MAG - Vorschau, Shooter, PlayStation 3 Move - 4Players.de

 

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Online-Shooter
Entwickler: Zipper Interactive
Publisher: Sony
Release:
29.01.2010
Spielinfo Bilder Videos
Zipper Interactive bläst zum Angriff: Schon am 29. Januar dürfen sich PS3-Besitzer in Massenschlachten mit rekordverdächtigen 256 Spielern wagen. Massive Action Game, kurz: MAG, lautet der schnörkellose Titel des PS3-exklusiven, reinen Online-Shooters. In der vergangenen Woche konnten sich interessierte Spieler in der offenen Beta einen ersten Einblick verschaffen - auch wir haben uns ins Getümmel gestürzt.

Klassen Marke Eigenbau

Vorgegebene Klassen gibt es nicht: Wer seine Truppe beim Angriff als helfender Rettungsanker unterstützen will, kann sich einfach das Medizin-Tool kaufen und einen Slot damit ausrüsten. Oder man wählt zu Beginn der Mission die selbst erstellte Sniper-Klasse und hilft seinen Kameraden, indem man die MG-Geschütze aus der Ferne aufs Korn nimmt. Ab Level 15 wird übrigens die Fähigkeit freigeschaltet, den Anführer ("OIC") spielen zu dürfen. Nur er darf z.B. Luftschläge und andere Gemeinheiten anordnen. Er kann - wie alle anderen -

Der Krieg zwischen den Privatarmeen spielt etwa im Jahr 2030. Einige der Waffen sind an heutige Prototypen angelehnt.
das Getümmel auf einer rotierbaren Übersichtskarte betrachten, bewegt sich aber auch höchstpersönlich durch die Schlacht. Teamkameraden in seiner Nähe kommen in den Genuss nützlicher Vorteile: Sie können z.B. schneller laufen und Sprengsätze anbringen.  Man muss sich übrigens bei der Charakter-Erstellung für eine der drei großen Privatarmeen entscheiden und kann danach nur dann mit Freunden zusammen spielen, wenn diese nicht für den Gegner kämpfen. Zur Wahl stehen die klassische Militär-Corporation Valor, die Technik-Spezialisten von Raven und die Underdogs im Cyberpunk-Gewand namens S.V.E.R.

Die Ballermänner und die Fähigkeiten des eigenen Soldaten lassen sich ähnlich wie in Modern Warfare 2 aufmotzen: Über Kills, das Erfüllen von Einsatzzielen sowie das Befolgen von Befehlen steigt mein Level und mein Punktekonto. Diese Währung lässt sich gegen alternative Waffen, Aufsätze wie Zielfernrohre und  körperliche Fähigkeiten wie mehr Ausdauer beim Laufen oder eine erhöhte Resistenz gegen Giftgasgranaten eintauschen. Da deutlich weniger Punkte zu Verfügung stehen als ausgegeben werden können, sollte man sich gut überlegen, wofür man den Zaster ausgibt und am besten ein paar spezialisierte Ausrüstungen zusammenstellen.

Taktik oder Chaos?

Damit die Matches für bis zu 256 Mann nicht in ein heilloses Durcheinander ausarten, haben die Socom-Macher den gewaltigen Teams ein streng mathematisches Organisations-Prinzip inklusiver diverser Chat-Kanäle verpasst: Acht Söldner bilden ein Squad, vier Squads ein Platoon und je nach Spielmodus kämpfen sich bis zu vier Platoons von unterschiedlichen Ecken der Map bis zum heiß begehrten Hauptziel in der Mitte vor.
Außer an bestimmten Zielpunkten lässt sich leider nicht viel in der Umgebung zerstören.
Nicht alle Modi reizen die Belastbarkeit der bereitgestellten Server aus: In "Sabotage" z.B. können sich Einsteiger erst einmal auf einer "kleinen" Karte mit 64 Spielern an die grundlegenden Mechaniken gewöhnen. Der einfache Missionsablauf bietet nicht ganz so viel Verwirrungspotential: Vier Squads versuchen zuerst zwei Stallitenstationen zu erobern und diese gleichzeitig zu halten. Um den Sieg komplett zu machen, wird ein letztes Ziel in die Luft gesprengt. Das defensive Team muss natürlich versuchen, den Ansturm der Gegner bis zum Ablauf der Timers aufzuhalten.

In anderen Modi liefern sich 64 Spieler ein einfaches Team-Gefecht oder es kämpfen 128 Teilnehmer darum, feindliche Fahrzeuge aus einer Basis zu stehlen bzw. den Angriff zu unterbinden. Die Königsdisziplin ist aber der Domination-Modus: Nur hier tummelt sich die volle Zahl von 256 Spielern auf dem Schlachtfeld. Die Angreifer brechen von außen durch diverse Verteidigungsanlagen und nehmen nacheinander zwei Ringe von Zielobjekten ein, um schließlich das Zentrum der Macht auseinanderzunehmen.

         

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