Final Fantasy XIII
USK: 12

First Facts: Final Fantasy XIII

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Jens Bischoff

Seit kurzem steht endlich fest, dass Final Fantasy XIII im März auch in Europa startklar sein wird. PS3-Besitzer die des Japanischen kundig sind, können zwar schon im Dezember einen Import in Erwägung ziehen. Wer die Sprachbarriere scheut oder nur eine 360 zu Hause stehen hat, kommt hingegen ums Warten nicht herum. Dass ein Final Fantasy aber bereits drei Monate nach seinem Japan-Launch auch bei uns erhätlich sein wird und das gleich auf zwei Plattformen, ist dennoch rekordverdächtig!
Beeindruckende Präsentation

Ursprünglich wurden Final Fantasy XIII und die als Entwicklungsgrundlage dienende White Engine ja für die PS2 konzipiert. Im Gegensatz zu Genji: Days of the Blade scheint das Umsatteln auf die PS3 und später 360 jedoch rechtzeitig und gewissenhaft stattgefunden zu haben, so dass FF XIII schon jetzt als einer der best aussehenden Genrevertreter gilt. Die Unterschiede zwischen Spielgrafik und Rendersequenzen sind weniger deutlich, die Übergänge fast fließend, so dass uns ein überaus ansehnliches und organisches Spielerlebnis erwartet. Auch in punkto Physikeinbindung und Soundverarbeitung soll die Engine sehr potent sein. Um den Soundtrack wird sich wie schon bei Final Fantasy X Masashi Hamauzu kümmern, Nobuo Uematsu wird jedoch auch mitwirken, während der Titelsong My Hands von Leona Lewis stammt.


Spielerische Kehrtwende

Spielerisch erwartet uns nach dem etwas ausscherenden Final Fantasy XII eine Rückbesinnung auf alte Tugenden. Produzent Yoshinori Kitase und Regisseur Motomu Toriyama, welche die Serie schon seit Final Fantasy V bzw. Final Fantasy VII mitprägten, setzen wieder auf das klassische ATB-Kampfsystem als Grundlage für die Auseinandersetzungen. Dabei sollen alle Aktionen Punkte kosten und rundenweise individuell aneinandergereiht werden, was eine taktische Komboplanung in den Mittelpunkt stellen dürfte. Auch verheerende Limit Breaks werden wieder an Bord sein. Diese werden jedoch auf den Namen Overclock hören und ähnlich wie der Trance-Modus in Final Fantasy IX eine die Zeit beeinflussende Wirkung haben, in der die Gegner verlangsamt agieren, während man selbst normal weiterkämpft und mehr Schaden anrichtet.

Ausblick

Final Fantasy XIII wird spielerisch allein schon angesichts des altehrwürdigen Entwicklerteams ein traditionellerer Teil als der experimentierfreudige Vorgänger werden. Davon zeugt auch bereits die Rückkehr des klassischen, wenn auch leicht umstrukturierten ATB-Kampfsystems. Technisch ist man mit der White-Engine jedenfalls gut unterwegs. Qualitätsunterschiede zwischen Render- und Spielgrafik sind nicht mehr so gravierend, die Übergänge zwischen Spiel und Sequenzen fast fließend. Die Inszenierung wirkt bereits recht imposant, die Kulissen stimmungsvoll. Spannend bleibt hingegen die Frage, ob Story und Figuren ebenfalls begeistern können. Das bisher Gesehene macht auf jeden Lust auf mehr, Parallelen zum story- und charakterstarken FFVII sind offensichtlich und die Wartezeit bald vorüber.

Video: Der TGS-Trailer macht bereits Lust auf das fertige Spiel.

 

 















Fakten

- Teil des Fabula Nova Crystallis-Prjokets (FFXIII, FF vs. XIII & FF Agito XIII)
- ursprünglich als PS2-Projekt geplant
- Charakterdesign von Tetsuya Nomura
- zweigeteilte Spielwelt (schwebende HiTech-Festung Cocoon & Planetensiedlung Pulse)
- FFVII-ähnliche Handlung um Widerstandskämpfer
- Rückkehr des Active Time Battle-Systems (ATB)
- keine traditionellen Zufallskämpfe
- Kampfaktionen verbrauchen Aktionspunkte und können zu Combos verkettet werden
- zeitverlangsamende Limit Breaks (Overclock)
- Regie führt Motomu Toriyama
- produziert von Yoshinori Kitase
- basiert auf der eigens entwickelten White Engine
- fließende Übergänge zwischen Spiel und Sequenzen
- Titelsong von Leona Lewis
- Soundtrack von Masashi Hamauzu & Nobuo Uematsu

Kommentare

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  • Also dieses FF wird glaub ich legen... und jetz kommts keline pause 8) ...där am 9.3. bin ich im Saturn und hol mir die PS3 und das Game träume abends schon davon :P und wenns nicht so toll ja mei dann hab ich wenigstens nen schicken BlueRay player ^^ aber das dass spiel nicht gut wird da hab ich  [...] Also dieses FF wird glaub ich legen... und jetz kommts keline pause 8) ...där am 9.3. bin ich im Saturn und hol mir die PS3 und das Game träume abends schon davon :P und wenns nicht so toll ja mei dann hab ich wenigstens nen schicken BlueRay player ^^ aber das dass spiel nicht gut wird da hab ich jetz erstmal keine bedenken
  • Weiß irgentjemand was in der Spezial Edition enthalten ist? Und ob es letztendlich eine Weltkarte in FF 13 gibt?
  • Crow_1981 schrieb:
    Armoran schrieb:
    Zitat:
    Linear wie ein Seil
    - Freut mich, Linear bedeutet man hat sich zu 100% darauf konzentriert das Spiel laufen zu lassen und nicht mit halbgaren Möchtegernfreiheiten irgendwie die Pace
     [...]
    Crow_1981 schrieb:
    Armoran schrieb:
    Zitat:
    Linear wie ein Seil
    - Freut mich, Linear bedeutet man hat sich zu 100% darauf konzentriert das Spiel laufen zu lassen und nicht mit halbgaren Möchtegernfreiheiten irgendwie die Pace rausgenommen...Siehe FF10, hier war das Lineare sogar ein Muss für die Story und deren Präsentation, welche mit Freiheit nicht funktioniert hätten...
    Seh ich genauso. Ich weiß nicht, warum linear = schlecht bedeuten soll. In vielen JRPGs wie den FF-Teilen folgt man eben strikt der haupthandlung, ohne großartig Nebenquests zu besuchen... und kommt dennoch auf eine zufriedenstellend lange Spielzeit. Das eine ist eben so, das andere so. Es gibt Leute, die stehen auf Ferrari, und eben jene, die Porsche bevorzugen. Es soll sogar Leute geben, die beides fahren würden. In einigen Beispielen ist es vom Plot manchmal nicht unbedingt logisch, sich mit Nebenquests zu beschäftigen. Da fällt mir sogar mein absolutes Lieblingsspiel Mass Effect ein] Weil eben die spielerischen Freiheiten das Hauptaugenmerkt ist, wodurch sich RPGs von anderen Spielen unterscheiden. Eine gute Story alleine macht ein RPG nicht aus, das haben nämlich auch Action-Adventures, mittlerweile sogar Action-Spiele, Strategiespiele oder Shooter. Und das ist, was viele Japano-Nerds nicht checken. Das und das es eben nicht JRPG-typich ist linear zu sein. JRPGs gibt es in fast jeder nur erdenkbaren Möglichkeit. Aber wichtig ist halt, dass ein JRPG immer noch versuchen sollte irgendwie ein RPG zu sein. Und dazu muss es spielerische Freiheiten zulassen. Damn, die Diskussion hatte ich vor wenigen Wochen/Tagen schon mal wo, aber ich habe vergessen wo und kann deswegen dort nicht merh anschließen :/.

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