Fühlt sich gut an
Schon wenn man das Porsche-Lenkrad zum ersten Mal in den Händen hält, merkt man den Unterschied: Zwar sorgen die üblichen Gummi-Überzüge von Standard-Wheels schon für einen rutschfesten Fahrspaß, aber echtes, handgenähtes Leder fühlt sich eben doch deutlich besser an. Zudem hält man bei einem Durchmesser von 300 Millimetern einiges in der Hand. Die Verkabelung ist schnell erledigt, denn bis auf die Pedalerie, die neben Gas- und Bremspedal auch eine Kupplung bietet, muss zusätzlich nur noch das angenehm lange Stromkabel mit dem Lenkrad verbunden werde - die Übertragung zur 360 erfolgt über eine Drahtlosverbindung. Am PC oder der PS3 hat man alternativ die Möglichkeit, das gute Stück auch mit dem mitgelieferten USB-Kabel anzuschließen, doch mit Hilfe des mitgelieferten Dongles in Form eines Porsche-Schlüssels kann man auch an diesen Plattformen die kabellose Freiheit genießen. Dabei ist die Verbindung zwischen Dongle und Wheel nicht aufwändiger als bei der 360: Man drückt einfach den Sync-Knopf unterhalb des USB-Steckers und anschließend noch eine Taste am Lenkrad - ganz einfach. Gibt es ein neues Firmware-Update für das Lenkrad, muss der Vorgang allerdings wiederholt werden.
Man darf aber nicht vergessen, das Gerät vorher einzuschalten, denn mit dem Anschluss ans Stromnetz ist es nicht getan. Am Lenkrad findet sich zusätzlich ein Netzschalter, mit dem man es auch immer vorher ausschalten muss, sobald man die Spieleplattform wechselt.
Knöpfchen, wechsel dich
Damit sowohl PS3- als auch 360-Benutzer bei der Navigation die richtigen Knöpfe drücken, hat man sich bei Fanatec eine feine Lösung einfallen lassen: Die Tasten, die sich auch während der Fahrt gut erreichen lassen, wurden mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, mit der sich die Symbole einfach umschalten lassen. Während sie auf der 360 konstant leuchten, ist es an der PS3 allerdings etwas ärgerlich, dass die Sony-Symbole bei jedem Spielwechsel wieder manuell aktiviert werden müssen. Daneben gibt es auf der Sony-Konsole auch das eine oder andere Kompatibilitätsproblem, obwohl Fanatec auf der eigenen Webseite behauptet, das Porsche-Wheel funktioniere mit allen PS3-Spielen, die Force Feedback unterstützen. Leider macht ausgerechnet Gran Turismo 5: Prolog Probleme, denn es scheint so, als wären die Force Feedback-Effekte hier umgekehrt, wie es auch manchmal bei PC-Simulationen der Fall ist. Doch während man das Problem dort meist in den Optionen beheben kann, gibt es diese Möglichkeit beim PS3-Spiel nicht. Die Folge: Schon beim Geradeausfahren schlägt das Lenkrad bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten ständig in beide Richtungen aus, obwohl die Feedback-Intensität nur auf einen mittleren Wert eingestellt wurde. Kracht man dagegen in die Bande, rührt sich nichts. So liefert bei Gran Turismo selbst das günstige Logitech Driving Force Pro immer noch eine überzeugendere Vorstellung. In anderen Spielen wie Need for Speed: Shift oder F1 Championship Edition macht das Porsche-Lenkrad dagegen eine exzellente Figur und wird problemlos als Logitech G25 erkannt. Entsprechend kann man z.B. bei Shift auch die Kupplung verwenden. Anders jedoch bei Sega Rally: Obwohl auch hier das G25 in den Optionen zur Auswahl steht, weigert sich das Spiel
beharrlich, das Fanatec-Wheel als solches zu erkennen. Stattdessen bietet es lediglich den Standard-Controller als Möglichkeit an. Schaltet man außerdem manuell die PlayStation-Knopfbeleuchtung ein, die beim Start seltsamerweise deaktiviert wird, ist sogar alles vorbei, denn es wird kein Eingabegerät mehr erkannt. Von daher ist das Porsche 911 Turbo S im Zusammenhang mit der PS3 etwas mit Vorsicht zu genießen - Logitech bietet mit seinen Lenkrädern wie dem G25 oder dem Driving Force (Pro) immer noch eine höhere Kompatibilitätsrate. Hinzu kommt, dass man im Gegensatz zur Konkurrenz keinen Rotationen von 900 Grad an der Sony-Konsole anbietet. An der Xbox 360 gibt es solche Einschränkungen nicht und man kann dank des Tuning-Menüs direkt über das Lenkrad zwischen 900, 540, 270 und 210 Grad wählen. Außerdem lassen sich die Stärke des kräftigen Force Feedback-Motors und des Shock-Levels (für das Simulieren von Motorvibrationen) getrennt in vier Stufen einstellen. Dabei werden die Werte komfortabel über die rote LED-Anzeige dargestellt, die mittig an der Halterung angebracht wurde. Da man für verschiedene Titel gerne verschiedene Einstellungen bevorzugt, lassen sich außerdem bis zu fünf Setups direkt im Lenkrad abspeichern.
H-Schaltung oder sequenziell?
Wer sich nicht auf das Automatikgetriebe verlassen, sondern selbst Hand an den Schaltknüppel anlegen möchte, hat beim Porsche-Lenkrad die Wahl zwischen einer sequenziellen und einer H-Schaltung mit sechs Gängen (+ einem Rückwärtsgang). Im Gegensatz zum G25, wo die Modi einfach auf Knopfdruck an der separaten Gangschaltung umgestellt werden, packt Fanatec gleich zwei unterschiedliche Schalthebel in die Verpackung, die beide entweder rechts oder links mit zwei Stangen relativ fest neben dem Wheel angebracht werden können. Etwas störend ist dabei das laute Klick-Geräusch der Gangschaltung, das mit dem einer Guitar Hero-Gitarre vergleichbar ist. Positiver Nebeneffekt: Man hört wenigstens, wenn man geschaltet hat. Und wenn man es nicht mag, dreht man halt die Anlage ein bisschen weiter auf. Das sollte man auch machen, wenn man eine Weile in einem gut geheizten Raum spielt, denn irgendwann machen sich deutlich hörbare Betriebsgeräusche im Innern des Lenkrads bemerkbar, die etwa das Niveau einer eingeschalteten PS2 erreichen.
Schon wenn man das Porsche-Lenkrad zum ersten Mal in den Händen hält, merkt man den Unterschied: Zwar sorgen die üblichen Gummi-Überzüge von Standard-Wheels schon für einen rutschfesten Fahrspaß, aber echtes, handgenähtes Leder fühlt sich eben doch deutlich besser an. Zudem hält man bei einem Durchmesser von 300 Millimetern einiges in der Hand. Die Verkabelung ist schnell erledigt, denn bis auf die Pedalerie, die neben Gas- und Bremspedal auch eine Kupplung bietet, muss zusätzlich nur noch das angenehm lange Stromkabel mit dem Lenkrad verbunden werde - die Übertragung zur 360 erfolgt über eine Drahtlosverbindung. Am PC oder der PS3 hat man alternativ die Möglichkeit, das gute Stück auch mit dem mitgelieferten USB-Kabel anzuschließen, doch mit Hilfe des mitgelieferten Dongles in Form eines Porsche-Schlüssels kann man auch an diesen Plattformen die kabellose Freiheit genießen. Dabei ist die Verbindung zwischen Dongle und Wheel nicht aufwändiger als bei der 360: Man drückt einfach den Sync-Knopf unterhalb des USB-Steckers und anschließend noch eine Taste am Lenkrad - ganz einfach. Gibt es ein neues Firmware-Update für das Lenkrad, muss der Vorgang allerdings wiederholt werden.
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| Qualität aus Deutschland, made in China: Das Porsche 911 Turbo S Wheel ist eine extrem hochwertige Peripherie für anspruchsvolle Rennfahrer. |
Knöpfchen, wechsel dich
Damit sowohl PS3- als auch 360-Benutzer bei der Navigation die richtigen Knöpfe drücken, hat man sich bei Fanatec eine feine Lösung einfallen lassen: Die Tasten, die sich auch während der Fahrt gut erreichen lassen, wurden mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, mit der sich die Symbole einfach umschalten lassen. Während sie auf der 360 konstant leuchten, ist es an der PS3 allerdings etwas ärgerlich, dass die Sony-Symbole bei jedem Spielwechsel wieder manuell aktiviert werden müssen. Daneben gibt es auf der Sony-Konsole auch das eine oder andere Kompatibilitätsproblem, obwohl Fanatec auf der eigenen Webseite behauptet, das Porsche-Wheel funktioniere mit allen PS3-Spielen, die Force Feedback unterstützen. Leider macht ausgerechnet Gran Turismo 5: Prolog Probleme, denn es scheint so, als wären die Force Feedback-Effekte hier umgekehrt, wie es auch manchmal bei PC-Simulationen der Fall ist. Doch während man das Problem dort meist in den Optionen beheben kann, gibt es diese Möglichkeit beim PS3-Spiel nicht. Die Folge: Schon beim Geradeausfahren schlägt das Lenkrad bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten ständig in beide Richtungen aus, obwohl die Feedback-Intensität nur auf einen mittleren Wert eingestellt wurde. Kracht man dagegen in die Bande, rührt sich nichts. So liefert bei Gran Turismo selbst das günstige Logitech Driving Force Pro immer noch eine überzeugendere Vorstellung. In anderen Spielen wie Need for Speed: Shift oder F1 Championship Edition macht das Porsche-Lenkrad dagegen eine exzellente Figur und wird problemlos als Logitech G25 erkannt. Entsprechend kann man z.B. bei Shift auch die Kupplung verwenden. Anders jedoch bei Sega Rally: Obwohl auch hier das G25 in den Optionen zur Auswahl steht, weigert sich das Spiel
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| Neben einem Schaltknauf für ein sequenzielles Getriebe befindet sich auch eine H-Schaltung mit sechs Gängen im Lieferumfang. |
H-Schaltung oder sequenziell?
Wer sich nicht auf das Automatikgetriebe verlassen, sondern selbst Hand an den Schaltknüppel anlegen möchte, hat beim Porsche-Lenkrad die Wahl zwischen einer sequenziellen und einer H-Schaltung mit sechs Gängen (+ einem Rückwärtsgang). Im Gegensatz zum G25, wo die Modi einfach auf Knopfdruck an der separaten Gangschaltung umgestellt werden, packt Fanatec gleich zwei unterschiedliche Schalthebel in die Verpackung, die beide entweder rechts oder links mit zwei Stangen relativ fest neben dem Wheel angebracht werden können. Etwas störend ist dabei das laute Klick-Geräusch der Gangschaltung, das mit dem einer Guitar Hero-Gitarre vergleichbar ist. Positiver Nebeneffekt: Man hört wenigstens, wenn man geschaltet hat. Und wenn man es nicht mag, dreht man halt die Anlage ein bisschen weiter auf. Das sollte man auch machen, wenn man eine Weile in einem gut geheizten Raum spielt, denn irgendwann machen sich deutlich hörbare Betriebsgeräusche im Innern des Lenkrads bemerkbar, die etwa das Niveau einer eingeschalteten PS2 erreichen.

