Fadenscheiniges Recycling
Wer seinen Ultimate Ninja 4
-Spielstand aufgehoben hat, darf sich gleich zu Beginn über 100.000 Ryo Startguthaben sowie die Freischaltung zahlreicher Charaktere freuen,
von denen es dieses Mal über 60 Variationen gibt. Ansonsten scheint sich auf den ersten Blick nicht viel getan zu haben: Neben Trainings-, Versus- und Story-Modus gibt es auch wieder einen Shop mit diversen Sammelgegenständen sowie die Möglichkeit diese in Ruhe zu betrachten. Der Heldenmodus des Vorgängers wurde ersatzlos gestrichen, neue Spielmodi gibt es keine...
Doch kaum hat man den Story-Modus gestartet, folgt bereits die nächste Enttäuschung: Statt an der Stelle weiterzuspielen, an der der Vorgänger so abrupt geendet hatte, findet man sich erneut zu Beginn der Shippuden-Staffel wieder. Na ja, vielleicht gibt es ja einen kurzen Rückblick für Neueinsteiger? Weit gefehlt! Von Narutos Rückkehr nach Konoha bis hin zum Kampf gegen Itachi muss man alles in leicht gestraffter Form nochmals bewältigen. Für Neulinge sicher okay, aber warum müssen auch Kenner des Vorgängers all das nochmals über sich ergehen lassen? Hätte man hier nicht auch Gebrauch von der Spielstanderkennung machen oder wenigstens eine Skip-Funktion anbieten können?
Nein, denn dann wäre das Spiel ja schon nach gut einer Stunde vorbei und damit noch kürzer als der ohnehin schon mickrige Vorgänger gewesen... Also werden dessen Ereignisse einfach ein zweites Mal aufgetischt, der Rest mit viel Hin- und Hergelatsche künstlich gestreckt und schon ist man doppelt so lange unterwegs bis man nach ca. drei Stunden endlich auf Sasuke trifft und den finalen Abspann zu Gesicht bekommt. Der Umfang ist natürlich trotzdem ein schlechter Witz, aber wenigstens weiß die Inszenierung vor allem gegen Ende durchaus zu gefallen. Zudem kann man sich auch wieder abseits des Hauptplots eine ganze Weile mit dem Story-Modus beschäftigen, indem man mehr oder weniger aufwändige Nebenmissionen annimmt. Das Spiel begleitende Bekämpfen von Holzklonen kennt man ja schon aus dem Vorgänger, statt Kröten und Banditen sucht man jetzt nebenher verlorene Tagebuchseiten und in Orochimarus Versteck erwartet einen nach Spielende sogar noch eine nette Überraschung.
Fragwürdige Neuerungen
Auch das Kampfsystem wurde leicht verändert. Bei den nach wie vor gelungenen, aber vor allem zu Beginn viel zu einfachen 2D-Duellen gibt es gelegentlich eine Tag Team-Funktion, mit der sich kurzzeitig ein Begleiter herbei rufen lässt, um zusätzlichen Schaden zu verursachen oder gegnerische Kombos zu unterbrechen. Zudem lassen sich dadurch auch verheerende Spezialangriffe in noch verheerender Teamattacken verwandeln. Im Versus-Modus ist diese Funktion ebenfalls am Start und zwar obligatorisch. Spieler, die sich an den künstlichen Kombobrechern stören, haben dadurch leider keine Möglichkeit klassische 1-gegen-1-Duelle zu bestreiten. Dafür kann man einmal mehr bestimmen, ob man Spezialangriffe lieber mit Tastenhämmern, Stickrotieren, vorgegebenen Tastenfolgen oder Reaktionstests verstärken bzw. abschwächen will.
Wer seinen Ultimate Ninja 4
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| Bevor man die Story fortsetzen darf, muss man erst nochmals die Ereignisse des Vorgängers spielen. |
Doch kaum hat man den Story-Modus gestartet, folgt bereits die nächste Enttäuschung: Statt an der Stelle weiterzuspielen, an der der Vorgänger so abrupt geendet hatte, findet man sich erneut zu Beginn der Shippuden-Staffel wieder. Na ja, vielleicht gibt es ja einen kurzen Rückblick für Neueinsteiger? Weit gefehlt! Von Narutos Rückkehr nach Konoha bis hin zum Kampf gegen Itachi muss man alles in leicht gestraffter Form nochmals bewältigen. Für Neulinge sicher okay, aber warum müssen auch Kenner des Vorgängers all das nochmals über sich ergehen lassen? Hätte man hier nicht auch Gebrauch von der Spielstanderkennung machen oder wenigstens eine Skip-Funktion anbieten können?
Nein, denn dann wäre das Spiel ja schon nach gut einer Stunde vorbei und damit noch kürzer als der ohnehin schon mickrige Vorgänger gewesen... Also werden dessen Ereignisse einfach ein zweites Mal aufgetischt, der Rest mit viel Hin- und Hergelatsche künstlich gestreckt und schon ist man doppelt so lange unterwegs bis man nach ca. drei Stunden endlich auf Sasuke trifft und den finalen Abspann zu Gesicht bekommt. Der Umfang ist natürlich trotzdem ein schlechter Witz, aber wenigstens weiß die Inszenierung vor allem gegen Ende durchaus zu gefallen. Zudem kann man sich auch wieder abseits des Hauptplots eine ganze Weile mit dem Story-Modus beschäftigen, indem man mehr oder weniger aufwändige Nebenmissionen annimmt. Das Spiel begleitende Bekämpfen von Holzklonen kennt man ja schon aus dem Vorgänger, statt Kröten und Banditen sucht man jetzt nebenher verlorene Tagebuchseiten und in Orochimarus Versteck erwartet einen nach Spielende sogar noch eine nette Überraschung.
Fragwürdige Neuerungen
Auch das Kampfsystem wurde leicht verändert. Bei den nach wie vor gelungenen, aber vor allem zu Beginn viel zu einfachen 2D-Duellen gibt es gelegentlich eine Tag Team-Funktion, mit der sich kurzzeitig ein Begleiter herbei rufen lässt, um zusätzlichen Schaden zu verursachen oder gegnerische Kombos zu unterbrechen. Zudem lassen sich dadurch auch verheerende Spezialangriffe in noch verheerender Teamattacken verwandeln. Im Versus-Modus ist diese Funktion ebenfalls am Start und zwar obligatorisch. Spieler, die sich an den künstlichen Kombobrechern stören, haben dadurch leider keine Möglichkeit klassische 1-gegen-1-Duelle zu bestreiten. Dafür kann man einmal mehr bestimmen, ob man Spezialangriffe lieber mit Tastenhämmern, Stickrotieren, vorgegebenen Tastenfolgen oder Reaktionstests verstärken bzw. abschwächen will.
