Champions: Return to Arms - Test, Rollenspiel, PlayStation 2 - 4Players.de

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Mit Baldur‘s Gate: Dark Alliance schufen die Snowblind Studios vor gut drei Jahren eines der einflussreichsten Hack‘n‘Slay-Rollenspiele der Konsolengeschichte. Nach ihrem Überraschungserfolg haben sich die Entwickler jedoch von den Forgotten Realms abgewandt und im Everquest-Universum Fuß gefasst. Mit Champions: Return to Arms erwartet Fantasy-Fans schon der zweite Ausflug nach Norrath, der uns trotz mangelnder Innovationen erneut schlaflose Nächte beschert hat.

Kollektiver Spielrausch

Schuld am Schlafdefizit war vor allem der exzellente Koop-Modus, der sowohl off- als auch online einmal mehr enormes Suchtpotential für bis zu vier Hack‘n‘Slay-Liebhaber versprüht. Einmal losgeschnetzelt kommt die virtuelle Klinge erst wieder zur Ruhe,
Für Katzenliebhaber: Die neue Berserker-Klasse könnt ihr u. a. als Löwe, Leopard oder Tiger spielen.
wenn euch eure Mitstreiter mit Aufschreien wie "So Schluss jetzt, ich muss doch morgen früh raus!" oder "Mist, schon wieder so spät!" zu einer Zwangspause nötigen. Zwar spricht Return to Arms auch im Einzelspielermodus die Jäger- und Sammlertriebe in hohem Maße an, aber Langzeitmotivation und Spielspaß fallen im Vergleich zu den fesselnden Gruppenausflügen doch spürbar ab.

Das Leid des Einzelgängers

Allein schon aufgrund der dürftigen Handlung und Dialoge kommt man solo nur selten in richtige Abenteurerstimmung. Hinzu kommt das teils gnadenlose Levelrecycling aus dem Vorgänger sowie die im Alleingang mitunter wesentlich haarigeren Bossfights. Mit ein bis drei Gleichgesinnten verlieren diese Mankos allerdings schnell an Gewicht und auch von der aufgelockerten Missionsstruktur profitieren vor allem gesellige Monsterschlächter. Inzwischen ist es nämlich möglich, einmal gemeisterte Spielabschnitte und Missionen beliebig oft zu wiederholen, was besonders online flexiblere und komfortablere Scharmützel unabhängig vom aktuellen Spielstand ermöglicht. Zudem punktet der erfreulicherweise kostenlose Onlinemodus mit der Möglichkeit, sich weiter als es die Bildschirmbegrenzung offline zulässt, voneinander zu entfernen, was euch beim Kämpfen und Erforschen deutlich mehr Freiräume lässt.

Zwei getrennte Welten

Allerdings wird euer Online-Charakter in Return to Arms nur noch auf dem Server gespeichert, was zwar Cheatern einen gewissen Riegel vorschiebt, aber leider keinen freien Wechsel mehr zwischen On- und Offline-Spiel zulässt. Dafür gibt es nun einen speziellen Arena-Modus, wo ihr euch wahlweise mit- oder gegeneinander mit immer stärker werdenden Monsterarmeen messen könnt. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Offline-Charakter ins Online-Universum zu importieren,
Licht ins Dunkel: Zauberangriffe schaden nicht nur Orks & Co., sondern erhellen auch die Umgebung.
so dass ihr nicht nochmals mit einem Level-1-Helden beginnen müsst. Wer will, darf sogar Charaktere aus Champions of Norrath wieder ausmotten.

Sieben mögliche Helden

Insgesamt könnt ihr jedenfalls aus fünf alten (Krieger, Waldläufer, Kleriker, Zauberer und Schattenritter) und zwei neuen (Schamane und Berserker) Charakterklassen wählen, die sich in Spielanlage und Spezialfähigkeiten deutlich voneinander unterscheiden und sehr individuell aufleveln lassen. Die charakterspezifischen Fertigkeiten wurden sogar noch etwas aufgestockt - selbst importierte Charaktere dürfen neben den bereits vertrauten Fähigkeiten noch ein paar neue erlernen. Habt ihr euren Lieblingshelden gefunden, dürft ihr ihm noch einen Namen geben, sein Erscheinungsbild etwas verändern und ein paar Punkte auf von euch bevorzugte Attribute (Stärke, Intelligenz, Geschicklichkeit und Ausdauer) verteilen.          

Kommentare

Danny1981 schrieb am
sorry, dass ich den alten thread hochhole.
ich spiele z.zt mit einem freund dieses echt lustige spiel und wüsste gerne, ob man in bezug auf die itemvielfalt noch ein paar mehr attribute erwarten kann ausser "+mana", "+ausdauer" u.s.w.
gibt es auch "mana absaugen", "leben absaugen", "magcfind" u.s.w. wie in diablo?
Ein Pirat schrieb am
Loarns hat geschrieben:Ich hab mit meinem Kumpel locker 20 Stunden gespielt und das ist noch längst nicht zuende.

Spiel das mal zu viert auf einem Bildschirm. Sehr unübersichtlich aber es macht richtig Laune.
Jetzt hab ich irgendwie wieder bock auf das Spiel :Hüpf:
5ka5 schrieb am
Loarns hat geschrieben:Aber der absolute Hammmer ist das Teil erst im Splitscreen!!! Ich hab mit meinem Kumpel locker 20 Stunden gespielt und das ist noch längst nicht zuende.

das spiel hat garkeinen splitscreen-modus... man spielt zusammen auf einem bildschirm, was aber nicht schlimm ist, da es halt ein action-rpg ist^^
aber das game rockt auf jeden fall!! :D
johndoe-freename-86998 schrieb am
Ich finde dieses Spiel einfach nur geil!!!! Wenn man einmal angefangen hat kann man überhaupt nicht mehr aufghören!!!!
Aber der absolute Hammmer ist das Teil erst im Splitscreen!!! Ich hab mit meinem Kumpel locker 20 Stunden gespielt und das ist noch längst nicht zuende.
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Mit Baldur?s Gate: Dark Alliance schufen die Snowblind Studios vor gut drei Jahren eines der einflussreichsten Hack?n?Slay-Rollenspiele der Konsolengeschichte. Nach ihrem Überraschungserfolg haben sich die Entwickler jedoch von den Forgotten Realms abgewandt und im Everquest-Universum Fuß gefasst. Mit Champions: Return to Arms erwartet Fantasy-Fans schon der zweite Ausflug nach Norrath, der uns trotz mangelnder Innovationen erneut schlaflose Nächte beschert hat.<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?LAYOUT=dispbericht&BERICHTID=3526" target="_blank">Champions: Return to Arms</a>
schrieb am

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