Anspruch und Wirklichkeit
From Software kennt die Nische und legt mit schöner Regelmäßigkeit den Köder aus: Martialische Intros, nach denen sich metallfressende Mecha-Freaks die Finger lecken.
Und dann? Dann zischen hyperagile Geschosse durch detailarme Kulissen - als hätte sich eine nietenverstärkte Ausgabe von Metal Sonic in einer graublauen Dreamcast-Kulisse verirrt. Für mich war es jedenfalls so: Die Faszination erlosch in dem Moment, als Armored Core von Film zu Spiel umblendete.
Diesmal nicht. Diesmal geht es noch vor dem Hauptmenü in die erste Mission und ich lenke einen trägen Metallriesen zwischen den Wolkenkratzern einer zerstörten Stadt. Wie seine Vorgänger schiebt ein Boost den Riesen zwar auf Knopfdruck schneller voran, den Hochgeschwindigkeits-Luftkampf des Vorgängers gibt es aber nicht mehr. Endlich: Auch mit späteren Upgrades habe ich in Armored Core V das Gefühl, eine schwere Maschine zu steuern - From Softwares bewusste Umkehr macht sich bezahlt!
Mein Mech, dein Mech
Erweiterungen? Ohne die wird es schnell schwer, in der Welt der Mechs zu bestehen. Denn man wählt nicht einfach "MG oder Raketenwerfer?" Man schraubt den ganzen Mech vom
Kern über die Energieverteilung bis hin zum Sensorensystem selbst zusammen. Die einen Beine sorgen für höhere Sprünge, die anderen bieten mehr Schutz. Man kann den Torso sogar auf eine Art Panzer schrauben oder vier spinnenähnliche Gliedmaßen als Unterbau verwenden. Verzeihung, aber: Das ist einfach schweinecool! Es gibt primäre und sekundäre Waffen, unterschiedliche Boosts, etliche Panzerungen für Kopf, Körper und Arme sowie unzählige Waffen vom Laserschwert bis zur Pulse Cannon. Ich mache meinen Mech zur Nahkampfbestie, zum Fernkampf-Schrecken oder zur eisernen Festung. Ich gebe ihm einen Namen, lackiere buchstäblich jedes Einzelteil und klebe meine Plakette auf die stolze Metallbrust. Bezahlt wird mit dem Geld verschrotteter Gegner - also mit im Kampf gewonnenen Punkten.
From Software kennt die Nische und legt mit schöner Regelmäßigkeit den Köder aus: Martialische Intros, nach denen sich metallfressende Mecha-Freaks die Finger lecken.

Video: Eindrucksvolle Bilder, starke Musik: Das Intro zu Teil fünf verspricht einmal mehr sehr viel.
Diesmal nicht. Diesmal geht es noch vor dem Hauptmenü in die erste Mission und ich lenke einen trägen Metallriesen zwischen den Wolkenkratzern einer zerstörten Stadt. Wie seine Vorgänger schiebt ein Boost den Riesen zwar auf Knopfdruck schneller voran, den Hochgeschwindigkeits-Luftkampf des Vorgängers gibt es aber nicht mehr. Endlich: Auch mit späteren Upgrades habe ich in Armored Core V das Gefühl, eine schwere Maschine zu steuern - From Softwares bewusste Umkehr macht sich bezahlt!
Mein Mech, dein Mech
Erweiterungen? Ohne die wird es schnell schwer, in der Welt der Mechs zu bestehen. Denn man wählt nicht einfach "MG oder Raketenwerfer?" Man schraubt den ganzen Mech vom
Neu im Cockpit?
Vorsicht: Armored Core V erklärt erschreckend wenige seiner zentralen Elemente. In den Zusammenbau der vielen Komponenten muss man sich etwa lange hineindenken, bevor man überhaupt sinnvoll loslegen kann.
Vorsicht: Armored Core V erklärt erschreckend wenige seiner zentralen Elemente. In den Zusammenbau der vielen Komponenten muss man sich etwa lange hineindenken, bevor man überhaupt sinnvoll loslegen kann.