Splinter Cell: Essentials
USK: 16

Test: Splinter Cell: Essentials

So testet 4Players
Seite:  1  |  2  |  Fazit 

Autor:
Benjamin Schmädig

Krampfiges Anschleichen

Die PSP-Ausgabe macht da zum Glück keine Ausnahme, denn euch stehen sämtliche elektronischen Spielereien und Fähigkeiten der Vorgänger zur Verfügung. Einziger Haken ist die Bewegung per Handheld-Tasten. U.a. bewegt ihr euch nämlich in zwei unterschiedlichen Arten voran: Während das normale Voranschreiten über den analogen Nippel funktioniert, zielt ihr damit beim Schießen und rückt Sam über die vier rechten Buttons in alle Himmelsrichtungen. Das ständige Umdenken hemmt den Ablauf leider spürbar. Viel empfindlicher stört mich

Ihr habt die Wahl: Bringt ihr die Feinde ums Leben oder setzt ihr sie nur außer Gefecht?
aber die Kontrolle der Kamera, da ich den Blick nicht einfach über die Schultertasten in die richtige Richtung lenke, sondern nur bei gedrücktem Button die Sicht per Analognippel einstelle.

Gerade bei einem Vorgehen, das ständiges Umsehen erfordert, ist es ausgesprochen lästig, zwischen Laufen und Umsehen umzuschalten. Ein elegantes Fortschreiten fällt damit flach, was mir die gesamte Zeit über sauer aufstieß. Hinzu kommt, dass sich der Spezialist für Heimlichkeit selbst bei nach einer auf Anschlag gehaltenen Richtungsangabe nur langsam fortbewegt, falls er zu Beginn der Bewegung eine Sekunde lang vorsichtig schleicht. Wenn euch ein Gegner entdeckt, wollt ihr die Steuerung aber nach oben ziehen, um ihn schnell auszuschalten. Was dann passiert? Sam läuft gemütlich auf den Widersacher zu – bis ihn der Kugelhagel auf die Knie bittet. Erst stehen zu bleiben, um dann rennen zu können ist alles andere als intuitiv.

Unterwegs in Grün und Grau

Was mir aber richtig Kopfschmerzen bereitet hat, ist das dunkle Ambiente. Ich höre schon eure graue Zellen platzen: „Splinter Cell war schon immer dunkel, das muss so sein!“ Richtig. Allerdings haben die Entwickler vergessen, dass ich nicht nur im stockfinsteren Kämmerlein schleichen will. Genau das müsst ihr aber, wenn ihr ohne Nachtsichtgerät etwas erkennen wollt. Solange Sam nicht seine fesche Brille runter klappt seht ihr bei normaler Zimmerbeleuchtung hingegen nicht einmal, wo ihr hintretet. Aus diesem Grund war ich durchgehend im grobpixeligen,

Von einem niedrigen Rohr könntet ihr dem Gegner kopfüber den Hals umdrehen. Hier bleibt euch nur das Ausknocken im Sprung.
grau-grünen Einerlei unterwegs. In dafür vorgesehenen Abschnitten ist das cool – auf Dauer nervt es. Dass euch bei der Darstellung ohne Restlichtverstärker keine opulente Pracht entgeht, ist nur ein geringer Trost.

Abgesehen von diesen Eigenheiten ist Splinter Cell aber (fast) ganz das alte. Eure Aufgabe ist es, terroristischen Gruppen das Handwerk zu legen, wofür ihr Informationen besorgt, führende Personen ausschaltet oder Bomben an gestohlenes Kriegsgerät hängt. Dazu dringt ihr möglichst unentdeckt in feindliche Lager ein – als Ein-Mann-Rambo habt ihr keine Chance. Stattdessen sucht ihr einen Weg abseits von Patrouille-Routen, versteckt ihr euch im Schatten und schlagt Wachen lautlos KO. Je nach Situation wird das Geschehen dabei mit Spannung erzeugenden Klängen oder aufgeheizten Rhythmen aus dem Synthesizer untermalt. Die Gegner können auf PSP zwar nur Wache schieben und auf euch schießen, das beeinflusst den gewohnten Ablauf aber nur unwesentlich. Abgesehen von den erwähnten Bewegungs-Schwierigkeiten stellt Essentials für Kenner allerdings keine Hürde dar – ich hatte auf eine stärkere Herausforderung gehofft. Erst im Mehrspieler-Modus über WiFi zeigt sich, mit welchen Wassern ihr gewaschen seid. Gegen menschliche Widersacher führt ein falscher Schritt schnell zum Ableben, weshalb nur voll ausgebildete Agenten hier bestehen.

   

Kommentare

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  • Manche werden's nie lernen...
  • Also ich hab ein paar Gründe, mir die PSP zu holen: Mit PS3 kann man übelst viel machen - will ich haben, auch weil ich son kleiner Sony-Fanboy bin, und ich will einfach n bissl rumfummeln^^ Zweitens interessiert mich Essentials, welches es nur auf der PSP gibt in zwei richtungen: hab jedes SC  [...] Also ich hab ein paar Gründe, mir die PSP zu holen: Mit PS3 kann man übelst viel machen - will ich haben, auch weil ich son kleiner Sony-Fanboy bin, und ich will einfach n bissl rumfummeln^^ Zweitens interessiert mich Essentials, welches es nur auf der PSP gibt in zwei richtungen: hab jedes SC Spiel, mag sam, und will wissen, was mit sam nach SCDA passiert
  • also ich bin der festen überzeugung das dem ds ein sturz aus gleicher höhe genauso schadet,das äussere wirkt sogar rein optisch gesehen "billiger" und zerbrechlicher als die psp. 2. das mit den spielevorkommen war damals beim sega genauso,erst hatten sie mehr spiele,dann als die psone  [...] also ich bin der festen überzeugung das dem ds ein sturz aus gleicher höhe genauso schadet,das äussere wirkt sogar rein optisch gesehen "billiger" und zerbrechlicher als die psp. 2. das mit den spielevorkommen war damals beim sega genauso,erst hatten sie mehr spiele,dann als die psone in schwung kam gabs nach und nach nix mehr neues! 3.was ist an umsetzungen so schlecht? ich hab ne ps2 für daheim und mag die spiele,würde sie aber gerne unterwegs auch mal gerne spielen,resident evil,final fantasy und tekken zum beispiel.ausserdem hat das das ds auch,spieleumsetzung von der heimkonsole.ich bin kraftfahrer und nur am wochenende zuhause,wo ich mich dann meist um meine familie kümmern muss(hab jetzt gerade urlaub,daher bin ich nicht unterwegs),also bleibt mir nicht viel zeit zum zocken und abends im lkw will ich auch nicht gleich ins bett weil ich nix machen kann.da kommt mir die psp sehr gelegen,denn monsterhunter freedom zum beispiel ist eines meiner games bei dem ich nach feierabend gut abschalten kann. 4.akkulaufzeit und ladezeiten stören mich nicht,ich hab nen netzteil dabei und die ladezeiten sind auch nicht schlimmer als bei manchen games auf der ps2. 5.ich tue das ds nicht komplett als nonsens ab,nur find ich die steuerung mit dem stift nicht so toll und ich weiß wovon ich rede,ich hab meinen pda im durschnitt 0,5 bis 1 stunden pro tag im betrieb und wünschte mir manchmal das ich nen keyboard hätte oder gescheite cursortasten um daten einzugeben.ausserdem hat so eine stiftsteuerung immer eine gewisse deathzone,sprich das ding ist nicht auf den micromilimeter genau,manchmal muss ich (beim pda) sogar neu kalibrieren.ich weiß nicht aus eigener erfahrung wie das beim ds ist,aber ich denke auch nicht viel besser,lasse mich aber gerne vom gegenteil überzeugen. 6.das mit den "kindlicheren" spielen war immer ein grund warum ich mir die homekonsolen von nintendo nicht gekauft hab,ich hab keine lust mit mario cart zu fahren oder mich in einer ihm ähnlichen figur in einem jump and run oder einem actionspiel wieder zu finden. das einzigste wo ich wirklich neidisch bin auf das ds ist die tatsache das es für das teil schon nen resident evil-titel giebt,was es derzeit für die psp nicht giebt. 6. zum probespielen kann ich nur sagen,keiner den ich kenne hat ein ds,alle sind etwa meiner meinung und bevorzugen das sonyprodukt,bzw können sich für ein handheld garnicht erwärmen lassen. ich würde sagen,was jemand braucht/will sollte er selbst herausfinden,ich für meinen teil kann nur sagen das ich mit der psp zufrieden bin und der meinung das sich schon bald etwas ändern wird was die verfügbarkeit guter spiele angeht.das es nur oder meistens umsetzungen giebt ist meiner meinung nach auch ein zeichen das die publisher erstmal sondieren ob sie umsatz machen,bevor sie millionen in neukonzepte verwenden sie sie am schluss eventuell nicht mehr reinbekommen.