Bewegende Odyssey
Wir erinnern uns: Auf der E3 2006 enthüllte Sony zur Überraschung aller anwesenden Journalisten einen bewegungssensitiven Controller für die PlayStation 3. Der SIXAXIS war geboren! Erst später stellte sich heraus, dass zugunsten der neuen
Technologie der Rumble-Effekt geopfert wurde - angeblich aus dem Grund, weil die Vibrationsmotoren die Motion-Sensoren stören und es faktisch unmöglich wäre, beides in einem Controller zu vereinen. Doch das war erst der Anfang einer Reihe teils peinlicher Rechtfertigungen, weshalb der beliebte Rütteleffekt verbannt wurde. Denn schon im Oktober schwenkte man um: So behauptete der damalige SCEA-Präsident Kaz Hirai im Interview mit Kikzo, dass nicht die technische Umsetzung, sondern eine strategische Entscheidung der ausschlaggebende Punkt für die Rumble-Streichung war. Laut Hirai wäre der Controller schlichtweg zu teuer geworden, wenn man beide Technologien integriert hätte.
"Ist es technisch möglich, das Vibrations-Feature von den Bewegungssensoren zu isolieren? Absolut", so Hirai. "Aber wir müssen den Balance-Akt bewältigen, den Konsumenten einen Controller zu geben, den man sich leisten kann. Wir liefern einen Controller mit, aber viele Konsumenten werden sich einen weiteren Controller kaufen wollen. Wenn die Trennung von Vibrations- und Bewegungssensoren zu teuren Controllern führt, bereiten
wie dem Konsumenten einen großen Nachteil."
Doch schon damals wurde gemunkelt, dass für Sony weniger ein zu hoher Preis das ausschlaggebende Argument gegen den Rumble-Effekt war, sondern die anfallenden Lizenzgebühren an Immersion Corp. - also dem Unternehmen, das als Vater der Rumble-Technologie gilt und mit dem man sich aufgrund einer angeblichen Patenverletzung in Sachen Rütteleffekte immer noch in einem Prozess vor Gericht stritt. Immersion nutzte die Gunst der Stunde und machte sich den Unmut vieler PS3-Fans zunutze, indem man ihnen versicherte, dass sich ein PS3-Controller mit Rumble- und Motiontechnologie problemlos und kostengünstig umsetzen ließe.
"Hirai sagt, dass die Kombination aus Rumble und Bewegungssensoren im Controller nicht länger ein technisches Problem ist. Ich bin froh, dass ihre Techniker das erkannt haben - obwohl wir schon einen Tag nach der Sonys Pressemitteilung wussten, was dafür zu tun ist", so Vic Viegas, CEO von Immersion in einem Interview mit Next-Gen.biz. "Jetzt scheint Sony zu behaupten, dass die Lösung zu teuer wäre, wenn beide Technologien Seite an Seite arbeiten würden... [Immersion] kennt Wege, beide Technologien ohne starken Kostenanstieg zu kombinieren. Wir haben mindestens einem anderen Mitbewerber dabei geholfen. Es ergibt für mich keinen Sinn zu sagen, dass dieser Lösung wirklich teurer ist. Ich glaube das einfach nicht."
Wir erinnern uns: Auf der E3 2006 enthüllte Sony zur Überraschung aller anwesenden Journalisten einen bewegungssensitiven Controller für die PlayStation 3. Der SIXAXIS war geboren! Erst später stellte sich heraus, dass zugunsten der neuen
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| Der DualShock 3 hatte bis zu seinen offiziellen Ankündigung einen langen Weg aus Fanprotesten und unsinnigen Sony-Argumentationen gegen das Rumble-Konzept zu gehen. |
"Ist es technisch möglich, das Vibrations-Feature von den Bewegungssensoren zu isolieren? Absolut", so Hirai. "Aber wir müssen den Balance-Akt bewältigen, den Konsumenten einen Controller zu geben, den man sich leisten kann. Wir liefern einen Controller mit, aber viele Konsumenten werden sich einen weiteren Controller kaufen wollen. Wenn die Trennung von Vibrations- und Bewegungssensoren zu teuren Controllern führt, bereiten
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| Für Kaz Hirai wäre ein Sixaxis-Controller mit Rumble-Technologie zu teuer für die Konsumenten geworden. |
Doch schon damals wurde gemunkelt, dass für Sony weniger ein zu hoher Preis das ausschlaggebende Argument gegen den Rumble-Effekt war, sondern die anfallenden Lizenzgebühren an Immersion Corp. - also dem Unternehmen, das als Vater der Rumble-Technologie gilt und mit dem man sich aufgrund einer angeblichen Patenverletzung in Sachen Rütteleffekte immer noch in einem Prozess vor Gericht stritt. Immersion nutzte die Gunst der Stunde und machte sich den Unmut vieler PS3-Fans zunutze, indem man ihnen versicherte, dass sich ein PS3-Controller mit Rumble- und Motiontechnologie problemlos und kostengünstig umsetzen ließe.
"Hirai sagt, dass die Kombination aus Rumble und Bewegungssensoren im Controller nicht länger ein technisches Problem ist. Ich bin froh, dass ihre Techniker das erkannt haben - obwohl wir schon einen Tag nach der Sonys Pressemitteilung wussten, was dafür zu tun ist", so Vic Viegas, CEO von Immersion in einem Interview mit Next-Gen.biz. "Jetzt scheint Sony zu behaupten, dass die Lösung zu teuer wäre, wenn beide Technologien Seite an Seite arbeiten würden... [Immersion] kennt Wege, beide Technologien ohne starken Kostenanstieg zu kombinieren. Wir haben mindestens einem anderen Mitbewerber dabei geholfen. Es ergibt für mich keinen Sinn zu sagen, dass dieser Lösung wirklich teurer ist. Ich glaube das einfach nicht."

