Beeindruckende Präsentation
Ursprünglich wurden Final Fantasy XIII und die als Entwicklungsgrundlage dienende White Engine ja für die PS2 konzipiert. Im Gegensatz zu Genji: Days of the Blade
scheint das Umsatteln auf die PS3 und später 360 jedoch rechtzeitig und gewissenhaft stattgefunden zu haben, so dass FF XIII schon jetzt als einer der best aussehenden Genrevertreter gilt. Die Unterschiede zwischen Spielgrafik und Rendersequenzen sind weniger deutlich, die Übergänge fast fließend, so dass uns ein überaus ansehnliches und organisches Spielerlebnis erwartet. Auch in punkto Physikeinbindung und Soundverarbeitung soll die Engine sehr potent sein. Um den Soundtrack wird sich wie schon bei Final Fantasy X
Masashi Hamauzu kümmern, Nobuo Uematsu wird jedoch auch mitwirken, während der Titelsong My Hands von Leona Lewis stammt.
Spielerische Kehrtwende
Spielerisch erwartet uns nach dem etwas ausscherenden Final Fantasy XII
eine Rückbesinnung auf alte Tugenden. Produzent Yoshinori Kitase und Regisseur Motomu Toriyama, welche die Serie schon seit Final Fantasy V
bzw. Final Fantasy VII
mitprägten, setzen wieder auf das klassische ATB-Kampfsystem als Grundlage für die Auseinandersetzungen. Dabei sollen alle Aktionen Punkte kosten und rundenweise individuell aneinandergereiht werden, was eine taktische Komboplanung in den Mittelpunkt stellen dürfte. Auch verheerende Limit Breaks werden wieder an Bord sein. Diese werden jedoch auf den Namen Overclock hören und ähnlich wie der Trance-Modus in Final Fantasy IX
eine die Zeit beeinflussende Wirkung haben, in der die Gegner verlangsamt agieren, während man selbst normal weiterkämpft und mehr Schaden anrichtet.
Final Fantasy XIII wird spielerisch allein schon angesichts des altehrwürdigen Entwicklerteams ein traditionellerer Teil als der experimentierfreudige Vorgänger werden. Davon zeugt auch bereits die Rückkehr des klassischen, wenn auch leicht umstrukturierten ATB-Kampfsystems. Technisch ist man mit der White-Engine jedenfalls gut unterwegs. Qualitätsunterschiede zwischen Render- und Spielgrafik sind nicht mehr so gravierend, die Übergänge zwischen Spiel und Sequenzen fast fließend. Die Inszenierung wirkt bereits recht imposant, die Kulissen stimmungsvoll. Spannend bleibt hingegen die Frage, ob Story und Figuren ebenfalls begeistern können. Das bisher Gesehene macht auf jeden Lust auf mehr, Parallelen zum story- und charakterstarken FFVII
sind offensichtlich und die Wartezeit bald vorüber.
Ursprünglich wurden Final Fantasy XIII und die als Entwicklungsgrundlage dienende White Engine ja für die PS2 konzipiert. Im Gegensatz zu Genji: Days of the Blade
Spielerische Kehrtwende
Spielerisch erwartet uns nach dem etwas ausscherenden Final Fantasy XII
Ausblick
Fakten
- Teil des Fabula Nova Crystallis-Prjokets (FFXIII, FF vs. XIII & FF Agito XIII)
- ursprünglich als PS2-Projekt geplant
- Charakterdesign von Tetsuya Nomura
- zweigeteilte Spielwelt (schwebende HiTech-Festung Cocoon & Planetensiedlung Pulse)
- FFVII-ähnliche Handlung um Widerstandskämpfer
- Rückkehr des Active Time Battle-Systems (ATB)
- keine traditionellen Zufallskämpfe
- Kampfaktionen verbrauchen Aktionspunkte und können zu Combos verkettet werden
- zeitverlangsamende Limit Breaks (Overclock)
- Regie führt Motomu Toriyama
- produziert von Yoshinori Kitase
- basiert auf der eigens entwickelten White Engine
- fließende Übergänge zwischen Spiel und Sequenzen
- Titelsong von Leona Lewis
- Soundtrack von Masashi Hamauzu & Nobuo Uematsu





