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ModNation Racers: Road Trip (Rennspiel) von Sony
ModNation Racers: Road Trip

Wer mit seiner Vita kreativ werden möchte, muss nicht auf Sackboy warten: Bereits zum Start bringt Sony sein Community-Rennspiel heraus. Es gibt ähnlich viel zu basteln wie auf der PS3, trotzdem hat die Eile dem Spiel nicht gut getan.



Spaßbremse Technik

Video
Der Release-Trailer gibt einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Community-Features.
Das größte Problem sticht sofort ins Auge: ModNation Racers ruckelt - manchmal sogar richtig stark. Da das Bild zusätzlich unter Tearing leidet und die Steuerung wie gehabt ein wenig träger ausfällt als bei Mario Kart, gestalten sich die Positionsrennen oft mühsam und schwerfällig. Vor allem die Übersicht geht in hektischen Momenten verloren. Die technischen Probleme haben mir nicht komplett die Laune verdorben, ärgerlich sind sie trotzdem. Vor allem, weil die Kulissen bei weitem nicht so schmuck aussehen wie die von Wipeout 2048.

Als ich mich einigermaßen an das technische Trauerspiel gewöhnt hatte, konnte ich endlich die spielerischen Stärken genießen. Dank mehr Eingabemöglichkeiten geht die Steuerung besser von der Hand als auf der PSP und auch das vielschichtige Turbo- System überzeugt: Schutzschild und Nitro bedienen sich aus der gleichen Leiste. Aktionen wie Drifts, Drehungen im Sprung, Windschattenfahrten und Rammattacken laden die Energie auf. Die Waffen wie Raketen, Blitze oder die neue Schneekugel sind nicht all zu einfallsreich, lassen sich im Gegensatz zum PSP-Vorgänger aber wieder aufrüsten. Wenn ich eine Wumme gerade nicht gebrauchen kann, darf ich sie außerdem in Energie umwandeln. Die kleinen aber effektiven Rempler werden übrigens mit dem rechten Analogstick gestartet.

Community-Schwergewicht


Leider sah ich abgeschossene Gegner oft recht schnell wieder. Das Gummiband hält

Kein Vita-Spiel zum Protzen: In hektischen Momenten leidet das Spiel unter heftigen Ruckel-Attacken.
Kein Vita-Spiel zum Protzen: In hektischen Momenten leidet das Spiel unter heftigen Ruckel-Attacken.
sich aber in erträglichen Grenzen und auch der Schwierigkeitsgrad ist moderat, aber nicht zu niedrig angesetzt. Trotzdem hatte ich nach ein paar Stündchen bereits die meisten Karriere-Touren gesehen. An ausgefallene Regel-Varianten wie Ausscheidungsrennen haben die Entwickler nicht gedacht, aber immerhin gibt es in jedem Wettbewerb ein paar Extra-Herausforderungen: Drehe ich mich auf der zerklüfteten Canyon-Strecke lange genug in der Luft, bringt mir das neue Editor-Objekte ein. Abseits der Karriere können wie gewohnt Rennen oder Zeitwettbewerbe gestartet werden. Bei Letzteren darf man gegen heruntergeladene Geister von Top-Spielern und Freunden antreten – und sich ihre Bestzeiten bequem im Menü anschauen. 

Das coolste Element ist sind nach wie vor der unheimlich mächtige Editor und die damit verknüpften Community-Features: Ähnlich wie auf der PS3 kann ich blitzschnell eigene Kurse basteln,  mein Kart oder meine Figur optisch aufmotzen – und die Ergebnisse danach mit aller Welt tauschen. Die üppigen Möglichkeiten des Baukastens erinnern an die in LittleBigPlanet – allerdings sitze ich hier nicht Stunden sondern nur wenige Minuten an einer Kreation. Entweder zeichne ich einen groben Umriss auf den Touchscreen oder ich setze mich in die Planierraupe und fahre die gewünschte Strecke ab, bis ich wieder am Startpunkt bin.

Bastelstunde

 

Dann geht es an die Feinheiten: Mit Fingerstrichen auf Touchscreen und

Der mächtige Editor beitet deutlich mehr Möglichkeiten als die ohnehin gelungenen DS-Raser Trackmania Turbo oder Race Driver: GRID.
Der mächtige Editor bietet sogar mehr Möglichkeiten als die ohnehin gelungenen Baukästen der DS-Titel Trackmania Turbo oder Race Driver: GRID.
Rückseiten-Touchpad platziere ich Schikanen, Bäume, Turbo-Pfeile, gackernde Hühner und allerlei andere Dekorationen. Auch Hügel und Täler lassen sich direkt ins Terrain drücken. Meist klappt all das recht ordentlich, trotzdem sorgt auch hier die Technik für Probleme. Dank der überforderten Engine bleiben die Menüs gelegentlich hängen. Das Ergebnis: Immer wieder muss ich mehrmals auf eine Option hämmern, bis sie endlich reagiert. Auch an diese Macke habe ich mich mittlerweile gewöhnt, trotzdem nervt sie ähnlich stark wie die Ruckelattacken.

 

Die sieben Themen-Sätze bieten eine gute Auswahl. Es dürfen Strecken in den Szenarien Großstadt, Fernost, Eiswelt, Küste, Dschungel, Wüste und Berge gebaut werden.  Vorbildlich sind auch die Tausch-Funktionen geraten: Hochgeladene Strecken, Karts und Figuren lassen sich auf mannigfaltige Weise sortieren und bewerten. Weniger erfreulich ist, dass man seine aufgemotzen Schlitten nicht mehr in einem frei befahrbaren Online-Areal präsentieren darf wie auf der PS3. Auch das Streichen der Online-Rennen ist ein harter Einschnitt – schließlich bot bereits der PSP-Teil Internet-Wettkämpfe. Stattdessen gibt es nur die bereits erwähnten Geist-Rennen und lokale drahtlose Matches, bei denen jeder Teilnehmer das Spiel besitzen muss. Negativ ist mir auch die Musik aufgefallen: Euphorische klänge passen zwar zu einem Fun-Racer, trotzdem gingen mir die Bigbeat-Stücke mit dem überdreht rappenden Kinderchor ziemlich schnell auf den Wecker.

Kommentare

  • Mich stören an dem Game eigentlich hauptsächlich die sehr schwammige Steuerung, auch nach einigen Stunden Spielzeit ist es mir kaum möglich mein Kart unter Kontrolle zu halten. Ich bleibe an so ziemlich jedem Hinderniss hängen, obwohl ich wie blöd versuche eigentlich auszuweichen, dafür erwische ich  [...] Mich stören an dem Game eigentlich hauptsächlich die sehr schwammige Steuerung, auch nach einigen Stunden Spielzeit ist es mir kaum möglich mein Kart unter Kontrolle zu halten. Ich bleibe an so ziemlich jedem Hinderniss hängen, obwohl ich wie blöd versuche eigentlich auszuweichen, dafür erwische ich Extras oder Beschleunigungsfelder kaum, da ich mit der ungenauen Steuerung regelmäsig mein Kart neben vorbei lenke. Die permanent (unfair) rempelnden Gegner tuen ihr übriges das ich generell auf dem letzten Platz rummdümple, komme ich wirklich mal auf einen vorderen Platz, werde ich direkt in die Bande, von der Strecke, in ein Hindernis gerempelt und werde mit Waffen regelrecht eingedeckt, und falle sofort wieder auf den letzten Platz zurück. Ich hab das Game zwar bis zur hälfte schon durch, aber kein Rennen das ich nicht mehrfach auf dem letzten Platz beende, um irgenwann doch (gefühlt zufällig) eine ausreichende Position zu erreichen. MNR hätte eigentlich ein so schönes Game werden können, die abgefahrenen Strecken, die Möglichkeit seine Karts selber zu bauen, der Streckeneditor und der große Umfang, wären da nicht die unmögliche Steuerung und die unfairen Gegner. Schade um das verschenkte Potenzial. Das im Test erwähnte Ruckeln finde ich jetzt nicht mal ganz so schlimm, als alter Need for Speed Fan ist man da weit schlimmeres gewohnt, das permanente Hängenbleiben im Menü dafür umso eher. MNR ist jetzt nicht unbedingt ein schlechtes Spiel geworden, ich spiele es täglich einige Runden, und Spass macht es ja auch, aber was hätte das für ein Hammer Game werden können, wenn die Entwikler etwas besser auf die Spielbarkeit geachtet hätten.
  • Ohne online Modus kann mann dass doch voll vergessen xD

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