auch weil ich son kleiner Sony-Fanboy bin, und ich will einfach n bissl rumfummeln^^ Zweitens interessiert mich Essentials, welches es nur auf der PSP gibt in zwei richtungen: hab jedes SC  [...] Also ich hab ein paar Gründe, mir die PSP zu holen: Mit PS3 kann man übelst viel machen - will ich haben, auch weil ich son kleiner Sony-Fanboy bin, und ich will einfach n bissl rumfummeln^^ Zweitens interessiert mich Essentials, welches es nur auf der PSP gibt in zwei richtungen: hab jedes SC Spiel, mag sam, und will wissen, was mit sam nach SCDA passiert
  • also ich bin der festen überzeugung das dem ds ein sturz aus gleicher höhe genauso schadet,das äussere wirkt sogar rein optisch gesehen "billiger" und zerbrechlicher als die psp. 2. das mit den spielevorkommen war damals beim sega genauso,erst hatten sie mehr spiele,dann als die psone  [...] also ich bin der festen überzeugung das dem ds ein sturz aus gleicher höhe genauso schadet,das äussere wirkt sogar rein optisch gesehen "billiger" und zerbrechlicher als die psp. 2. das mit den spielevorkommen war damals beim sega genauso,erst hatten sie mehr spiele,dann als die psone in schwung kam gabs nach und nach nix mehr neues! 3.was ist an umsetzungen so schlecht? ich hab ne ps2 für daheim und mag die spiele,würde sie aber gerne unterwegs auch mal gerne spielen,resident evil,final fantasy und tekken zum beispiel.ausserdem hat das das ds auch,spieleumsetzung von der heimkonsole.ich bin kraftfahrer und nur am wochenende zuhause,wo ich mich dann meist um meine familie kümmern muss(hab jetzt gerade urlaub,daher bin ich nicht unterwegs),also bleibt mir nicht viel zeit zum zocken und abends im lkw will ich auch nicht gleich ins bett weil ich nix machen kann.da kommt mir die psp sehr gelegen,denn monsterhunter freedom zum beispiel ist eines meiner games bei dem ich nach feierabend gut abschalten kann. 4.akkulaufzeit und ladezeiten stören mich nicht,ich hab nen netzteil dabei und die ladezeiten sind auch nicht schlimmer als bei manchen games auf der ps2. 5.ich tue das ds nicht komplett als nonsens ab,nur find ich die steuerung mit dem stift nicht so toll und ich weiß wovon ich rede,ich hab meinen pda im durschnitt 0,5 bis 1 stunden pro tag im betrieb und wünschte mir manchmal das ich nen keyboard hätte oder gescheite cursortasten um daten einzugeben.ausserdem hat so eine stiftsteuerung immer eine gewisse deathzone,sprich das ding ist nicht auf den micromilimeter genau,manchmal muss ich (beim pda) sogar neu kalibrieren.ich weiß nicht aus eigener erfahrung wie das beim ds ist,aber ich denke auch nicht viel besser,lasse mich aber gerne vom gegenteil überzeugen. 6.das mit den "kindlicheren" spielen war immer ein grund warum ich mir die homekonsolen von nintendo nicht gekauft hab,ich hab keine lust mit mario cart zu fahren oder mich in einer ihm ähnlichen figur in einem jump and run oder einem actionspiel wieder zu finden. das einzigste wo ich wirklich neidisch bin auf das ds ist die tatsache das es für das teil schon nen resident evil-titel giebt,was es derzeit für die psp nicht giebt. 6. zum probespielen kann ich nur sagen,keiner den ich kenne hat ein ds,alle sind etwa meiner meinung und bevorzugen das sonyprodukt,bzw können sich für ein handheld garnicht erwärmen lassen. ich würde sagen,was jemand braucht/will sollte er selbst herausfinden,ich für meinen teil kann nur sagen das ich mit der psp zufrieden bin und der meinung das sich schon bald etwas ändern wird was die verfügbarkeit guter spiele angeht.das es nur oder meistens umsetzungen giebt ist meiner meinung nach auch ein zeichen das die publisher erstmal sondieren ob sie umsatz machen,bevor sie millionen in neukonzepte verwenden sie sie am schluss eventuell nicht mehr reinbekommen.