Deep Black
USK: 16

First Facts: Deep Black

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Paul Kautz

Wo wurde nicht schon überall der Weltfrieden gerettet: Auf dem Boden, in der Luft, im Weltall, auf fremden Planeten - nur die Tiefen der Ozeane waren bislang größtenteils friedliches Gebiet, von einfachen Shootern wie Undertow und gelegentlichen Haibissen mal abgesehen. Mit Deep Black ändert sich das ganz schnell.

Get Over Here!

In der nahen Zukunft ist mal wieder alles schlecht: Skrupellose Bio-Terroristen bedrohen die Menschheit vom Boden der Meere aus, der Spieler übernimmt die Rolle eines Elite-Tauchers, der die Machenschaften der Mistkerle stoppen soll. Folgerichtig tummelt man sich etwa die Hälfte der 45 Levels lang mit einem speziellen Jetpack unter Wasser, erledigt Feinde mit Harpunen oder Schallwaffen, infiltriert gegnerische Basen und löst maritime Puzzles - so muss man z.B. gezielt den Füllstand eines großen Beckens verändern, um Röhren zu erreichen. Man kann das Wasser auch zur Deckung nutzen: Schleicht ein Gegner auf einer Plattform über dem Spieler herum, kann man ihn mit einer Harpune ins Wasser zerren und dort nach einem Reaktionstest ersäufen.

Jäger mit Fischauge

Etwa 50% von Deep Black spielen unter Wasser, in der anderen Hälfte begibt man sich auf die Muttererde - der Übergang zwischen beiden ist nahtlos. Kämpft man auf festem Boden, orientiert sich das Spiel an Genrestandards: Es gibt ein einfaches Deckungssystem, Feinde fallen der Railgun oder einer bratzelnden Energiewaffe schnell zum Opfer. Neben der Kampagne versprechen die Entwickler auch einen umfangreichen Mehrspielermodus, der eine Art »Unterwasser-Unreal Tournament« werden soll. Deep Black nutzt eine eigene Grafikengine, die auf dem PC alle erdenklicken Features bietet - DirectX11 und native 3D-Vision-Unterstützung. Das Ergebnis sieht vor allem unter Wasser beeindruckend gut aus: wirbelnde Partikel, wabernde Schatten, verzerrte Lichte und fauchende Luftblasenheere lassen nicht nur Meeresforscher mit der Zunge schnalzen.

Ausblick

Ich mag es nicht, wenn in Pressetexten Wörter wie »revolutionär« oder »atemberaubend« verwendet werden, nur weil ein Spiel nicht nur auf dem Boden spielt - Dark Void war auch eine Mischung aus Boden und Luft, aber das Ergebnis war weder revolutionär noch atemberaubend. Das soll jetzt nicht gegen Deep Black sprechen, denn das was ich bislang von dem Spiel zu sehen bekam, war in jedem Fall sehr interessant: Der Unterwasserkampf bietet eine erfrischende Abwechslung zum üblichen Rabatz, und die Möglichkeit, die Kampfebene spontan zu wechseln, war auch schon eines der besseren Features von Dark Void. Technisch ist das Werk der jungen Russen auf jeden Fall top - ob es auch spielerisch mit den großen Jungs mithalten kann, wird sich in Kürze zeigen.


Fakten:

- spielt über und unter Wasser
- 45 Levels in fünf Kapiteln
- Mischung aus Ego- und Schulterperspektive
- unkompliziertes Deckungs-System

Die Unterwasserwelt von Deep Black wird sehr beeindruckend dargestellt - noch nie waberte und blubberte es so realistisch am Monitor!

















- viele maritime Puzzles
- native 3D-Unterstützung auf PCs
- nutzt eigenes Grafiksystem
- Mehrspielermodus soll sich an UT orientieren
Etwa 50% des Spiels verbringt man im Wasser, die andere Hälfte darüber.

Kommentare

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  • @ Metal777 Die Überschrift in den First Facts ist in der Tat etwas ungünstig gewählt. Denn so könnte man z.B. auch noch die ganzen U-Boot Spiele auflisten die es gibt. Wenn man es allerdings auf den Bereich der Ego & 3rd Person Shooter bezieht, dann stimmt es denke  [...] @ Metal777 Die Überschrift in den First Facts ist in der Tat etwas ungünstig gewählt. Denn so könnte man z.B. auch noch die ganzen U-Boot Spiele auflisten die es gibt. Wenn man es allerdings auf den Bereich der Ego & 3rd Person Shooter bezieht, dann stimmt es denke ich wieder. Immerhin spielen die meisten Shooter die auf dem Markt kommen auf festen Boden. Weltraumshooter (in Ego oder 3rd Person Sicht wohlgemerkt) sind eigentlich immer noch sehr rar gesäht. Spontan fällt mir dazu eigentlich nur [url=http://www.4players.de/4players.php/spielinfo/PC-CDROM/13083/Shattered_Horizon.html]Shattered Horizon[/url] ein (was ich btw leider nicht spielen kann, da XP nicht unterstützt wird ]Crysis[/url] oder [url=http://www.4players.de/4players.php/spielinfo/PC-CDROM/9557/Dead_Space.html]Dead Space[/url] (die allerdings auch gut inszeniert waren). Deep Black ist also in der Hinsicht erfrischend neu, das man halt mal in Ego & 3rd Person Sicht sowohl auf Land als auch unter Wasser herum ballern kann, und der Übergang wohl nahtlos verlaufen wird.
  • Unterwasser-Shooter gibs ja wohl schon länger. Als erstes muss man das Spiel 'Schleichfahrt' nennen. Sehr geniale Story, Hammer Atmospäre, gute Grafik und Sound. Sehr gutes Gameplay und das U-Boot  [...] Unterwasser-Shooter gibs ja wohl schon länger. Als erstes muss man das Spiel 'Schleichfahrt' nennen. Sehr geniale Story, Hammer Atmospäre, gute Grafik und Sound. Sehr gutes Gameplay und das U-Boot kaufen mit Equipment und jeder Menge unterschiedlichen Torpedos ist unerreicht. Perfekter Schwierigkeitsgrad, der immer fair anzog. Was waren das Unterwassergefecht gegen die Aliens zum Schluss. Einfach Wahnsinn. Das Spiel ist übrigens von 1996. Link: http://www.amazon.de/Blue-Byte-Schleich ... B00004TOCA Die beiden Nachfolger AquaNox und AquaNox 2 waren nur 'gute' Spiele. :Farben: Aber auch unter Wasser. Link: http://www.4players.de/4players.php/spi ... uaNox.html Link: http://www.4players.de/4players.php/spi ... ation.html PS] Also, es gibt Top-Titel unter Wasser. Sogar mit Story 'die Welt retten'. :roll:
  • Game&Watch schrieb:
    komplett gleich
    Dir fällt schon auf, dass das eine Vieh doppelt soviele Beine hat wie das andere?

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