Final Fantasy XIII-2
USK: 12

First Facts: Final Fantasy XIII-2

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Jens Bischoff

Final Fantasy XIII war vielen Spielern zu linear und handlungsorientiert. Mit Final Fantasy XIII-2 will man sich dieser Kritik annehmen und verspricht deutlich mehr Freiheiten und Interaktionsmöglichkeiten. Wir haben die wichtigsten Neuerungen einmal zusammengefasst.
Zurück in die Zukunft

Final Fantasy XIII-2 spielt wenige Jahre nach den Ereignissen von Final Fantasy XIII: Nach der Rettung Cocoons wurde Grand Pulse von einigen Überlebenden neu besiedelt; Lightning scheint jedoch verschwunden und wird von fast allen, außer ihrer Schwester Serah, für tot gehalten.

Als Serahs Heimatstadt Neu Bodhum von Monstern überrannt wird, rettet ihr ein Unbekannter namens Noel Kreiss das Leben, mit dem sie sich anschließend auf die Suche nach ihrer Schwester begibt. Zusammen erkunden sie eine Reihe neuer sowie vertrauter Orte, die sich nach dem Fall Cocoons jedoch stark verändert haben.

Darüber hinaus wird es auch die Möglichkeit geben sich via Chronosphäre auf Zeitreisen zu begeben, um verschiedene Spielenden zu erleben. Der Spieler soll allerdings selbst entscheiden können, wie intensiv er sich mit Reisen durch Zeit und Raum beschäftigen will.

Gesprengte Ketten

Doch auch abseits der Chronosphäre will man deutlich mehr Freiheiten bieten. Bereits von Anfang an soll man die Möglichkeit haben, sich mit diversen Nebenaufträgen und Minispielen zu beschäftigen. Auch Erkundungs- und Rätselelementen soll weit mehr Platz eingeräumt werden.

Zudem wurde das nach wie vor auf taktische Paradigmenwechsel setzende Kampfsystem leicht umgekrempelt: Potentielle Gegner sind nicht länger von Weitem sichtbar, sondern tauchen plötzlich auf, während ein kurzer Reaktionstest Vor- oder Nachteile im anschließenden Gefecht mit sich bringt.

Auch während der Kämpfe wird man anhand cinematischer Quick-Time-Events den Kampfverlauf entscheidend beeinflussen können. Besiegte Gegner können sogar in die eigenen Reihen aufgenommen, trainiert und mit aufladbaren Spezialangriffen gegen ihre Artgenossen eingesetzt werden.

Ausblick

Serienfans wird es sicher freuen, dass man ihnen mit Final Fantasy XIII-2 wieder mehr Freiheiten und Beschäftigungsmöglichkeiten abseits der Haupthandlung bieten will. Vor allem die oft optionalen, an Chrono Trigger erinnernden Reisen durch Zeit und Raum inklusive unterschiedlicher Spielenden klingen spannend. Auch dass es mehr Erkundungsreize und Rätselelemente geben soll, ist begrüßenswert. Was die Änderungen am nach wie vor auf Paradigmenwechsel setzenden Kampfsystem betrifft, bin ich allerdings noch skeptisch. Das Befehligen von mehr als 150 zähmbaren Bestien, die sich individuell trainieren lassen, könnte zwar interessant werden, unvermittelt auftauchende Gegner wirken aber eher wie ein Rückschritt in die Rollenspielsteinzeit und auch der konzentrierte Einsatz von Reaktionstests muss seine Qualitäten erst noch unter Beweis stellen.

Einschätzung: gut

Video: Serah will mit Noels Hilfe ihre Schwester finden.

Infos

- neue Protagonisten
- spannende Zeitreisen
- rekrutierbare Monster
- eingeflochtene Quick-Time-Events
- zahlreiche Nebenaufgaben & Minispiele
- mehr Erkundungs- & Rätselelemente
- unterschiedliche Enden & DLC-Items
Die Chronosphäre erlaubt Reisen durch Zeit und Raum.
Die Chronosphäre erlaubt Reisen durch Zeit und Raum.

Kommentare

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  • To-Players schrieb:
    Kann mir jemand das Spiel empfehlen?
    ja
  • Kann mir jemand das Spiel empfehlen?
  • Ingrim123 schrieb:
    [...] Der Endboss von FF-13 WILL sterben aber wehrt sich mit Händen und Füßen gegen seinen Tod. Habe ich da was falsch Verstanden? Ich lasse mich gerne aufklären. [...]
    [spoiler]Der Wille ist ein zentrales Thema in FF13, die Handlung  [...]
    Ingrim123 schrieb:
    [...] Der Endboss von FF-13 WILL sterben aber wehrt sich mit Händen und Füßen gegen seinen Tod. Habe ich da was falsch Verstanden? Ich lasse mich gerne aufklären. [...]
    [spoiler]Der Wille ist ein zentrales Thema in FF13, die Handlung lässt auch viel Raum für Spekulationen. Jedoch wird dir sicher aufgefallen sein, dass die Helden nie eine andere Wahl hatten. Ihr gesamtes Tun war von den Fal'Cie vorherbestimmt. (Von daher passt das lineare Setting sogar ganz gut.) Lightning und Fang ergeben sehen das zum Schluß hin auch ein und wehren sich nicht länger dagegen. Sie kämpfen also gegen Orphanus. Warum genau dieser sich nun wehrt? Naja, da ist auch wieder Raum für Spekulationen. Man könnte nüchtern sagen, weil der Endkampf sonst echt öde wäre. Oder aber vielleicht will dieses Wesen ja gar nicht unbedingt sterben. Immerhin war es Barthandelus, der behauptete, Orphanus wolle unbedingt sterben, ja, würde geradezu danach betteln. Aber dass Barthandelus es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nimmt und gerne mal fröhlich manipuliert sollte man auch mitbekommen haben. Ok, klar, Barthandelus ist ebenso wie Orphanus ein Fal'Cie, von daher sollte man annehmen, dass die zusammenarbeiten. Richtig klar erkennbar ist das aber zu keinem Zeitpunkt. Der nette Nebeneffekt an Orphanus Tod ist natürlich das Aussterben aller Fal'Cie, wodurch Vanille und Fang, die ja mittlerweile zu Ragnarök mutierten, zum ersten Mal in ihrem Leben über freien Willen verfügen können und "spontan" beschließen, Cocoon zu retten. Die Story hat wirklich viele Facetten und sollte von jedem selbst interpretiert werden. Eine ultimativ gültige Fassung gibt es nicht. Ich empfehle dafür auch zwei Durchläufe, da erst dann einige Zusammenhänge klarer werden. Aber längst nicht alle. Das wär ja auch öde.[/spoiler] Dombe schrieb:
    [...] weiss man eigentlich ob die beschwörungen/bestia/esper oder whatever vielleicht mal wieder nutzvoll werden? waren ja schon beim 12er nur beiläufer und jetzt beim 13er genauso, schön anzusehen, mehr aber auch net. [...]
    Es ist so gut wie unmöglich, Long Gui ohne Esper zu besiegen, es sei denn, man ist wirklich maximal gelevelt und schleppt mehrere ultimative Waffen mit sich rum. In der Story hatten die Esper auch durchaus ihre Daseinsberechtigung. Klar, für erfahrene Spieler waren sie bis zum Endgame eigentlich nur schmuckes Beiwerk, für weniger begabte sind sie aber quasi eine zweite Chance. Denn sie teilen ja nciht nur aus, gleichzeitig wird auch die Truppe komplett regenereiert, dazu gibt's eine Verschnaufpause, in der man seine Taktik überdenken kann. Leider kann man aber nicht die Paradigmen wechseln, hat man da also die falschen am Start, nützen die Esper auch nichts mehr. *g* Jedenfalls können Esper durchaus den ein oder anderen Kampf entscheiden. Ich finde es auch ganz gut, dass sie einem nicht aufgezwungen werden, sondern das Kampfsystem einfach nur erweitern. Für jeden Kampf in FF13 gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, das find ich viel spannender, als mir eine 10 minütige Animation anzuschauen.