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Mass Effect 3 (Rollenspiel) von Electronic Arts
Mass Effect 3
Action-Rollenspiel
Entwickler:
Publisher: Electronic Arts
Release:
08.03.2012
08.03.2012
08.03.2012
30.11.2012
Spielinfo Bilder Videos
Tod und Trümmer überall, die Erde gleicht einem Schlachtfeld: Wie aus dem Nichts wird der blaue Planet von den gefürchteten Reapern überfallen. Sie wollen alle organischen Wesen des Universums vernichten, sind absolut skrupellos und technologisch weit überlegen. Die Verteidigung scheint aussichtslos, konventionelle Waffensysteme versagen. Wie kann man die Menschheit retten? Wie kann man das Leben an sich retten? Es gibt nur eine Antwort: Shepard!

Verzweiflung im Weltraum

Video
Der Trailer stimmt auf den Kampf gegen die Reaper ein.
Ein Held muss her: Jemand, der die Reaper kennt und der Verbündete um sich scharen kann. Also wird Shepard reaktiviert, bekommt in kürzester Zeit sowohl seine Dienstmarke als auch den Status eines Spectre zurück, obwohl er für die fanatischen Feinde des Rates tätig war. Natürlich genießt er auch den Ruf eines Helden. Aber seine Vergangenheit wird im Einstieg viel zu schnell thematisiert. Man wundert sich, wie wenig der abtrünnige Commander vor den Verantwortlichen erklären muss und wie oberflächlich die ersten Dialoge gestrickt sind.

Für Veteranen ist das natürlich schade, denn man will sich von Anfang an mit seinem Charakter identifizieren, will tiefer schürfen und Fragen stellen - lediglich Einsteiger werden so nicht unnötig aufgehalten. Und man hat später immer wieder das Gefühl, dass BioWare sein Spieldesign eher für diese als für die Kenner der Serie ausgerichtet hat, denn viele Entscheidungen der ersten beiden Teile spielen hier letztlich gar keine Rolle.

Es geht jedenfalls schnell zur Sache: Shepard muss Allianzen schmieden und einer Wunderwaffe nachjagen. Das ist allerdings nicht so einfach, denn jedes Volk denkt zunächst an sich, zwischen vielen Rassen schwelen uralte Konflikte und selbst die Menschen sabotieren sich untereinander. BioWare versteht es sehr gut, die außenpolitischen Fäden
Neuen Charakter erstellen:

Wer keine Spielstände des Vorgängers übernimmt, kann einen männlichen oder weiblichen Helden erschaffen, seine Herkunft, seinen Ruf und Schlüsselmomente der Vergangenheit festlegen. Diese wirken sich dann u.a. auf einige Begegnungen im Spiel (ob man z.B. auf Kaidan oder Ashley trifft) aus. Außerdem wählt man wie gehabt zwischen sechs Klassen von Soldat über Techniker bis Infiltrator.
und außerirdischen Eigenheiten der ersten Teile weiter zu verflechten. Auf wessen Seite stehen die Fanatiker von Cerberus? Werden sich die Kroganer nach dem Völkermord überhaupt dem Kampf anschließen? Wo sind die umtriebigen Quarianer? Und es ist schön, dass man viele Entscheidungen aus dem Vorgänger berücksichtigt - das Schicksal der Kroganer, der Tod von Ashley oder Kaidan.

Wunderwaffe und Reaperkontrolle

Wer die Vorgänger nicht kennt oder wesentliche Punkte vergessen hat, findet reichlich Lektüre über Gestalten, Geschichte und Gebräuche im stetig aktualisierten Archiv. Das ist vorbildlich strukturiert und lädt nicht nur zum Stöbern, sondern auch zum Lauschen ein, denn viele Einträge werden vorgelesen. Wer wissen will, was bisher geschah, kann auch unsere Bilderserie zu Rate ziehen. Jedenfalls beginnt nach einem kleinen Abstecher zum Mars eine Odyssee durch den Weltraum mit einer einzigen Hoffnung abseits der Sammlung vieler Verbündeter: Eine mysteriösen Waffe der Protheaner. Diese existiert zu
Explosive Action à la Gears of War bestimmt die Missionen.
Explosive Action à la Gears of War bestimmt die Missionen - mit dem Unterschied, dass nicht dieselbe situative Spannung entsteht.
Beginn des Abenteuers allerdings nur als Bauplan.

Wie kann man sie in der Kürze der Zeit herstellen? Und was bewirkt sie genau? Fragen über Fragen. Zumal das mächtige Artefakt auch Begehrlichkeiten weckt. Kaum wollen Shepard und sein Team mehr über sie erfahren, treffen sie auf die Jäger von Cerberus, die ebenfalls daran interessiert sind. Dort hätte man der Geschichte eine zweite Ebene geben können, indem man die Motive der Organisation recherchieren muss. Seltsam ist, wie schnell BioWare ihre Ziele anspricht: Ihr Anführer, der Unbekannte, erklärt, dass er die Reaper kontrollieren will. Im Vergleich zum  gelungenen Einstieg des zweiten Teils bleibt hier bis zum Ende wenig Rätselhaftes übrig.

Kommentare

  • Ist mir gerad mal so aufgefallen. Die 75% die 4players ME3 gab, ist zurzeit die niedrigste Wertung Weltweit!Selbst das Japanische Famitsu gab 10/9/9/9 37 von 40 was im schnitt leicht über die 90% ist obwohl ME3 gar nicht deren Geschmack entsprechen! Damit hebt sich 4Players mal wieder komplett von  [...] Ist mir gerad mal so aufgefallen. Die 75% die 4players ME3 gab, ist zurzeit die niedrigste Wertung Weltweit!Selbst das Japanische Famitsu gab 10/9/9/9 37 von 40 was im schnitt leicht über die 90% ist obwohl ME3 gar nicht deren Geschmack entsprechen! Damit hebt sich 4Players mal wieder komplett von der InternationalenFachpresseEinheitsbreiMassenHype WELTWEIT ab! wegen dem Fanservice (ich weiß der Kommentar ist alt, ist mir aber grad egal)
  • So nachdem ich meinen full story run (inkl. Fast aller dlcs) beendet habe mein fazit. Ich habe keine Ahnung warum sich so über ME3 aufgeregt wird. Das Spiel bietet alles was ein klassisches Rollenspiel benötigt. Ich hab Charaktere die mir mit der Zeit stark ans Herz wachsen und gerade in ME3 ein  [...] So nachdem ich meinen full story run (inkl. Fast aller dlcs) beendet habe mein fazit. Ich habe keine Ahnung warum sich so über ME3 aufgeregt wird. Das Spiel bietet alles was ein klassisches Rollenspiel benötigt. Ich hab Charaktere die mir mit der Zeit stark ans Herz wachsen und gerade in ME3 ein IInszenierung die mich an das Spiel fesselt. Gespräche dienen hier nicht wie z.B. in Skyrim zum langweilen oder damit man die nächste belanglose Hol-und Bringquest aktiviert sondern bringen viele Entscheidungen mit sich, bzw lassen tiefer in die Charaktere blicken. Ich habe auch keine Ahnung was es an der Charakterentwicklung auszusetzen gibt. Zum einen ist es doch völlig egal ob ich 5 oder 500 Schritte brauche his ich auf dem maximalen fertigkeitslevel bin. Auch die vorhandenen Skilltreas finde ich so wie sie sind in Ordnung und kenne P&P Rollenspiele die weniger Entwicklung bieten. Bleibt einzig nochmal zu erwähnen dass Mass Effect 3 genau die richtigen Dinge richtig macht um für mich das bis dato beste erhältliche virtuelle Rollenspiel zu sein! 9/10
  • Auch wenn du mich nicht ansprichst: Fairerweise kann man sagen, dass die War Assets aller DLCs (um die 250 von 8370) locker durch 3-4 Nebenquests aufgefangen werden können und der Wert den man für das beste Ende benötigt vor allem nach dem EC relativ niedrig ist. Aber da ist meine Toleranzschwelle  [...] Auch wenn du mich nicht ansprichst: Fairerweise kann man sagen, dass die War Assets aller DLCs (um die 250 von 8370) locker durch 3-4 Nebenquests aufgefangen werden können und der Wert den man für das beste Ende benötigt vor allem nach dem EC relativ niedrig ist. Aber da ist meine Toleranzschwelle wohl höher und erst erreicht wenn relevante Storyhintergründe in DLCs verpackt werden, siehe mein Post oben Was mich dann auch noch mehr stört ist, dass der MP-Part die Punkte mal eben halbiert. Wenn ich mit meinem aktuellen Durchlauf bei ME3 ankomme spielt das doch sicher keiner mehr und selbst wenn weiß ich nicht ob ich da Bock drauf habe. Aber normalerweise sollte man es selbst ohne MP und DLCs ohne weiteres schaffen wenn man die meisten der Nebenmissionen macht und nicht überall total dämliche Entscheidungen trifft Edit: Hab es nun mal wieder durch. Die meisten Nebenmissionen erledigt + die DLCs Ankunft (ME2), Aus der Asche, Leviathan sowie Citadel, hauptsächlich mit Paragon-Entscheidungen für die komplette Trilogie. MP nicht gespielt, also War Asset-Punkte halbiert: hatte somit um die 7400 bzw. effektiv dann 3700 EMS, 3100 reichen schon für den besten Ausgang, egal welches Ende man wählt. Also auch ohne DLCs+MP locker erreichbar wie ich weiter oben schon vermutet hatte. Und der Citadel DLC ist ein absolutes must have für Fans. Hier sieht man wirklich, dass Bioware die Reihe und die Charaktere sehr am Herzen liegen und auch, dass man den Spielern etwas besonderes bieten will und auch kann.

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