Breath of Fire: Dragon Quarter - Test, Rollenspiel, PlayStation 2 - 4Players.de

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Mit Breath of Fire: Dragon Quarter geht Capcoms traditionsreiche Rollenspielserie nach je zwei SNES- und PSone-Episoden bereits in die fünfte Runde. Für die PS2-Premiere haben sich die Entwickler sogar jede Menge Neuerungen einfallen lassen. Ob diese überzeugen können, oder ob man sich schon bald den alten Ryu wieder zurückwünscht, klärt unser Test.

Lebendig begraben

Die Welt in Dragon Quarter ist ungewohnt düster. Grund dafür: Seit einer Katastrophe vor vielen Jahrhunderten leben die Menschen tief unter der Erde, kennen weder Himmel noch Wolken und haben noch nie die Sonne gesehen. Ihr seid einer dieser unterirdischen Gefangenen, heißt Ryu oder wie immer ihr wollt und fristet ein Dasein als Ranger - eine Art Wachmann - der untersten Bereiche. Als ihr jedoch eines Tages auf Patrouille seid, um einen Zug zu eskortieren, kommt es zu einem Vorfall, der euer Leben schlagartig verändert.

Wanted: Nach seiner Flucht wird Ryu sogar von ehemaligen Ranger-Kollegen verfolgt.

Schicksalhafte Begegnung

Nach einem Angriff der regierungsfeindlichen Trinity-Gruppierung solltet ihr nämlich tot und eure Fracht zerstört sein. Doch stattdessen hört ihr eine innere Stimme, die euch den Auserwählten nennt und findet heraus, dass sich hinter der so genannte Fracht ein geheimnisvolles Mädchen namens Nina verbirgt, die ebenfalls noch am Leben ist. Zusammen mit ihr und der zweifelnden Trinity-Rebellin Lin macht ihr euch fortan auf die Suche nach Antworten, die euch immer weiter aus den Tiefen der Unterwelt Richtung Erdoberfläche führen.

Flächendeckend: Angriffe wie Lins Explosionsschuss haben einen großen Wirkungsbereich.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Auf euerer Reise müssen natürlich viele Barrieren durchbrochen, Verfolger abgehängt und Gefahren gemeistert werden.

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Zudem sind viele Antworten, auf eure Fragen alles andere als erfreulich und ihr wisst nie, wem ihr überhaupt trauen könnt. Durch das neuartige Scenario Overlay System (SOL) bekommt ihr zudem beim ersten Spielen nur einen Teil der facettenreichen Handlung mit. Viele Details und persönliche Einblicke offenbaren sich euch nämlich erst nach mehrmaligem Durchspielen. Auch manche Abschnitte werden erst auf diese Weise zugänglich, da sich einige Türen nur mit einem gewissen Fähigkeitswert öffnen lassen.

In Sicherheit: Bei diesen netten Damen kann Nina ungefährdet Ausrüstung kaufen und items lagern.

In die Länge gezogen

Das klingt zwar interessant, ist aber sicher nicht die optimale Lösung, denn wer alle Feinheiten der Story ergründen will, muss sich auch jedes Mal wieder durch den recht linearen und ab dem zweiten Mal deutlich weniger spannenden Hauptplot kämpfen, was aufgrund der kargen Optik und des tristen Leveldesigns alles andere als motivierend ist. Zudem bekommt man den Eindruck, dass die Entwickler die eigentlich recht kurze Spielzeit so nur künstlich verlängern wollten. Dabei zieht sich das Abenteuer allein schon durch den hohen Schwierigkeitsgrad in die Länge, der euch bei jedem Ableben mit ein paar Charakter-Verbesserungen an den Anfang oder einen zuvor aktivierten Speicherpunkt zurücksetzt und den Tod so zu einer kalkulierten Erfahrungspunktehatz macht - was jedem wahren RPG-Fan sicher übel aufstoßen wird.

Gigantische Knochenberge: Bosch fragt sich, wer hier wohl gefüttert wurde...

Kommentare

johndoe-freename-99289 schrieb am
also dfas game überzaugt mich ohne das ich es spielen muss
:twisted: :twisted: :twisted: das sind die passen smilis dazu
johndoe-freename-95738 schrieb am
Nun, obwohl ich ein großer Fan der Serie bin, war ich von Dragon Quarter zunächst so enttäuscht, dass es sehr lange in den hinteren Winkeln meines Spieleschrankes verblieb.
Meine anfängliche Kritik:
-Zum teil zu schwierige Kämpfe, vor allem wenn das PET- System (Positive Encounter Tactics nicht beherrscht ist)
-Miserable Speichermöglichkeiten, fehlen der ursprünglichen Softsave Option in der europäischen Version.
-Zeitlimit durch D- Counter.
-Sehr dungeonlastig.
-Keine Heilmagie oder Hotels
Das Spiel ist schwierig, beim ersten Durchspielen sogar SEHR schwierig.
Ohne Nutzung der SOL Option werdet ihr sehr viele Probleme haben, Falls ihr im ersten Kampf, in dem ihr Ryus Drachenmagie verwenden könnt, diese nicht sehrgeplant einsetzt, könnt ihr höchst wahrscheinlich direkt danach neu anfangen.
Später sind sogenannte D- Runs, extensive Drachenmagie Nutzung zum anhäufen von Group XP, danach SOL Restore, fast unumgänglich.
Mit dem Benutzen von Gegenständen wie Ködern, Bomben und Giftpilzen müsst ihr euch sehr schnell vertraut machen, ansonsten ist es höchst wahrschei´nlich, dass eure Gruppe in Stücke gerissen wird.
Itemsparer werden dieses Spiel nicht mögen, denn heilen kann man ausschließlich mit Aid Kits & Co.
Das ganze Spiel kann eigentlich als ein riesiger Dungeon mit eingeworfenen Ministädten verstanden werden.
Und dazu kommt noch das de facto Zeitlimit durch den D- Counter, der, wenn er 100% erreicht ein sicheres Gameover verheißt. Und abgesehen von den Drachenverwandlungen geschieht das auch ein Stück weit für jeden Schritt, den ihr tut (Allerdings kumuliert sich dies selten auf mehr als einige wenige Prozente, wesshalb der Zeitlimiteffekt eher psychologisch ist).
Nun, trotz all dieser Mängel kann man Dragon Quarter eins zugutehalten:
Dieses Spiel strahlt eine sehr faszinierende Atmosphäre aus.
Trotz rar gesähter Sprachausgabe (Opening und Ending), trotz oder gerade wegen des...
Felian schrieb am
Nur als doofe Anmerkung: Secret of Mana 1 und 2 waren keine Rollenspiele, sondern sind Action Adventure mit Rollenspiel-Elementen.
johndoe-freename-48200 schrieb am
ich sag nur eins: gebt euer schwer verdientes geld lieber für DARK CHRONICLE aus!
extremer umfang, das wohl innovativste spiel seit jahren und einfach schön!
aber an die guten alten snes rpgs wie secret of mana kommt eh nix ran :roll:
Felian schrieb am
Schwer sowie Grafik sind für ein Rollenspiel für eine Konsole ein eher magerer Krtikpunkt, wie ich es finde. Die bestenRollenspiele die ich bislang gespielt habe (und das sind eine ganze Menge) glänzten nicht durch Grafik, sondern durch ihre Soundkulisse und der Storyline. Hier sei einmal mehr meine Lieblingsreihe Genso Suikoden genannt, oder aber auch Squares Xenogears, welches eine zugegeben schlechte Grafik hat für einen Square Teil. Aber auch Final Fantasy 6 (für den SNES) hatte ne sehr schönes Storyline und war deshalb gut.
Wie ich oben geschrieben habe habe ich das Spiel selber noch nciht gespielt, kenne aber die Grafik wie ich auch die Storyline ansatzeise und sie gefällt mir nicht. Von daher werde ich es kaum antesten (es sei denn ich bekomme es irgendwann einmal günstig gebraucht in die Hände). Aber das die Story zu Breath of Fire nicht wirklich gut ist kenne ich von den ersten 3 Teilen die ich gespielt habe. Bei dem vierten wurde es mir dann schon zu doof.
schrieb am

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