Ratchet: Gladiator - Vorschau, Action, PlayStation 2 - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Insomniac Games
Publisher: Sony
Release:
23.11.2005
Spielinfo Bilder Videos
Was kommt heraus, wenn man den Arnie-Film Running Man mit Ridley Scotts Gladiator mischt und als Spezialzutat noch den Helden einer bekannten Sony-Serie hinzu gibt? Ganz einfach: Ratchet: Gladiator. Wir haben uns für euch in die Kampfarena gestürzt und dabei zwar noch nicht unsere Freiheit, aber zumindest erste Eindrücke gewonnen…

"Mein Name ist Gladiator"

Vorbei sind die Zeiten, in denen Akteure für TV-Shows noch zivilisiert gecastet wurden. Der Medienmogul von heute entführt seine Darsteller einfach und zwingt sie dazu, in einem Kampf auf Leben und Tod anzutreten – ob sie wollen oder nicht. So

Ratchet in seiner futuristischen Gladiatoren-Rüstung.
lässt der mächtige Gleeman Vox auch das Schiff von Ratchet und dessen Robo-Kumpel Clank kapern und nimmt die Truppe gefangen. Ihre Freiheit können sie nur dann wiedererlangen, wenn Ratchet als Gladiator diverse Arenenkämpfe überlebt, die in der ganzen Galaxie als TV-Show mit dem Namen "DreadZone" ausgestrahlt werden.

Lasst die Waffen sprechen

Am Spielprinzip hat sich verglichen mit dem Vorgänger auf den ersten Blick nur wenig geändert: Wie gehabt lasst ihr vor allem euer reichhaltiges Waffenarsenal sprechen, mit dem ihr aggressiven Blechkameraden, Geschütztürmen und anderen Gegnern zeigt, wer der Herr der Arena ist. Allerdings müsst ihr nicht allein den feindlichen Horden gegenüber treten: Zwar steht euch euer Kamerad Clank diesmal nur als Einsatzleiter per Funk zur Seite, doch habt ihr als Unterstützung zwei Kampfroboter dabei, denen ihr mittels Digi-Pad diverse Anweisungen geben könnt. Gelangt ihr z.B. an einen Geschützturm, der von einem Schild geschützt wird, befehlt ihr zunächst euren Blechkameraden einen EMP-Angriff und eröffnet anschließend selbst das Feuer. Genau wie eure Waffen könnt ihr auch die Roboter upgraden und mit besseren Rüstungen und Fähigkeiten versehen. Alles, was ihr dazu braucht, ist das entsprechende Kleingeld, das ihr in Form von so genannten Dreadpoints und Bolts findet, die besiegte Gegner zurück lassen. Daneben werden auch immer wieder Behälter abgeworfen, die frische Munition oder Healthpacks beinhalten und damit das Überleben des Helden sichern. Sollten die Ballermänner trotzdem mal leer sein, schwingt ihr den bösen Schergen einfach die Nahkampfwaffe um die blechernen Ohren. Um etwas Abwechslung in den Gladiatoren-Alltag zu bringen, übernehmt ihr zwischendurch u.a. die Kontrolle über einen mächtigen Roboter oder düst mit einem flotten Hovercraft durch die Gegend, wobei die Steuerung bei Letzterem in der Preview noch etwas schwammig ausgefallen ist.

Alles im Blick

Ist man per pedes unterwegs, hat man den Helden dagegen gut unter Kontrolle – sei es in den Action- oder den immer wieder eingestreuten Hüpf-Passagen. Die Zielerfassung mit dem Analogstick funktioniert jetzt schon sehr genau, so dass ihr die Feinde ohne große Probleme an ihren empfindlichen Stellen treffen könnt. Um euch umzusehen, schaltet ihr auf Knopfdruck in eine Ego-Ansicht um, doch habt ihr auch die Möglichkeit, auf Wunsch das komplette Spiel in Ego-Shooter-Manier zu bestreiten. Doch auch in der normalen 3rd-Person-Ansicht fängt die Kamera das Geschehen meistens passend ein und falls sie doch mal bockt, kann einfach manuell nachjustiert werden. Die Präsentation steht ganz im Zeichen der Vorgänger und erfreut das Auge mit zumeist bunten Arenen und Figuren sowie explosiven Waffeneffekten. Dabei läuft das Geschehen überwiegend flüssig ab und geht nur bei einem zu großen Gegneraufkommen kurz in die Knie.

Das Bild sagt alles: Auch bei Gladiator fliegen die Fetzen!
Auch der Sound ist gelungen und begleitet die Action mit passenden Elektro-Klängen. Lediglich die deutsche Synchronisation kann bei dem englischen Original wohl nicht ganz mithalten. Allerdings wird auch in der Übersetzung versucht, den Humor der Vorlage beizubehalten und so werden ganz im Stil von Conker einige Ausdrücke mit einem Piepston überblendet – auch wenn sich dabei jeder denken kann, was eigentlich gemeint war.

Unendliche Weiten    

Auch wenn sich das Spielprinzip von Ratchet: Gladiator noch viele Gemeinsamkeiten mit den Vorgängern teilt, gibt es dennoch einen großen Unterschied: die Freiheit. Wart ihr zuvor recht linear unterwegs, lässt euch das Programm jetzt die Wahl, was ihr als nächstes anstellen wollt. Das Zentrum des Spiels stellt die Einsatzzentrale dar, in der ihr einen Blick auf eure Rangliste werden könnt oder Upgrades für Waffen und Roboter kauft. Von dort aus startet ihr zu diversen Planeten, die nach und nach zugänglich werden. Jeder von ihnen bietet dabei verschiedene Teilabschnitte und es liegt ganz an euch, in welcher Reihenfolge ihr die Herausforderungen meistert. Hinzu kommt, dass jede Welt einige Spezialziele bietet und damit den Wiederspielwert der Level erhöht. So gilt es z.B. in einem Abschnitt fünf Gegner zu eliminieren ohne selbst dabei Schaden zu nehmen oder eine Herausforderung mit einer einzigen Wumme zu meistern.

Multiplayer

Neben der Kampagne haben die Entwickler auch an einen Multiplayer-Modus gedacht, mit dem ihr nicht nur kooperativ zu Werke gehen könnt, sondern auch online die Fetzen fliegen lasst. Dabei geht’s nicht nur im Deathmatch rund, sondern auch in weiteren Modi wie Eroberung und König des Hügels. Interessant wird sicher auch der Juggernaut-Modus, bei dem ein Spieler den anderen deutlich überlegen ist und nach dem Prinzip "Alle auf einen" gejagt wird. Leider konnten wir den Onlinemodus bisher noch nicht antesten, doch versprechen die Matches eine spaßige Angelegenheit zu werden. Doch auch offline könnt ihr euch mit bis zu vier Mitspielern im Splitscreen die Hölle heiß machen. 
 

   
 

AUSBLICK



Was wir bisher von Ratchet: Gladiator gesehen haben, weiß durchaus zu gefallen: die Technik hinterlässt bereits einen guten Eindruck und auch das freie Leveldesign mit z.T. riesigen Arealen macht Lust auf mehr. Okay, das Gameplay besteht größtenteils aus reiner, stupider Ballerei und auch die vereinzelten Hüpf-Einlagen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich beim neusten Ratchet-Ableger wieder um einen reinrassigen Action-Titel handelt. Der Test wird zeigen, in welche Wertungsregionen sich der Gladiator vorkämpfen kann…  Ersteindruck: gut


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