Ehrgeizige Ziele
Bei EA hat man sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Mit Shift 2 will man Größen wie Gran Turismo und Forza Motorsport Paroli bieten. Entsprechend soll die Fahrphysik noch weiter in Richtung Simulation getrimmt werden, obwohl die Fahrzeuge beim ersten Anspielen immer noch etwas zu stark zum Rutschen neigten - ein Problem, das bereits beim Vorgänger den Fahrspaß für einige Spieler getrübt hat. Dank der hervorragenden Cockpitansicht war das Mittendrin-Gefühl aber schon beim ersten Shift phänomenal. Bei Unleashed geht man jetzt noch einen Schritt weiter: Hier erlebt man das Geschehen direkt aus der Helmperspektive und bekommt dadurch einen hervorragenden Eindruck davon, wie sich die enormen Fliehkräfte auf den Fahrer auswirken. Vor allem beim Einlenken in Kurven stellt sich durch die ungewöhnliche Kopfneigungs-Perspektive ein Gefühl ein, wie man es so noch nicht erlebt hat. Der Tunnelblick, der sich bei hohen Geschwindigkeiten einstellt und die Umgebung leicht verzerrt, ist ebenfalls wieder mit dabei, so dass zusammen mit dem kräftigen Durchschütteln bei Kollisionen erneut ein packendes Rennerlebnis garantiert scheint.
Aggression vs. Präzision
Anscheinend hält man auch weiterhin am Bewertungssystem fest, das den Fahrstil analysiert und entsprechend Punkte in den beiden Kategorien Aggression und Präzision verteilt. Bleibt zu hoffen, dass Pistensäue nicht wie beim Vorgänger zu sehr durch Rempeleinlagen belohnt werden, denn das würde im Gegensatz zum Simulationsanspruch stehen, den die Entwickler laut eigener Aussagen verfolgen. Die Streckenauswahl wird erneut eine Mischung aus fiktiven und realen Pisten darstellen. So verschlägt es die Raser u.a. ins Alpental, Autopolis sowie auf bekannte Kurse wie Brands Hatch, Catalunya oder Spa - auch Ausflüge in Metropolen wie Shanghai stehen im Reiseplan. Neuerdings heulen die Motoren der lizenzierten Sportwagen mit ihren brachialen Klängen auch in der Dunkelheit auf, so dass die neue Engine auch bei Nachtrennen mit imposanten Lichteffekten zeigen kann, was sie unter der Haube hat. Das motivierende Autolog-System, das in diesem Jahr mit Hot Pursuit eingeführt wurde und die Bestzeiten verwaltet bzw. mit Freunden vergleicht, wird auch bei Shift 2 ein wichtiger Stützpfeiler für die Online-Komponenten sein.
Zumindest in einem Bereich dürfte Shift 2 sowohl Forza Motorsport 3 als auch Gran Turismo 5 auf und davon fahren: Dank der coolen Helmkamera wirkt das Renngeschehen hier dermaßen intensiv und packend, dass die Ausflüge bei den beiden Mitbewerbern im direkten Vergleich fast schon wie Kaffefahrten wirken. Doch das und die ansehnlichen Schauplätze sind zusammen mit den aggressiven Motorenklängen nur die halbe Miete - wer es mit den beiden besten Konsolen-Simulationen aufnehmen will, muss vor allem im Bereich der Fahrphysik überzeugen können. Hier herrscht bei Shift 2 allerdings noch Aufholbedarf: Bei unseren ersten Testrunden verhielten sich die Boliden auch mit reduzierten Fahrhilfen noch zu arcadelastig - vor allem das übertriebene Rutschen tritt wie beim Vorgänger noch zu sehr in den Vordergrund. Skeptisch stehe ich außerdem der erneuten Aufteilung zwischen Präzision und Aggression beim Fahrstil entgegen - ich will bei einer Simulation keine Punkte fürs Rempeln bekommen! Trotzdem stellt sich bei mir schon eine Vorfreude ein, wenn ich nur daran denke, mir dank Autolog-Funktionen wieder schweißtreibende Duelle um diverse Bestzeiten zu liefern - aber dieses Mal auf lizenzierten Pisten und einer Helmansicht, die es in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat.
Bei EA hat man sich ehrgeizige Ziele gesteckt: Mit Shift 2 will man Größen wie Gran Turismo und Forza Motorsport Paroli bieten. Entsprechend soll die Fahrphysik noch weiter in Richtung Simulation getrimmt werden, obwohl die Fahrzeuge beim ersten Anspielen immer noch etwas zu stark zum Rutschen neigten - ein Problem, das bereits beim Vorgänger den Fahrspaß für einige Spieler getrübt hat. Dank der hervorragenden Cockpitansicht war das Mittendrin-Gefühl aber schon beim ersten Shift phänomenal. Bei Unleashed geht man jetzt noch einen Schritt weiter: Hier erlebt man das Geschehen direkt aus der Helmperspektive und bekommt dadurch einen hervorragenden Eindruck davon, wie sich die enormen Fliehkräfte auf den Fahrer auswirken. Vor allem beim Einlenken in Kurven stellt sich durch die ungewöhnliche Kopfneigungs-Perspektive ein Gefühl ein, wie man es so noch nicht erlebt hat. Der Tunnelblick, der sich bei hohen Geschwindigkeiten einstellt und die Umgebung leicht verzerrt, ist ebenfalls wieder mit dabei, so dass zusammen mit dem kräftigen Durchschütteln bei Kollisionen erneut ein packendes Rennerlebnis garantiert scheint.
Aggression vs. Präzision
Anscheinend hält man auch weiterhin am Bewertungssystem fest, das den Fahrstil analysiert und entsprechend Punkte in den beiden Kategorien Aggression und Präzision verteilt. Bleibt zu hoffen, dass Pistensäue nicht wie beim Vorgänger zu sehr durch Rempeleinlagen belohnt werden, denn das würde im Gegensatz zum Simulationsanspruch stehen, den die Entwickler laut eigener Aussagen verfolgen. Die Streckenauswahl wird erneut eine Mischung aus fiktiven und realen Pisten darstellen. So verschlägt es die Raser u.a. ins Alpental, Autopolis sowie auf bekannte Kurse wie Brands Hatch, Catalunya oder Spa - auch Ausflüge in Metropolen wie Shanghai stehen im Reiseplan. Neuerdings heulen die Motoren der lizenzierten Sportwagen mit ihren brachialen Klängen auch in der Dunkelheit auf, so dass die neue Engine auch bei Nachtrennen mit imposanten Lichteffekten zeigen kann, was sie unter der Haube hat. Das motivierende Autolog-System, das in diesem Jahr mit Hot Pursuit eingeführt wurde und die Bestzeiten verwaltet bzw. mit Freunden vergleicht, wird auch bei Shift 2 ein wichtiger Stützpfeiler für die Online-Komponenten sein.
Ausblick
Features:
- lizenzierte und fiktive Kurse
- lizenzierter Fuhrpark
- Fotomodus
- intensive Helmkamera
- noch stärkerer Fokus auf Simulation
- Schadensmodell
- Autolog-System integriert
- neu: Nachtrennen
- Tunnelblick bei hohen Geschwindigkeiten
- neue Rendering-Engine
- erscheint im Frühjahr 2011
- lizenzierte und fiktive Kurse
- lizenzierter Fuhrpark
- Fotomodus
- intensive Helmkamera
- noch stärkerer Fokus auf Simulation
- Schadensmodell
- Autolog-System integriert
- neu: Nachtrennen
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| Die neue Helmansicht ist der Hammer. |
- Tunnelblick bei hohen Geschwindigkeiten
- neue Rendering-Engine
- erscheint im Frühjahr 2011





