Ace Combat: The Belkan War - Test, Simulation, PlayStation 2 - 4Players.de

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Namco-Bandai schwingt sich mit Ace Combat: The Belkan War zum letzten Mal auf der aktuellen Konsolengeneration in die Lüfte, um einem aggressiven Militär-Regime Einhalt zu gebieten. Können die Flugasse zum krönenden Abschluss erneut überzeugen oder stürzt die Serie ab?

Krisenstimmung

Mitte der Neunziger Jahre fällt das fiktive Belkan-Regime in hinterhältigen Invasionen über seine Nachbarn her und stürzt damit eine ganze Region in den Krieg. Auf der Seite der Nation Osea tretet ihr als Söldner den mächtigen Luft- und Bodenstreitkräften Belkans entgegen und kämpft euch durch über 20 Missionen. Euer Aufgabengebiet umfasst dabei nicht

Trotz des realistischen Looks ist Ace Combat in erster Linie eine actionlastige Arcade-Fliegerei ohne Simulationsanspruch.
nur reine Angriffseinsätze gegen Boden- und Luftziele, sondern auch Eskort-Aufträge. Manchmal habt ihr sogar die Auswahl, welche Missionen innerhalb einer Operation ihr angehen wollt. Die Geschichte dreht sich um die beiden Piloten Pixy und Cipher, die von einem Erzähler rückblickend betrachtet und in ansehnlichen Zwischensequenzen dargestellt wird.

Abgehoben

Spielerisch bietet The Belkan War die gleichen schmackhaften Zutaten, mit denen die Serie schon immer überzeugen konnte: Leichter Zugang, packende Action und das alles verpackt in einer äußerst ansprechenden Optik. Da düsen Raketen mit imposantem Rauchschweif knapp an eurem Flügel vorbei, getroffene Feinde verabschieden sich mit krachenden Explosionen und von oben sehen manche Texturen fast schon fotorealistisch aus. Klar, dass daraus im Tiefflug oft ein matschiger Brei wird, doch insgesamt sieht Ace Combat vor allem mit den detaillierten Flugzeugmodellen und abwechslungsreichen Landschaften klasse aus. Dazu gesellt sich eine hervorragende Soundabmischung, in der Triebwerke und Raketen aus allen Kanälen zischen und der Subwoofer bei Explosionen ins Schwitzen kommt. Außerdem bestärken die ständigen Meldungen aus dem Funkgerät den Eindruck, sich mitten in einem Gefecht zu befinden, auch wenn die Sprüche mit der Zeit langweilig werden. Der Soundtrack ist zwar zu Beginn mit seinen gitarrenlastigen Klängen etwas gewöhnungsbedürftig, doch untermalt er vor allem die Kampf-Sequenzen passend. Die Steuerung geht wie immer sehr leicht von der Hand und ist voll auf Action ausgelegt - einen ernsthaften Simulationsanspruch gibt es hier nicht, aber das wollte die Serie noch nie. So liefert ihr euch aufregende Dogfights, feuert aus allen Rohren, weicht Geschossen aus und genießt den Action-Trip über den Wolken, ohne euch große Gedanken über den Kerosinverbrauch oder G-Kräfte machen zu müssen.

Frustmomente

Zwar könnt ihr den Schwierigkeitsgrad manuell regeln, doch sorgt das mangelhafte Speichersystem immer wieder für Frustmomente. Werdet ihr abgeschossen, müsst ihr die gesamte Mission erneut in Angriff nehmen. Das ist besonders dann

Ingame-Videos:

Luftkämpfe

City

Bodenziele

Texturen

ärgerlich, wenn ihr euch bereits eine knappe halbe Stunde durchgesetzt habt und kurz vor dem Schluss ein knallhartes Ass auftaucht, das euch vom Himmel holt. Gerade bei längeren Missionen hätte ich mir ein Checkpoint-System gewünscht, mit dem so mancher Ärger hätte vermieden werden können. Bei der Übermacht an Feinden helfen auch die KI-Kameraden nicht viel, obwohl sie ihren Job gar nicht mal schlecht machen: Mit dem Digitalkreuz gebt ihr ihnen verschiedene Anweisungen, mit denen ihr sie z.B. ein bestimmtes Ziel angreifen lasst oder sie euch den Rücken frei halten. Abgesehen von den Assen ist die Gegner-KI nur mittelmäßig und versucht oft gar nicht erst, euren Raketen auszuweichen. In höheren Schwierigkeitsgraden werdet ihr euch dagegen auch an manchem Standard-Gegner die Zähne ausbeißen - vor allem, wenn sie in einer Gruppe angreifen.

Shopping-Tour

Da ihr bekanntlich als Söldnertruppe für Osea unterwegs seid, bekommt ihr für erfolgreich erledigte Aufträge Geld - und das nicht gerade wenig. Doch wohin mit der ganzen Kohle? In Ace Combat geht ihr einfach zum Händler eures Vertrauens und kauft euch dort neue Flugzeuge, die nach und nach freigeschaltet werden. Insgesamt warten über 30 Maschinen auf euch, zu denen u.a. die 

Vor allem die Raucheffekte sehen super aus.
Mig 29 Fulcrum oder F-15 gehören - einen großen Unterschied beim Fliegen lässt sich jedoch nicht feststellen. Auch Extrawaffen wie gelenkte Raketen oder vernichtende Bomben erwerbt ihr gegen Bargeld.

Dogfights im Splitscreen

Als Neuerung bietet die Serie zum ersten Mal einen Multiplayer-Modus, der zwar ein netter Zusatz ist, aber viele Möglichkeiten verschenkt: Ihr tretet lediglich per Splitscreen gegen einen Freund zu Luftkämpfen an oder liefert euch Wettrennen. Leider haben die Entwickler auf einen Onlinemodus verzichtet und so kann man sich nur vorstellen, wie viel Potenzial hier verschenkt wurde& Man denke nur an packende Luftschlachten mit mehreren Piloten oder Koop-Missionen, in denen euch nicht länger die gute, aber nicht überragende KI zur Seite steht, sondern andere Mitspieler. Aus der Traum - aber vielleicht geht er ja irgendwann auf der PS3 in Erfüllung&    
 

     

Kommentare

Ups, da gab es wohl ein Problem.
schrieb am

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