Die Elite
Über eine Million Mal wurde die Trial-Demo von Gran Turismo 5 seit ihrer Veröffentlichung am 17. Dezember 2009 weltweit aus dem PSN geladen. Alleine in Deutschland kämpften bis zum Ende der Qualifikationsphase am 25. Januar über 120.000 Teilnehmer um den Einzug ins Finale der nationalen Top 20. Zum Vergleich: Im Vorjahr haben sich lediglich 25.000 Raser dazu entschlossen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Jahr stand beim Zeitfahren alles im Zeichen von Indianapolis und dem Nissan 370z, der sowohl in einer Straßen- als auch in einer Rennvariante so schnell wie möglich über den legendären
Kurs mit seiner markanten Steilkurve und dem verzwickten Infield dirigiert werden musste. Dabei trafen die 20 schnellsten Fahrer am vergangenen Wochenende im neu gebauten Ringwerk am Nürburgring aufeinander, wobei sich einige von ihnen noch aus dem letzten Jahr kennen und teilweise sogar im gleichen Clan Gas geben.
Die Vorrunde
Zunächst galt es, sich in der Gruppenphase zu beweisen. Nach einem Warm-Up sowie dem anschließenden Qualifying wurden nacheinander Rennen auf den Strecken Indianapolis, Tokyo R246 und dem Fuji Speedway über zwei Runden ausgetragen. Dazu hatte Sony eine spezielle Version von GT5 mit in die Eifel gebracht, anstatt auf den Prologue zurückzugreifen. Während es in Indianapolis und dem Fuji Speedway noch in der getunten Version des Nissan 370z auf die Piste ging, mussten sich die Piloten auf der Tokio-Strecke hinter das Steuer der deutlich anspruchsvolleren Straßenversion klemmen, um sich die wichtigen Punkte für den Halbfinaleinzug zu sichern. Da die Benutzung der Traktionskontrolle und sämtlicher Fahrhilfen verboten war, musste hier umso mehr der gefühlvolle Umgang mit Gas und Bremse beherrscht werden. Dabei konnten sich folgende acht Fahrer gegen ihre Konkurrenten durchsetzen:
ASdaSilva 1986
Psycho-GTRP
MPRacer No1
GTRP_Gantenbein
Zocker16_GTRP
Berndi2006
O-Schatzmuller
GTRP_TheHolyLM
Das Halbfinale
Im Halbfinale wurde es langsam heiß&und hitzig: Ohne Aufwärm- und Qualifyingrunden ging es hier umgehend auf die Strecke, wo zunächst zwei Runden mit der Straßenversion in Daytona auf dem Programm standen. Der erste Schock folgte bereits nach ein paar hundert Metern: Ein Verbindungsabbruch beendete das Rennen vorzeitig, also musste ein Neustart her. Ärgerlich für alle, besonders natürlich für den Fahrer, der gerade vorne lag. Doch das größere Problem sollte noch folgen, denn Zocker16 hatte ein Problem mit dem Bremspedal seines Logitech Driving Force Pro, das fest auf den Rennsitzen verschraubt war. Das Pedal flatterte auch beim Nichtbetätigen ständig auf und nahm dem jungen Fahrer vor allem auf den Geraden die nötige Geschwindigkeit, um konkurrenzfähig zu bleiben. Man könnte jetzt meinen,
dass so ein Pedal sich schnell austauschen lässt - nicht aber am Nürburgring. Hier versuchten die Verantwortlichen zunächst eine halbe Ewigkeit, die Pedaleinheit mit Schraubenzieher & Co vom Gestell zu trennen. Als nach gut 30 Minuten endlich eine Ersatz-Einheit gebracht wurde, machte sich Hoffnung unter den angespannten Halbfinalisten breit, dass es endlich weitergehen konnte. Leider gab es aber auch hier Probleme, die neue Pedalerie wieder zu befestigen, so dass man sich letztlich dazu entschloss, das komplette Racing-Gestell auszutauschen. So konnte es insgesamt erst knapp eine Stunde nach dem "Bremspedal-Zwischenfall" weitergehen, der sowohl die Fahrer als auch die Zuschauer einige Nerven gekostet haben dürfte. Zumindest hat sich der Aufwand gelohnt, denn in der ersten Halbfinalgruppe konnte sich der vom Pedal-Bug betroffene Zocker16 gegen seinen Kollegen GTRP_Gartenbein durchsetzen, während Psycho_GTRP und GTRP_TheHolyLM sich nicht nur auf der Strecke, sondern auch verbal nach einem fatalen Rempler auf der Tokio-Piste einen Schlagabtausch lieferten. Da wurde gekeift, voller Frust auf das Lenkrad eingeschlagen und die Emotionen kochten hoch - wie im realen Motorsport auch. Wer erinnert sich nicht an Schumachers Ausraster im Jahre 1998, als er bei strömenden Regen in Führung liegend mit David Coulthard nach einem Überrundungsmanöver kollidierte? Während man in Japan wieder in einem getunten Nissan Platz nehmen durfte, ging es beim letzen Halbfinal-Rennen wieder in der Straßenversion nach Indianapolis. In der zweiten Gruppe konnte sich O-Schatzmuller souverän mit zwei Siegen vor ASdaSilva 1986 durchsetzen, wobei vor allem das Rennen in Tokio äußerst spannend war, denn hier lieferten sich die beiden Führenden bis kurz vor der Ziellinie ein packendes Duell.
Über eine Million Mal wurde die Trial-Demo von Gran Turismo 5 seit ihrer Veröffentlichung am 17. Dezember 2009 weltweit aus dem PSN geladen. Alleine in Deutschland kämpften bis zum Ende der Qualifikationsphase am 25. Januar über 120.000 Teilnehmer um den Einzug ins Finale der nationalen Top 20. Zum Vergleich: Im Vorjahr haben sich lediglich 25.000 Raser dazu entschlossen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. In diesem Jahr stand beim Zeitfahren alles im Zeichen von Indianapolis und dem Nissan 370z, der sowohl in einer Straßen- als auch in einer Rennvariante so schnell wie möglich über den legendären
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| Am Nürburgring trafen die besten Fahrer der GT Time Trial Demo aus Deutschland aufeinander. |
Die Vorrunde
Zunächst galt es, sich in der Gruppenphase zu beweisen. Nach einem Warm-Up sowie dem anschließenden Qualifying wurden nacheinander Rennen auf den Strecken Indianapolis, Tokyo R246 und dem Fuji Speedway über zwei Runden ausgetragen. Dazu hatte Sony eine spezielle Version von GT5 mit in die Eifel gebracht, anstatt auf den Prologue zurückzugreifen. Während es in Indianapolis und dem Fuji Speedway noch in der getunten Version des Nissan 370z auf die Piste ging, mussten sich die Piloten auf der Tokio-Strecke hinter das Steuer der deutlich anspruchsvolleren Straßenversion klemmen, um sich die wichtigen Punkte für den Halbfinaleinzug zu sichern. Da die Benutzung der Traktionskontrolle und sämtlicher Fahrhilfen verboten war, musste hier umso mehr der gefühlvolle Umgang mit Gas und Bremse beherrscht werden. Dabei konnten sich folgende acht Fahrer gegen ihre Konkurrenten durchsetzen:
ASdaSilva 1986
Psycho-GTRP
MPRacer No1
GTRP_Gantenbein
Zocker16_GTRP
Berndi2006
O-Schatzmuller
GTRP_TheHolyLM
Das Halbfinale
Im Halbfinale wurde es langsam heiß&und hitzig: Ohne Aufwärm- und Qualifyingrunden ging es hier umgehend auf die Strecke, wo zunächst zwei Runden mit der Straßenversion in Daytona auf dem Programm standen. Der erste Schock folgte bereits nach ein paar hundert Metern: Ein Verbindungsabbruch beendete das Rennen vorzeitig, also musste ein Neustart her. Ärgerlich für alle, besonders natürlich für den Fahrer, der gerade vorne lag. Doch das größere Problem sollte noch folgen, denn Zocker16 hatte ein Problem mit dem Bremspedal seines Logitech Driving Force Pro, das fest auf den Rennsitzen verschraubt war. Das Pedal flatterte auch beim Nichtbetätigen ständig auf und nahm dem jungen Fahrer vor allem auf den Geraden die nötige Geschwindigkeit, um konkurrenzfähig zu bleiben. Man könnte jetzt meinen,
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| Totale Konzentration: Nur wer seine Nerven und die Fahrzeuge im Griff hatte, war der Herausforderung gewachsen. |

