Zwei Filme zum Preis von einem!
Der letzte Bond-Film »Casino Royale« kam, ungewöhnlich für diese Zeiten, ohne dazu gehörige Versoftung aus. Diesen Fauxpas bügelt Entwickler Treyarch (Call of Duty 3
) jetzt clever aus: Das neue Bond-Spiel basiert nur zur Hälfte auf dem kommenden Film »Quantum of Solace« (ich weigere mich, den grausamen deutschen Titel in den Mund zu nehmen) - den Einstieg feiert ihr in »Casino Royale«. Die Entwickler picken markante Szenen aus den Streifen und erweitern sie: Erinnert ihr euch an den Kampf gegen Rebellenführer Obanne, dem Le Chiffre Geld schuldet? Im Film relativ kurz, greift ihr hier ausufernd zur Waffe, um dem Bandenchef samt seiner bemerkenswert vielen Schergen auszuschalten. Auch die spektakuläre Parkour-Szene aus dem Filmeinstieg soll voll spielbar sein, wurde allerdings nicht gezeigt.
James Bourne im Einsatz
Ouantum of Solace nutzt eine erweiterte Version der Engine, die bereits in Call of Duty 4 zum Einsatz kam. Resultat: Die Figuren, allen voran James, sehen ihren Filmvorbildern verblüffend ähnlich, das Leveldesign ist realistisch, stimmig ausgeleuchtet und detailreich. Leider aber zum Zeitpunkt der Präsentation noch sehr stabil, selbst das heißeste Feuergefecht konnte ein Tischtuch auch nur ankratzen. Wer gegen zuviel Bummbumm allergisch ist, kann Bond auch schleichen lassen: Ein großer Teil der Umgebung lässt sich als Deckung nutzen, ihr könnt euch von hinten an Gegner anpirschen und sie mit einem Bourne-kompatiblen »Takedown« leise, aber wirkungsvoll ausschalten. Stilvolles Detail: Wird James verwundet, färbt sich der Bildschirm nicht wie gewohnt immer röter - stattdessen verschließt die typische Bond-Iris immer weiter das Sichtfeld, bis schließlich alles schwarz wird. Untypisch dagegen, dass keinerlei Fahrlevels geplant sind, auch die früher so typischen »Bond-Gadgets« sollen im Lichte des realistischeren Filmstils kaum bis gar nicht mehr zum Einsatz kommen.
Die Präsentation von Quantum of Solace hatte etwas von Slapstick: Zuerst fiel der Satz »Bonds beste Waffe ist sein Gehirn«, danach wurden gefühlte 400 Klongegner umgemäht. Es wurde mehrfach betont, wie frei der Spieler vorgehen kann, und doch hat kein einziger Versuch geklappt, einen Feind per Schleichattacke auszuschalten. Na gut, das Spiel ist noch eine Weile in Arbeit, wollen wir den Entwicklern mal nicht zu früh an die Gurgel gehen. Zumal ich das Grundkonzept mit der Verbindung der beiden Streifen, die »Was ihr im Film nicht gesehen habt!«-Idee sowie (als geistiger Bruder von Jason Bourne) die Nahkampfattacken super finde. Auf dem Papier verspricht das neue Bond-Spiel also etwas ganz Tolles - das bislang Gezeigte war allerdings Balleraction, die gewöhnlicher kaum sein könnte.
Der letzte Bond-Film »Casino Royale« kam, ungewöhnlich für diese Zeiten, ohne dazu gehörige Versoftung aus. Diesen Fauxpas bügelt Entwickler Treyarch (Call of Duty 3
James Bourne im Einsatz
Ouantum of Solace nutzt eine erweiterte Version der Engine, die bereits in Call of Duty 4 zum Einsatz kam. Resultat: Die Figuren, allen voran James, sehen ihren Filmvorbildern verblüffend ähnlich, das Leveldesign ist realistisch, stimmig ausgeleuchtet und detailreich. Leider aber zum Zeitpunkt der Präsentation noch sehr stabil, selbst das heißeste Feuergefecht konnte ein Tischtuch auch nur ankratzen. Wer gegen zuviel Bummbumm allergisch ist, kann Bond auch schleichen lassen: Ein großer Teil der Umgebung lässt sich als Deckung nutzen, ihr könnt euch von hinten an Gegner anpirschen und sie mit einem Bourne-kompatiblen »Takedown« leise, aber wirkungsvoll ausschalten. Stilvolles Detail: Wird James verwundet, färbt sich der Bildschirm nicht wie gewohnt immer röter - stattdessen verschließt die typische Bond-Iris immer weiter das Sichtfeld, bis schließlich alles schwarz wird. Untypisch dagegen, dass keinerlei Fahrlevels geplant sind, auch die früher so typischen »Bond-Gadgets« sollen im Lichte des realistischeren Filmstils kaum bis gar nicht mehr zum Einsatz kommen.
Ausblick
Besonderheiten:
- spielt sowohl in Casino Royale als auch in Quantum of Solace
- erweitert ausgewählte Filmszenen
- Mischung aus Ego- und Schulterperspektive
- Nahkampfattacken möglich
- wild ballernd und schleichend spielbar
- großer Teil der Umgebung als Deckung nutzbar
- wichtige Ereignisse werden im Splitscreen präsentiert
- lineares Design, aber innerhalb der Levels gibt es viele Vorgehensmöglichkeiten
- »Takedowns« im Schleichmodus einsetzbar
- statische Umgebung, bislang wenig interaktiv
- nutzt CoD4-Technologie
- eigenständig agierende KI, kaum geskriptet
- keine Fahrlevels
- kaum bis gar keine Gadgets
- Mehrspielermodus geplant, allerdings ohne Koop
- dt. Version mit Original-Synchronsprechern
- spielt sowohl in Casino Royale als auch in Quantum of Solace
- erweitert ausgewählte Filmszenen
- Mischung aus Ego- und Schulterperspektive
- Nahkampfattacken möglich
- wild ballernd und schleichend spielbar
- großer Teil der Umgebung als Deckung nutzbar
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| Gestatten - der neue Bond. Die Polygonfiguren sehen ihren Film-Pendants verblüffend ähnlich. |
- wichtige Ereignisse werden im Splitscreen präsentiert
- lineares Design, aber innerhalb der Levels gibt es viele Vorgehensmöglichkeiten
- »Takedowns« im Schleichmodus einsetzbar
- statische Umgebung, bislang wenig interaktiv
- nutzt CoD4-Technologie
- eigenständig agierende KI, kaum geskriptet
- keine Fahrlevels
- kaum bis gar keine Gadgets
- Mehrspielermodus geplant, allerdings ohne Koop
- dt. Version mit Original-Synchronsprechern
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| Im Normalfall seht ihr die Welt durch Bonds Augen. Der Übersicht halber könnt ihr aber auch in die Schulterperspektive schalten. |

