Die Dunkelheit ist ein weiteres Problem: Dafür, dass Vice City eine sonnendurchflutete Stadt ist, geht die Sonne recht früh unter, dafür leisten die Straßenlampen einen unterdurchschnittlichen Job! Bereits ab 20 Uhr des Spieltages ist es ziemlich schwer, Details oder Hindernisse
zu erkennen - obwohl die Sonne offiziell noch gar nicht untergegangen ist. Ein weiterer Nervtot ist die Kamera: Nicht nur, dass das manuelle Nachkorrigieren mit der Kombination Schultertaste + Analogknubbel mit eben intuitiv und schnell funktioniert, auch zeigt die Automatik nicht zuverlässig auf Vic, oft genug sind massive Hindernisse im Weg. Noch dazu tummelt ihr euch sehr oft in engen Räumen - wo gleichsam Kamera wie Steuerung fast völlig versagen, denn der Nahkampf ist der nächste Punkt auf der »Oh je!«-Liste: Prinzipiell könnt ihr schlagen, treten, euren Gegner packen und Angriffe blocken. Praktisch allerdings hat es schon seinen Grund, dass es in GTA so viele Waffen gibt, denn sobald eine gewisse Distanz unterschritten ist, habt ihr keine Chance mehr! Steht euch der Feind gegenüber, kriegt ihr selbst mit Waffe in der Hand nur aufs Maul - die einzige Rettung besteht dann darin, kurz die Beine in die Hand zu nehmen, etwas Distanz zu gewinnen, sich umzudrehen, und den Feind aus der Entfernung auszuschalten. Steckt ihr zwischen mehreren Angreifern fest, ist der Griff zum letzten Savegame fast unumgänglich.
Helikopter kommen erst recht spät ins Spiel - und steuern sich erstaunlich gut!
Zeit für hellblaue Jacketts!
Wie gewohnt müssen Besitzer der deutschen Fassung ein paar Schnitte hinnehmen: Es gibt weniger Blut, keine platzenden Köpfe bei entsprechenden Treffern und keine Rampages mehr - das gewohnte Bild, das man im Spielalltag weder merkt noch vermisst. Dafür fallen dieses Mal mehr
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| Die Polizei ist nach wie vor euer ärgster Feind: Übertreibt ihr es mit den Gesetzesübertretungen, habt ihr habt zielsicher schießende Spezialeinheiten am Hals. |
