Grandia II

Test: Grandia II

So testet 4Players
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Autor:
Jens Bischoff

Das Software-Lineup der PS2 wächst und wächst. RPG-Fans hatten bisher jedoch höchstens bei Summoner und Baldur`s Gate: Dark Alliance wirklich Grund zur Freude. Fans klassischer Nippon-Rollenpiele warten sogar noch bis heute auf einen gelungenen Genre-Vertreter. Doch nun springt Ubi Soft mit Grandia II in die Presche, das sich bereits auf dem Dreamcast (4Players-Wertung: 90%) einen festen Platz im Olymp der Konsolen-RPGs sichern konnte. Ob auch dem PS2-Pendant diese Ehre zu Teil wurde, erfahrt Ihr in unserem Test...

Das Abenteuer beginnt

Auch auf der PS2 schlüpft Ihr in die Rolle des eigenbrödlerischen Söldners Ryudo, der so ziemlich jeden Auftrag annimmt, so lange die Bezahlung stimmt. Doch als ihn der örtliche Pfarrer anheuert, die naive Kirchenchormaid Elena zu einer geheimnisvollen Zeremonie in einer alten Burgruine zu geleiten, entwickelt sich daraus ein Abenteuer mit epischen Ausmaßen, bei dem es am Ende um nicht weniger als die Rettung des gesamten Fantasy-Reichs Silesia geht.

Auf Eurer Reise begegnet Ihr genretypisch natürlich auch willigen Mitstreitern, die zwar alle ihre eigenen Ziele verfolgen, aber dennoch durch ihr Schicksal verbunden scheinen. Dabei erweist sich die Story als sehr wendungsreich und auch die Charaktere glänzen mit unverkennbarer Persönlichkeit. So sorgen die aufbrausende Millenia, der zynische Ryudo oder das poetische Muskelpaket Mareg nicht nur für amüsante Wortgefechte, sondern auch für einen facettenreichen Handlungsverlauf, der bis zum Schluss spannend bleibt.

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